Yes

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Yes
Yes live 2008
Yes live 2008
Herkunft: London, England
Aktiver Zeitraum: 19681981, 19832004, seit 2008
Genres: Progressive Rock
Labels: Atlantic, Atco, Arista, Sanctuary, Eagle Records, Frontiers
Homepage: YesWorld.com
Line-Up:
Juano Davison: Gesang (seit 2012)
Steve Howe: Gitarre (1970-1981, 1990-1992, seit 1995)
Chris Squire: Bass (seit 1968)
Geoffrey Downes: Keyboards (1980-1981, seit 2011)
Alan White: Schlagzeug (seit 1972)
Ehemalige Mitglieder:
Benoît David: Gesang (2008-2012)
Jon Anderson: Gesang (1968-1980, 1983-2008)
Oliver Wakeman: Keyboards (2008-2011)
Igor Khoroshev: Keyboards (1997-2000)
Trevor Rabin: Gitarre, Keyboards (1983-1995)
Rick Wakeman: Keyboards (1971-1974, 1976-1980, 1990-1992, 1995-1997, 2002-2004)
Tony Kaye: Keyboards (1968-1971, 1983-1994)
Bill Bruford: Schlagzeug (1968-1972, 1990-1992)
Patrick Moraz: Keyboards (1974-1976)

Die britischen Yes sind eine der bekanntesten und erfolgreichsten Progressive Rock-Bands. Die Gruppe existiert mit einigen Pausen seit 1968 und hat über 50 Millionen Schallplatten verkauft.

Bandgeschichte

Die Geschichte von Yes weist alle Merkmale einer zünftigen Artrock-Combo auf: Entstanden in den Nachwehen der Hippie-Zeit, unzählige Besetzungswechsel, opulente Instrumentierung (mit dem Anspruch, es den klassischen Komponisten gleichzutun), aufeinanderprallende Virtuosen-Egos und das Nicht-Aufhören-Können, obwohl man sich schon längst im Rentenalter befindet. Ähnlich wie bei ihren Peers von Deep Purple und King Crimson sei hier somit lediglich auf die wichtigsten Stationen der Gruppe hingewiesen: Formiert im London des Jahres 1968 um Sänger Jon Anderson und Bassist Chris Squire und bald ergänzt von Gitarrist Peter Banks, Schlagzeuger Bill Bruford und Keyboarder Tony Kaye nahmen Yes ihre ersten Alben auf, die die Presse zwar aufmerken ließen, sich aber nicht gut verkauften. Einige Besetzungswechsel später – inzwischen war mit Keyboarder Rick Wakeman und Gitarrist Steve Howe das "klassische Lineup" beisammen – gelangen dann größere Erfolge mit "The Yes Album" (1971), "Fragile" (1971) "Close to the Edge" (1972) und "Tales from Topographic Oceans" (1973, hier hatte Bruford die Band schon in Richtung King Crimson verlassen und war von Langzeit-Nachfolger Alan White ersetzt worden). Mit diesen Platten definierten Yes auch ihren speziellen Stil, der progressive Songstrukturen mit Zitaten aus klassischer Musik und Rock-Elementen kombinierte und die Band zu Stars des Progrock der Siebziger machte. Ende des Schlaghosen-Jahrzehnts schmissen Anderson und Wakeman allerdings hin, worauf sich der Rest der Band neu zu orientieren versuchte und dazu unter anderem die Hilfe des Pop-Duos Buggles – bestehend aus Trevor Horn und Keyboarder Geoffrey Downes – hinzuzog. Ergebnis war ein eingängigerer Sound, der sich unter anderem auf dem 1983er Album "90125" mit dem wohl bekanntesten Yes-Song Owner of a Lonely Heart bemerkbar machte. Daneben verfolgte man auch noch den Anfang der der 1980er unter arrivierten Siebziger-Legenden beliebten Volkssport des Supergroup-Formierens, wobei Downes und Howe zusammen mit Mitgliedern von King Crimson und Emerson, Lake & Palmer das Vehikel Asia gründeten, während Squire und White ein joint venture mit Ex-Led Zeppelin-Frontduo Jimmy Page und Robert Plant anpeilten, was jedoch über Projektstatus nicht hinauskam.

In den Achtzigern zerstritten sich die Bandmitglieder immer wieder aufs Neue, und eine Zeitlang gab es sogar zwei Versionen von Yes, wobei die eine mit den klassischen Mitgliedern Jon Anderson, Bill Bruford, Steve Howe und Rick Wakeman einen "legitimeren" Anschein machte, aber nicht die Rechte am Bandnamen Yes innehatte und sich schlicht (!) "Anderson Bruford Wakeman Howe" nannte. So ging das Hickhack mit rotierendem Lineup bis bin die Neunziger weiter, als sich das klassische Lineup 1996 zu einer Reunion bereitfand, die aber natürlich auch nicht von Dauer war. To cut a long story short: Yes machen auch im Jahr 2013 weiter, wobei Jon Anderson inzwischen – offiziell wegen Stimmproblemen – raus ist und der Rest der Band zu Andersons Missvergnügen den Kanadier Benoît David an Bord holte, während Rick Wakeman sich von seinem Sohn Oliver vertreten lässt. 2011 erschien auch nach zehn Jahren wieder ein neues, von Trevor Horn produziertes Studioalbum namens "Fly From Here", das aber nicht mal Jon Anderson hören mochte. 2012 stieg als neuer Sänger der vormalige Bassist der Seattle-Psychedelics von Sky Cries Mary, Juano Davison, bei den Ja-Sagern ein.

Diskographie

Alben

Referenzbands

Weblinks