Ween

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Ween
Ween
Ween
Herkunft: Pennsylvania, USA
Aktiver Zeitraum: 1984 bis 2012
Genres: so gut wie alle
Homepage: Ween.com
Line-Up:
Dean Ween
Gitarre, Gesang, etc.
Gene Ween
Gesang, Gitarre, etc.
Ehemalige Mitglieder:
Claude Coleman Jr. – Schlagzeug
Dave Dreiwitz – Bass
Andrew Weiss – Produzent, Bass etc.
Glenn McClelland – Keyboard
Gordon Rodnick – Mellotron

Ween ist eine der vielseitigsten Bands überhaupt, wurde 1984 gegründet, trennte sich 2012, und konnte vor allem in den USA zahlreiche Fans gewinnen.

Bandgeschichte

Ween wurden 1984 in New Hope, einem verschlafenen Nest in Pennsylvania gegründet, als sich Mickey Melchiondo und Aaron Freeman in einem Schreibmaschinenkurs kennengelernt hatten. Die Legende will es, dass ein schelmischer, aber böser Dämon namens Boognish in seinem Poopship ("Kackschiff") aus dem Paralleluniversum vorbei flog und den beiden verhaltensauffälligen Vierzehnjährigen erschien. Er ergriff Besitz von ihnen und beauftragte sie mit der Missionierung des Diesseits mit Mitteln der Musik.

Zunächst bastelten sie an zahllosen Tracks herum, bis die Zeit für einen ersten Release mit "The Crucial Squeegie Lip" auf ihrem eigens dafür erschaffenen Label Bird O'Pray reif war. Kurz darauf erhalten sie einen Vertrag mit dem Indie-Label Twin/Tone in Minneapolis. 1990 erscheint dort ihr Debüt-Doppelalbum "GodWeenSatan: The Oneness", auf dem Ween ausgiebig mit Helium und Magic Mushrooms experimentieren.

Auf dem 91er Release "The Pod" unter dem Shimmy Disc Label ist die Musik von Folk und Hard Rock beeinflusst. Die wachsende Fangemeinde beschert dem Duo einen Majordeal mit Elektra. Die Songs aus "Pure Guava" sollen zu ihrem durchgeknalltesten Output ever werden. Titel wie "Flies On My Dick" und "Hey Fat Boy (Asshole)" sind jenseits jeglicher P.C.-Gürtellinie.

Mit dem 1994er Output "Chocolate And Cheese" werden Ween erst recht zur Kultband. Die Playboy-Leser machen das unanständige Mädchen auf dem Inlay zum Covergirl des Jahres. 1996 nehmen sie mit Sessionmusikern aus Nashville, Tennesee , die auch schon bei Roy Orbison und dem King mithalfen, innerhalb von drei Tagen ein reines Countryalbum auf. Das Ergebnis: "12 Golden Country Greats" (mit nur 10 Liedern) wird in Amerika erst als Angriff gegen die Countrymusik gesehen. Erst der Erfolg in Europa verhilft auch im Heimatland zum kommerziellen Erfolg.

"The Mollusk" wird 1997 zum zweiten Konzeptalbum, das irgendwo zwischen Arielle die Meerjungfrau und Seaworld angesiedelt ist. Es wird der größte kommerzielle Erfolg der Band. Zwischendurch werden einige Livemitschnitte von 1990 bis 1998 auf Tonträger veröffentlicht; Ween verharren zwei Jahre im Kleinstadtidyll. Dort entsteht 2000 ihr letztes Album bei der Warner-Tochter Elektra. "White Pepper" sollte eigentlich auf Kuba unter dem Arbeitstitel "Bananas And Blow" aufgenommen werden.

Unter ihrem eigenen Label Chocodog veröffentlichen die beiden zwei weitere Liveplatten, die über die Homepage vertrieben werden. 2003 entsteht "Quebec", die wahrscheinlich ruhigste und am wenigsten durchgeknallte Scheibe ihrer Laufbahn, die von Fans und Kritik aber weit weniger begeistert aufgenommen wird als ihre Vorgänger. 2005 entsteht mit "Shinola Vol. 1" eine Compilation mit unveröffentlichten Songs.

Mitte 2012 gab Aaron Freeman (alias Gene Ween) das Ende der Band bekannt. Mickey Melchiondo (alias Dean Ween) schien von dieser Nachricht anfangs allerdings noch überrascht. Jedoch bedeutete dies das Ende der Band.

Diskographie

Frühe Demos & Selbstproduziertes

  • 1986 The Crucial Squeegie Lip
  • 1987 Synthetic Socks
  • 1987 Axis: Bold As Boognish
  • 1988 The Live Brain Wedgie/WAD
  • 1989 Prime 5

Studioalben

Live Alben

  • 1999 Paintin' The Town Brown: Ween Live 1990-1998
  • 2001 Live In Toronto Canada
  • 2002 Live at Stubb's 7/2000
  • 2003 All Request Live
  • 2004 Live in Chicago

Singles

Charts

Jahr Titel Charts
D US UK A CH S F NOR FIN NZ
1997 The Mollusk - 159 - - - - - - - -
2000 White Pepper 83 121 - - - - - - - -
2003 Quebec - 81 - - - - - - - -
2007 La Cucaracha - 69 - - - - - - - -

Kompilationsbeiträge

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
Spex Musikexpress Spex Visions
1996 12 Golden Country Greats
26
-
16 -
1997 The Mollusk
24
-
- 29
2000 White Pepper
-
41
- -
Singles
1995 Freedom of 76
12
-
- -

All Time-Charts

Pure Guava
Chocolate & Cheese


Referenzkasten

  • Shinola ist älteren Amerikanern noch als Schuhcreme bekannt, die in Farbe und Konsistenz an körperliche Ausscheidungsprodukte erinnert.

Trivia

  • Ween nahmen die Titelmusik für die Fernsehsendung Grounded for Life auf. Zudem sind sie in einigen Cartoons aufgetaucht, wie South Park und Spongebob.

Referenzbands

Ween werden gecovert von...

  • Ash – What Deaner Was Talking About

Videoclips

Weblinks