Union Youth

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Union Youth
Herkunft: Bad Bentheim, Niedersachsen, Deutschland
Aktiver Zeitraum: 2001 bis 2006
Genres: Grunge, Punk, Post-Grunge
Labels: Eastwest
Eat The Beat Music
Karo International Records
Homepage: Union-Youth.com
Line-Up:
Maze Budget Valentin (Gesang, Gitarre)
Jon Orion (Gitarre)
Nosse K. (Bass)
Bowy (Schlagzeug)

Union Youth waren eine von 2001 bis 2006 bestehende Grunge- und Punk-Band aus Niedersachsen.

Bandgeschichte

Als 2000 die Mitte der Neunziger gegründete Band Jonas auseinanderzubrechen begann, gründeten zwei der Jonas-Mitglieder direkt im Anschluss eine neue Band, die später Union Youth heißen sollte. Dazu gaben die beiden sich Pseudonyme – aus Mathias Exler wurde „Maze Budget“ und aus Jan van Triest „Jon Orion“ – und suchten zwei neue Musiker, die sie in den ehemaligen Once-on-Mars-Mitgliedern „Nosse“ und „Bowy“ fanden. Zusammen mit Kurt Ebelhäuser nam die Band im Sommer 2001 ihre erste 5-Track-Demo auf. Im Herbst gaben Jonas ihre Auflösung bekannt, während der Nachfolger den Namen Union Youth bekam.

Erstes musikalisches Lebenszeichen der Band war ein Song auf dem All-Areas-Sampler der Zeitschrift Visions. Darauf folgten Touren im Vorprogramm von mcLusky sowie im Verbund der Hurricane-Southside-Clubtour, welche ihnen schlussendlich auch einen Aufritt auf eben diesen Festivals einbrachte. Als die Vorband zu den beiden geplanten Bush-Konzerten in Deutschland, nämlich The Cooper Temple Clause, ausfiel, sprangen kurzerhand Union Youth ein. Bis dahin hatte die Band in der Tradition von Jonas und Once on Mars eher als Geheimtipp gegolten, doch durch diese zwei Konzerte mit den Grunge-Großmeistern in Düsseldorf und Berlin kam der Band plötzlich sehr viel größere Aufmerksamkeit zu. So kam es, dass sie bereits im gleichen Jahr beim Label Eastwest Records unterschrieb, auf dem noch im September die beiden Jonas-Alben „September Sex Relationship„ und „Sorry, I'm Sorry, Sorry.“ wiederveröffentlicht werden.

Neben Eastwest bekamen die vier Niedersachsen auch ein Angebot von dem Fred-Durst-eigenem Label Flawless Records. Die Entscheidung für Eastwest Records begründete die Maze damit, dass der Band mehr "künstlerischen Freiraum" zugesichert werde. Es erfolgte die Veröffentlichung des Albums "The Royal Gene" und ein wachsender nationaler Erfolg. Jedoch wird bereits ein halbes Jahr nach dem Release die erneute Trennung von ihrem Plattenlabel bekannt. Dies geschah – laut Aussage der Band – ohne irgendeine Vorankündigung. Leadsänger der Band, "Maze", sagte dazu:

„Wir sind gedroppt worden, als wir gerade im Studio waren [...] Wir hatten uns gerade für einen coolen Produzenten entschieden und angefangen, das neue Album aufzunehmen, und auf einmal sagte uns jemand, dass wir keinen Plattenvertrag mehr haben.“

Zwei Jahre lang wird es still um die Band, bis diese 2005 ihr zweites Album, "The Boring Years", auf Eat the Beat Music veröffentlicht. Jedoch erntet dieses Album nicht mehr so gute Kritiken wie die Vorgängerplatte. So schreibt beispielsweise laut.de:

„Zu zwingend, zu authentisch und im besten Sinne zu undeutsch grungerocken die vier leidlich im NuMetal-Stil genicknamten Bentheimer Bowy, Orion, Maze und Nosse auf [...] "The Boring Years".“

Zudem fühlt sich die Band in ihrer Rolle als "deutsche Nirvana", ein Vergleich, der vor allem aus der Vergleichbarkeit der Singstimmen beider Sänger resultiert, nicht sehr wohl. Im Jahre 2006 löst sich die Band auf. Auf heftige Proteste der Fans hin veröffentlicht man aber noch ein Album mit einem programmatischen Titel ("And Somebody Said That He Should Go") auf einem zu diesem Zwecke gegründeten Label Karo International Records.


Diskographie

Alben
Singles


Referenzbands

Weblinks