The Verve

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The Verve
The Verve 2008 in New York
The Verve 2008 in New York
Herkunft: Wigan, England
Aktiver Zeitraum: 1989-1995
1997-1999
2007-2009
Genres: Brit-Pop
Labels: Hut, Parlophone
Homepage: TheVerve.co.uk
Line-Up:
Richard Ashcroft: Gesang, Gitarre
Nick McCabe: Gitarre (19891995, ab 1997)
Simon Jones: Bass
Peter Salisbury: Schlagzeug
Ehemalige Mitglieder:
Simon Tong: Gitarre, Keyboard (19951999)

Die Psychedelic-Britpopper The Verve existieren mit diversen Auflösungsunterbrechungen seit 1989. Mit ihrem Album "Urban Hymns" wurden sie 1997 zu Superstars, lösten sich danach jedoch für fast zehn Jahre auf. Sänger Richard Ashcroft war in der Zwischenzeit auch als Solokünstler erfolgreich.

Bandgeschichte

1989 wird die Band von Richard Ashcroft, Nick McCabe, Simon Jones und Peter Salisbury als Verve in Wigan gegründet. Sie touren durch die lokalen Clubs, bekommen einen Vertrag bei Hut und veröffentlichen 1992 ihre erste Single All in the Mind, gefolgt von She's a Superstar und Gravity Grave. In den Indiecharts sind die Songs zwar erfolgreich, aber der richtige Erfolg bleibt aus. Ähnlich ergeht es dem Debütalbum A Storm in Heaven, das 1993 erscheint und trotz guter Kritiken nur ein mäßiger Erfolg wird. Bei der darauffolgenden Tour beginnen schon die ersten Skandale, Salisbury wird verhaftet, weil er einen Hotelraum verwüstet hat und Ashcroft muss wegen Dehydration ins Krankenhaus. Gleichzeitig wird die Band vom amerikanischen Jazzlabel Verve verklagt, das eine Namensänderung in The Verve erzwingt. 1995 beginnen die Aufnahmen zum zweiten Album A Northern Soul, die unter nicht unerheblichen Einfluss von Ecstasy stattfinden. Das Album erreicht zwar die Top 20 der britischen Charts, aber die Band ist trotzdem unzufrieden und Ashcroft steigt drei Monate später aus.

Nur einige Wochen später bringt er die Band wieder neu zusammen, wobei Nick McCabe zunächst nicht mehr bereit ist mitzumachen und (nach einem kurzen Intermezzo von Bernard Butler) durch Simon Tong ersetzt wird. Dann kehrt McCabe doch noch zurück und zu fünft gelingt ihnen 1997 endlich der Erfolg, auf den sie gewartet haben. Der Song Bittersweet Symphony (der auf einem symphonischen Rolling Stones-Sample basiert) wird ein internationaler Hit, die nächste Single The Drugs Don't Work und das Album Urban Hymns landen auf Platz 1 der Charts. Trotzdem haben sie immer noch mit rechtlichen Problemen zu kämpfen, weil die Veröffentlichungsrechte von Bittersweet Symphony beim Ex-Stones-Manager Allen Klein liegen. Die Band muss sich seinen Forderungen beugen und verdient niemals auch nur einen Penny an ihrem bekanntesten Hit. Nach dem absoluten Höhepunkt geht es dann sehr schnell bergab, McCabe steigt während der US-Tour 1998 endgültig aus. Es folgen zwar noch einige Konzerte (mit B.J. Cole als Ersatzgitarrist), am 28. April 1999 wird die Band jedoch endgültig aufgelöst.

Ashcroft startet danach eine erfolgreiche Solokarriere, Salisbury spielt bei verschieden Bands (z.B. Black Rebel Motorcycle Club) und hat heute einen eigenen Schlagzeugladen in Stockport, Tong spielt live als Ersatz für Graham Coxon bei Blur und später bei The Good, The Bad And The Queen, Jones und er gründen zusammen The Shining, Jones spielt außerdem bei Cathey Davey und McCabe hält sich der Öffentlichkeit fern.

2007 verkündet Ashcroft, dass sich die Band wieder zusammengetan hat um im Herbst auf Tour zu gehen und ein neues Album aufzunehmen, außer Simon Tong sind alle vorherigen Bandmitglieder an der Wiedervereinigung beteiligt. "Forth" erscheint schließlich im Sommer 2008 und wird allseits als gelungenes Comeback gefeiert. Doch nur ein Jahr später löst sich die Band zum dritten Mal in ihrer Geschichte auf, erneut gelten die Sologedanken Ashcrofts dabei als Gründe.

Diskographie

Alben

Singles/EPs

Sonstiges

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US A CH S F NOR FIN NZ
1993 A Storm In Heaven - 27 - - - - - - - -
1995 A Northern Soul - 13 - - - - - - - -
1997 Urban Hymns 11
1
23 9 13
1
9 4 4 41
2004 This Is Music: The Singles 92-98 - 15 - 59 - - - - - -
2008 Forth 10
1
23 11 6 34 31 38 30 10
Singles
1993 Blue - 69 - - - - - - - -
1993 Slide Away - 98 - - - - - - - -
1995 This Is Music - 35 - - - - - - - -
1995 On Your Own - 28 - - - - - - - -
1995 History - 24 - - - - - - - -
1997 Bittersweet Symphony 37 2 12 15 15 10 16 9 6 -
1997 The Drugs Don't Work 87
1
- - - 18 72 13 9 -
1997 Lucky Man 89 7 - - - - 88 - 16 -
2008 Love Is Noise 26 5 - 29 26 10 - - - 35
2008 Rather Be - 56 - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Spex Musikexpress Spex Musikexpress Rolling Stone Visions Les Inrocks
1993 A Storm In Heaven
34
-
-
- - - - -
1995 A Northern Soul
17
-
-
- - - - -
1997 Urban Hymns
3
-
20
- - 20 14 8
2008 Forth
26
-
-
- - - - -
Singles
1995 History
15
-
-
- - - - -
1997 Bittersweet Symphony
1
13
-
3 2 2 10
1
1997 The Drugs Don't Work
3
-
-
- 10 25 - 3
2008 Love Is Noise
11
-
-
- - - - -

All-Time-Charts

A Northern Soul
Urban Hymns
Bittersweet Symphony (Single)

Kompilationsbeiträge

Coverversionen

The Verve werden gecovert von...

Videoclips

Siehe auch

Weblinks