The Specials

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Genre

Ska, 2-Tone, Rocksteady

Line-Up

für das In The Studio Album

Bandgeschichte

The Specials waren die erste britische Ska-Band von Bedeutung. Sehr nahe am originären Jamaica-Ska und gleichzeitig von der Punk-Attitude der 77er Punkexplosion beeinflusst, war 2-Tone der dominierende Sound der frühen 80er Jahre. Von Joe Strummer protegiert, von Elvis Costello produziert war die Punk-Rock-Royalty von Anfang an ein wichtiger unterstützender Faktor in der Specials-Geschichte. Der Kopf und Songwriter der Specials war Jerry Dammers, der sich nach einem Plattenfirmenwettbieten (nach einer Support-Tour von The Clash), sich entschloss, sein eigenes Label zu gründen. Das 2-Tone genannte Label wurde Synonym und Genrebezeichnung für die britsche Ska-Welle.

Nach der Veröffentlichung ihres Nummer-1-Hits "Ghost Town" verließ Sänger Terry Hall die Band, um Fun Boy Three zu gründen. Zu Halls neuer Band folgten auch Neville Staples und Lynval Golding nach.

Das dritte The Specials Album wurde im Prinzip vom Band-Mastermind Jerry Dammers alleine gemacht und stellt so bereits kein richtiges Bandalbum mehr dar (was er damit zum Ausdruck brachte, dass er unter dem Namen The Special AKA firmierte). Doch auch gerade das dritte, allgemein als schwächstes Album der Specials betrachtete, stellt mit zwei herausragenden Songs die Bedeutung der Specials noch einmal exemplarisch heraus: "Racist Friend" war eine Hymne für die Gleichbehandlung der Rassen und insbesondere der klaren Verdammung von Rassisten (The Specials waren von Anfang an eine Band, die schwarze wie weiße Musiker hatte und sich bewusst gegen die Besetzung der Ska-Musik durch den rechten Rand der Gesellschaft stellte – etwas, das die zweite große britische Skaband, Madness, in dieser Deutlichkeit nie vermochte) und "Free Nelson Mandela" war ein politischer Appell, den damals vom Apartheid Regime Südafrikas inhaftierten ANC-Führer Nelson Mandela freizulassen. Dammers organisierte auch das legendäre Open-Air-Konzert zu Gunsten Mandelas Freilassung.

Ignorieren sollte man jedoch tunlichst alles, was nach den ersten drei Alben erschien. Die Reunion von 1996, die ohne Dammers stattfand, produzierte nichts relevantes und stellt nicht mehr als einen Skarevivalzirkus dar. Jerry Dammers ist heute Kopf des Jazzorchesters Jerry Dammers' Spatial A.K.A Orchestra, das sich unter anderem mit dem musikalischen Erbe Sun Ras beschäftigt und Titel der Specials unter anderem Namen als Big Band-P-Funk-Versionen neuauflegt.

Diskographie

Alben

  • 1979 The Specials (2 Tone/Chrysalis)
  • 1980 More Specials (2 Tone/Chrysalis)
  • 1984 In the Studio (2 Tone/Chrysalis)

Reunion ohne Dammers:

Singles/EPs

  • 1978 Gangsters
  • 1979 Live: Too Much Too Young [EP]
  • 1981 Ghost Town [ep]
  • 1984 Free Nelson Mandela
  • 1984 Racist Friend
  • 1984 What I Like Most About You Is Your Girlfriend

Reunion ohne Dammers:

  • 1995 Hypocrite (Kuff)
  • 1996 A Little Bit Me, A Little Bit You (Virgin)

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US A CH S F NOR FIN NZ
1979 The Specials - 4 84 - - 34 - - - -
1980 More Specials - 5 98 - - 30 - - - -
1991 The Specials Singles - 10 - - - - - - - -
2008 The Best Of - 26 - - - - - - - -
Singles
1979 A Message To You Rudy / Nite Club - 10 - 7 - - - - - -
1980 Rat Race / Rude Boys Outa Jail - 5 - - - - - - - -
1980 Stereotype / International Jet Set - 6 - - - - - - - -
1980 Do Nothing / Maggie's Farm - 4 - - - - - - - -
1981 Ghost Town -
1
- - - - - 7 - -
1982 The Boiler - 35 - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Spex Spex
1979 The Specials
10
-
-
1980 More Specials
32
-
-
1984 In The Studio
3
6
14
Singles
1979 Gangsters
2
-
-
1979 A Message To You Rudi
39
-
-
1981 Ghost Town
1
-
-
1982 The Boiler
8
-
-
1983 Racist Friend
49
-
-
1984 Free Nelson Mandela
3
2
8
1984 What I Like Most About You Is Your Girlfriend
31
-
-

All-Time-Charts

The Specials
Ghost Town (Single)

Kompilationsbeiträge

Referenzbands

Trivia

  • Too Much Too Young, ein Pro-Verhütungs-Song, wurde vom BBC aus dem Programm genommen
  • später traten The Specials unter dem Namen The Special AKA auf, nachdem einige Mitglieder die Band verlassen hatten

Coverversionen

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Videoclips

Weblinks