The Soup Dragons

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Genre

Pop-Punk, C86, Madchester, Indierock

Line-Up

Bandgeschichte

Die schottischen Soup Dragons haben in ihrer zehnjährigen Bandgeschichte wahrscheinlich mehr stilistische Wandlungen und Kategorisierungen durchgemacht als manche andere Combo. 1985 begannen sie als Quartett bestehend aus Sänger/Gitarrist Sean Dickson, Gitarrist Jim McCulloch, Bassist Sushil Dade und Drummer Ross Sinclair, erste Singles mit starkem Hang zum Pop-Punk einzuspielen, die später auf dem Album "Hang-Ten" zusammengefasst wurden. Auf welche Art auch immer landete die Band auch auf dem legendären "C86"-Sampler des NME und wurde wiederum dieser Szene zugeordnet. Auf dem ersten richtigen Longplayer "This Is Our Art", der 1988 auf Sire erschien, hatten die Soup Dragons dann schon einen Schritt in Richtung Funkrock getan, verknüpft mit süßlichen Melodien, welche die stilistische Schizophrenie der Band noch besser illustrierten. Als um 1990 dann die von Acid House und Indierock geprägte Madchester-Bewegung auf ganz Großbritannien übergriff, befanden die Suppendrachen den Sound als anschlussfähig, und das Album "Lovegod" von 1990 mit dem erfolgreichen Rolling Stones-Cover I'm Free, auf dem Black Uhuru-MC Junior Reid seine Toasts zum Besten gab, wies dann auch einen deutlich tanzbareren, von Psychedelic wie Dub geprägten Klangcharakter auf. Es erreichte Platz 7 der UK-Albumcharts, und mit dem Nachfolger "Hotwired" von 1992 sowie der vor allem in den USA erfolgreichen Auskopplung Divine Thing sollte dann der globale Durchbruch herbeigeführt werden, zumal der mittlerweile zum alleinigen kreativen Kopf mutierte Bandchef Sean Dickson für einen noch glatteren und Dance-orientierteren Sound gesorgt hatte. Dies führte allerdings dazu, dass alle anderen Bandmitglieder die Soup Dragons nach und nach verließen, und das letzte Album "Hydrophonic" von 1994 entstand mit einer Schar von Gastmusikern (darunter Funk-Legende Bootsy Collins). Der Soup-Dragons-Sound war hier fast schon als Crossover zu bezeichnen und wies Elemente aus Rock, Funk, HipHop und Soul auf. Nach diesem letzten Kraftakt war dann allerdings auch Schluss mit den Soup Dragons, und die Mitglieder spielten seitdem in anderen (schottischen) Indie-Bands wie Teenage Fanclub, BMX Bandits und The High Fidelity.

Kollaborationen

Diskographie

Alben
Singles/EPs
  • 1986 The Sun Is in the Sky
  • 1986 Whole Wide World
  • 1986 Hang-Ten!
  • 1987 Head Gone Astray
  • 1987 Can't Take No More
  • 1987 Soft as Your Face
  • 1988 The Majestic Head
  • 1988 Kingdom Chairs
  • 1988 4-Track Live E.P.
  • 1989 Backwards Dog
  • 1989 Crotch Deep Trash
  • 1990 Mother Universe
  • 1990 I'm Free
  • 1991 Electric Blues
  • 1992 Divine Thing
  • 1992 Pleasure
  • 1994 One Way Street
Sonstige
  • 1986 Hang-Ten! (Singles-Compilation)

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts
NME
Singles
1990 I'm Free
22

Kompilationsbeiträge

  • 1986 Pleasantly Surprised auf "C86"

Referenzkasten

  • Der Bandname ist einer Figur aus der britischen Zeichentrickserie "Clangers" entlehnt.

Referenzbands

Coverversionen

The Soup Dragons covern...

Weblinks