The Roots

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The Roots
Live 2008  im Vordergrund: Black Thought, Owen Biddle & Damon "Tuba Gooding Jr." Bryson
Live 2008
im Vordergrund: Black Thought, Owen Biddle & Damon "Tuba Gooding Jr." Bryson
Herkunft: Philadelphia, USA
Aktiver Zeitraum: seit 1987
Genres: Organic Hip Hop
Homepage: TheRoots.com
Line-Up:
?uestloveSchlagzeug
Black ThoughtRap
Owen Biddle – E-Bass
Kamal – Keyboard
Knuckles – Percussion
Captain Kirk – Gitarre

The Roots ist der Name einer HipHop-Band aus Philadelphia (USA), die sich durch ausgezeichnete Konzerte über die Jahre eine große Anhängerschaft aufgebaut hat.

Bandgeschichte

The Roots begannen 1987 als Duo in Philadelphia. Schlagzeuger ?uestlove und Rapper Black Thought lernten sich an der hiesigen High School for Creative Performing Arts kennen. Und weil ihnen das Geld für Plattenspieler, Mixer und vor allem für die Platten fehlte, mit denen man Hip Hop machen konnte, entschlossen sich die beiden ihre Lieblingssongs nachzuspielen. Sie spielten vor Publikum wo sie konnten, also auf der Strasse wie bei Talentshows, und so begannen sie, mit ihrer Musik Geld zu verdienen. In der Zeit trafen sie auch den Bassisten Hub und den Rapper Malik B. Und zu viert traten sie dann oft in lokalen Clubs auf.

Nachdem sie einige Zeit durch die Clubs getourt waren, bekamen sie die Einladung für einen Auftritt beim 22. Jazz-Festival in Moers (Deutschland) und so nahmen sie für diesen Auftritt ihr erstes Album Organix auf, das auch viele Plattenfirmen auf die Roots aufmerksam machte. Zwei Jahre später veröffentlichten sie dann ihr zweites Album, diesmal bei einem Major, und es ist auch bei Do You Want More?!!!??! kein Sample zu hören da die Lieder wieder live eingespielt wurden. In der Folge spielten sie 1995 sowohl auf dem Lollapalooza Festival, wie auch auf dem Montreux Jazz Festival in der Schweiz.

Die Band erfreute sich in diesen Jahren von der amerikanischen Alternative-Szene bis zu europäischen Jazz-Freunden einiger Beliebtheit, aber die Hip Hop Anhänger reagierten wenig.

Während der Vorbereitung für das nächste Album wurde dann Rahzel, der Godfather of Noyze als Human Beatbox festes Mitglied der Band (bis 1999), der schon als Gast auf dem letzten Album zu hören war. 1996 erschien dann das dritte Studio-Album Illadelph Halflife, auf das die Kritiker begeistert reagierten und der Song What they do wurde der erste kleine Hit der Band. Es folgten wieder ausgedehnte Touren und 1999 erschienen die Live-LP The Roots Come Alive und Things Fall Apart, das wiederum erfolgreicher wurde als der Vorgänger und mit dem Song You Got Me (mit Erykah Badu) hatten The Roots ihre erfolgreichste Single veröffentlicht. Es folgte eine Pause, die einzelnen Mitglieder verfolgten eigene Projekte, bis 2002 Phrenology erschien, das sich vor allem durch eine große Vielfalt auzeichnet. Ein 30 sekündiger Punk-Song ist neben klassischem Hip Hop vertreten. 2004 erschien dann wieder ein Album, das weniger ausladend war, nämlich The Tipping Point.

Kollaborationen

Nelly Furtado Phrenology
Erykah Badu Things Fall Apart
Cody ChesnuTT Phrenology
Ursula Rucker Phrenology, Things Fall Apart, Illadelph Halflife, Do You Want More?!!!??!
Jill Scott Phrenology, The Roots Come Alive
Talib Kweli Phrenology, Soundbombing III
D'Angelo Things Fall Apart, Illadelph Halflife, Men In Black (O.S.T.)
Mos Def Things Fall Apart
Common Things Fall Apart, The Roots Come Alive, Illadelph Halflife
Bahamadia Illadelph Halflife
Q-Tip Illadelph Halflife
Chuck D & Zack De La Rocha Bamboozled (O.S.T.)
BT Blade II (O.S.T.)
Roy Ayers Stolen Moments: Red Hot and Cool
Bobby Womack Red Hot + Rhapsody: The Gershwin Groove
Jim James How I Got Over
Joanna Newsom How I Got Over

Diskographie

* für die komplette Diskographie siehe den Artikel The-Roots-Diskographie

Kompilationsbeiträge

  • (2005) The Roots present (Break you off, The Next Movement, Proceed)
  • (2005) Gilles Peterson Presents – The BBC Sessions (Volume 1) (Melting Pot)
  • (2004) Sounds – Now! (Web)
  • (2004) Okayplayer Presents: True Notes Vol. 1 (Y'all Know Who)
  • (2002) Soundbombing III (Rhymes & Ammo)
  • (1998) Red Hot + Rhapsody: The Gershwin Groove (Summertime)
  • (1994) Stolen Moments: Red Hot and Cool (Proceed II)
  • (2002) Blade II (The Soundtrack) (Tao Of The Machine)
  • (2001) Bamboozled (OST) (Burn Hollywood, Burn)
  • (1997) Men In Black (OST) (The 'Notic)
  • (1996) High School High (OST) (The Good, The Bad And The Desolate)

Trivia

  • 1999 erhielten The Roots den Grammy für "You Got Me (featuring Erykah Badu)“ in der Kategorie „Best Rap Performance By A Duo Or Group“
  • In der amerikanischen Ausgabe des Rolling Stone belegten The Roots im Jahr 2003 Platz 17 in der Liste „20 greatest live acts in the world“
  • Die einzelnen Lieder bekommen eine fortlaufende Nummer. Zum Beispiel beginnt das Album Things Fall Apart mit dem Lied Nummer 54 und endet mit dem Lied Nummer 70.
  • In dem Video zu What They Do wird ein typisches Hip Hop Video gezeigt mit den Erklärungen, was in ein typisches Hip Hop Video gehört. Immer wieder zeigen und sagen The Roots, dass sie nichts mit dem Gangster- und Bling Bling- Gepose zu tun haben.

Referenzbands


Weblinks