The Crystal Method

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Genre

Big Beat

Geschichte

Bandgeschichte

Als eine der wenigen Big-Beat-Künstler aus den USA haben sich The Crystal Method einen durchaus großen Namen aufgebaut. Ken Jordan und Scott Kirkland lernten sich ursprünglich beim Schulradio kennen und kamen erst über ein paar Hürden zu dem Stil, für welchen sie heute weltberühmt sind. Stark beeinflusst von der Los Angeles Rave-Szene und Heavy Metal gründen sie 1993 The Crystal Method, was zuvor noch eine Witzphrase eines Freundes gewesen war, welcher sich damit über die Tatsache lustig machte, dass die beiden auf die selbe Frau standen (namens Crystal). Die erste Veröffentlichung aus dem gemeinsam gegründeten Bomb Shelter Studio war Now Is The Time, die Folgeveröffentlichung Keep Hope Alive sorgte dann binnen kürzester Zeit für Weltbekanntheit.

Nachdem 1997 das Album Vegas veröffentlicht worden war, stand die Szene quasi Kopf. Da in den USA sämtlicher elektronischer Sound schlichtweg als Techno bezeichnet wird, war es anfänglich hart, Fuß zu fassen. Dennoch erreichten Scott und Kirk mit dem Album bald auch Europa und Australien, wo ihre Produktionen mit offenen Armen empfangen wurden. Fast jeder Track von Vegas wurde mindestens einmal für eine Film- (The Replacement Killers, Romeo Must Die, Zoolander, etc.), Videospiel- (Need For Speed, FIFA Soccer, etc.), Trailer- (The Matrix) oder Fernsehproduktion (Third Watch, CSI, etc) verwendet.

2002 sollte die kreative Pause und damit lange Wartezeit der Fans mit Tweekend belohnt werden. Kollaborationen mit Scott Weiland von den Stone Temple Pilots, DJ Swamp von Beck, Fiona Apple und Tom Morello von Rage Against The Machine sollten ebenso für Abwechslung sorgen. Das Album präsentierte sich in einem düsteren Gewand, groovig, funky, dreckig und gewohnt dick. Name Of The Game bescherte Ihnen sogar bei den 2002 MTV Music Awards eine Nominierung als Best Newcomer.

Das wohl kommerziell anerkannteste Album ist bis dato sicherlich Legion Of Boom, welches 2004 in die Läden kam. Features mit Rahzel von The Roots, Ex-Kyuss Sänger John Garcia und Wes Borland von Limp Bizkit veredeln das Album zwar, jedoch scheint das Duo auch eine verloren gegangene Identität wieder zu finden. Dem Pop-Standard der Zeit entsprechend ist das Werk heftigst durch Kompressoren gejagt worden, sodass kaum Dynamik mehr vorhanden ist, und erinnert inhaltlich stark an frühere Werke.

Im Juni 2006 erschien das Album „Drive: Nike + Original Run“, welches in Zusammenarbeit mit dem Sportatrikelhersteller Nike entstand. Es soll den Menschen bei ihrem täglichem Jogging („Original Run“) als Begleitmusik dienen. Ursprünglich lediglich via iTunes als ein 45-minütiger Song veröffentlicht, erschien 2007 auch eine CD-Version mit Tracks.

Radioshow & DJing

Auf dem Radiosender Indie 103.1 haben Scott und Kirk schon seit längerem eine Show, welche ganz dem Big Beat gewidmet ist und vor allem versucht, aufstrebenden Künstelrn eine Plattform zu bieten, die auch wahrgenommen wird. 2004 spiegelte sich dies im veröffentlichten DJ-Mix Album Community Service wieder, welches 2006 auch gleich einen Nachfolger fand und sich vor allem der britischen Big-Beat-Szene widmet.

Als DJs sind The Crystal Method weltweit begehrt und bei Shows meistens ausgebucht. Der von ihnen gespielte Sound wird vor allem für Clubbings, Fashion Shows oder Produktpräsentationen (und folgende Aftershow Parties) verwendet.

Remixing

Im Vergleich zu anderen Künstlern des Genres verhält sich The Crystal Method bezüglich Remixing überraschend zurückgezogen. Nur wenige Remixes sind bis jetzt veröffentlicht worden. Die bekanntesten hier sind sicherlich Points Of Authority von Linkin Park, Renegades Of Funk von Rage Against The Machine und Boom von P.O.D.. Obwohl Community Service und Community Service II auch stark von selbst hinzugefügten Elementen geprägt sind, sind ungewöhnlich wenige Remix-Veröffentlichungen auf dem öffentlichen Markt zu finden.

Kollaborationen

Diskographie

Studioalben
Sonstige
Remixalben
  • 2002 Community Service
  • 2005 Community Service II
Singles/EPs
  • 1994 Now Is The Time (12")
  • 1995 Keep Hope Alive (CD, 12")
  • 1997 Busy Child (CD, 12")
  • 1997 (Can't You) Trip Like I Do (CD, 12")
  • 1998 Comin' Back (CD, 12")
  • 1999 Unreleased Remixes (12")
  • 2001 Name Of The Game (12")
  • 2001 You Know It's Hard (CD)
  • 2002 Wild, Sweet & Cool (CD, 12")
  • 2003 Born Too Slow (CD, 12")
  • 2003 Starting Over (12")
  • 2009 Drown in the Now

Charts

Jahr Titel Charts
D US US Independent UK A CH SV F NOR FIN NZ
1997 Vegas - 92 - - - - - - - - -
2001 Tweekend - 32 - - - - - - - - -
2002 Community Service - 160 15 - - - - - - - -
2004 Legion Of Boom - 36 - - - - - - - - -
2005 Community Service 2 - - 31 - - - - - - - -
2009 Divided by the Night - 38 4 - - - - - - - -
Singles
1997 (Can You) Trip Like I Do (mit Filter) - - - 39 - - - - - - -

Weblinks