Scott Reeder

Aus indiepedia.de
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Ein Artikel zu dem gleichnamigen Schlagzeuger Scott Reeder muss noch geschrieben werden.

Scott Reeder
Herkunft: Pomona, Kalifornien, USA
Geboren: 16. Mai 1965 (54 Jahre)
Aktiver Zeitraum: seit Anfang der 80er
Genres: Stonerrock, Rock
Instrumente: E-Bass, Gitarre, Gesang
Labels: Liquor and Poker Music
Homepage: ScottReeder.com
Bands:
Darkside (bis ca. 1984)
Dead Issue (80er)
Across the River (80er bis 1990)
The Obsessed (1990 bis ca. 1993)
Kyuss (1993–1995)
Tree of the Sun (1995)
Nebula (kurz in den 90ern)
Unida (ab 2000)
Goatsnake (ab 2004)
Butcher (2005–2006)

Scott Reeder ist ein linkshändiger Bassist aus der amerikanischen Stonerrock-Wüste. Er war der dritte Bassist von Kyuss und spielte bei diversen anderen Bands wie The Obsessed und ist dafür bekannt, barfuß zu spielen. Scott Reeder lebt mit seiner Frau auf einer Pferderanch.

Biographie

Reeder begann schon mit 4 Jahren Schlagzeug zu spielen und spielte auch in seiner ersten Band Darkside und bei der nächsten, Dead Issue, erst Schlagzeug, bevor er, als der Bassist aufhörte, von Henry Rollins' Bassisten Chuck Dukowski schwer beeindruckt zum Bass wechselte. Die komplette Band zog in den 80ern von Palm Springs nach Los Angeles. Als Herb Lineau die Band verließ, nannten sich die restlichen drei zu Across the River um. Nachdem die Band keinen Plattendeal beim favorisierten Label SST ergattern konnte, zog sie geschlossen wieder zurück in die Wüste.

Reeder zog etwa 1990 wieder nach L.A. und wurde Bassist von The Obsessed, was zugleich die Auflösung von Across The River bedeutete.

Als Nick Oliveri 1993 Kyuss nach den Aufnahmen zu Blues for the Red Sun verlässt, wird Scott Reeder neuer Bassist.

Nach der Auflösung von Kyuss spielt Reeder zusammen mit Devin Townsend und Jason Newsted zusammen bei einem Projekt namens Tree of the Sun, von dem allerdings keine offiziellen Veröffentlichungen existieren. Etwa 2000 ersetzt Reeder bei der neuen Band von Ex-Kyuss-Kollegen John Garcia, Unida, Dave Dinsmore am Bass. Mit dem neuen Line-Up nehmen Unida ihr zweites Album auf, das jedoch nie veröffentlicht wird. Unida verschwinden wieder in der Versenkung, ohne eine Aufnahme mit Scott Reeder veröffentlicht zu haben.
In der Folgezeit produziert Reeder in seinem Studio „The Sanctuary" diverse Bands wie Orange Goblin und erregt 2002 Aufsehen dadurch, dass er sich bei Metallica um den freien Bassistenposten bewirbt (Konkurrenten waren Robert Trujillo und Twiggy Ramirez). Reeder wird nicht der neue Metallica-Bassist, ist aber auf deren DVD-Dokumentation "Some Kind of Monster" zu sehen.

Am 1. Mai 2005 stößt Reeder zu der Band Butcher, 2006 erscheint Reeders erstes Soloalbum bei Liquor And Poker Music. Scott Reeders Solo-Debüt vereint 18 Jahre Songwriting und Aufnahmezeit, und da versteht es sich natürlich, dass Reeder alles selbst eingespielt hat. 2008 erscheinen zwei weitere Songs von Reeder zum Download bei Amazon iTunes.

Solo-Diskographie

Alben
Singles
  • 2008 Weaver's Dawn (mp3s, via Amazon/iTunes)
Einzelne Tracks
Soundtracks
  • 1996 2 Days in the Valley O.S.T. (Edel America Records) // E-Bass, Gesang, Produktion
  • 1997 Underworld O.S.T. (Vidmark/Trimark) // E-Bass, Synclavier

Diskographie als Produzent

Diskographie als Gastmusiker

Kollaborationen

  • Scott Reeder spielte bei einem Konzert von Tool mit der Band den Kyuss-Song "Demon Cleaner"

Mp3s

Weblinks