Queens of the Stone Age

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Queens of the Stone Age
Queens of the Stone Age
Queens of the Stone Age
Herkunft: Palm Desert, Kalifornien
Aktiver Zeitraum: seit 1997
Genres: Stonerrock
Labels: Man's Ruin
Interscope
Homepage: QOTSA.com
Line-Up:
Josh Homme Gesang, Gitarre
Troy van Leeuwen E-Bass, Gitarre (seit 2002)
Joey Castillo Schlagzeug
Dan Druff E-Bass
Dean Fertita Keyboard
Ehemalige Mitglieder:
Van Conner E-Bass
Vic The Stick Schlagzeug
Alfredo Hernandez Schlagzeug
Nick Oliveri E-Bass, Gesang
Gene Troutman Schlagzeug
Nick Lucero Schlagzeug
Mark Lanegan Gesang, Gitarre
Dave Grohl Schlagzeug

Die aus der kalifornischen Wüste kommenden Queens of the Stone Age sind eine der erfolgreichsten Alternative-Rock-Bands. Das Line-Up der Band ist äußerst variabel und die einzigen Konstante ist Sänger, Songwriter und Gitarrist Josh Homme.

Bandgeschichte

Nach der Auflösung der einflussreichen, aber kommerziell wenig erfolgreichen Stonerrock-Band Kyuss half Josh Homme vorerst bei einigen befreundeten Bands wie den Screaming Trees, den earthlings? oder Soundgarden aus. Zusammen mit ein paar befreundeten Musikern spielte Homme einige Tracks ein, von denen zwei auf einer Vinylsingle unter dem Namen Gamma Ray auf Man's Ruin veröffentlicht wurden. Nachdem es mit eben diesem Namen rechtiche Probleme gab, da eine deutsche Powermetal-Band Anspruch auf erhob, einigte man sich auf den Namen 'Queens Of The Stone Age', eine Bezeichnung, die von Produzent Chris Goss stammen soll, der wohl einmal zu Kyuss gesagt hatte: "Oh man, you guys really sound like the queens of the stone age". Drei Lieder der Gamma-Ray-7" wurden 1997 auf einer Split-CD mit Kyuss noch einmal unter dem neu gefundenen Namen veröffentlicht, bevor sich QOTSA an die Aufnahmen zu ihrem Debütalbum machten.

Zu den Aufnahmen stand ein erster Besetzungswechsel an, der sich bei Schlagzeuger Victor Indrizzo vermutlich mit seinem ausgebuchten Studiomusikeralltag erklären lässt. An Bass und Schlagzeug finden sich nun zwei alte Bekannte aus Kyuss-Zeiten – Alfredo Hernandez und Nick Oliveri bei Josh Hommes Bandprojekt. Bei den Aufnahmen zum selbstbetitelten Debütalbum konnte Oliveri allerdings nicht teilnehmen, da er selbst zu diesem Zeitpunkt mit den Aufnahmen zu seinem Solodebüt als Mondo Generator beschäftigt war. Kurzum spielte also Josh Homme die Bassspuren selbst ein und lässt sich im Booklet doppelt aufführen – als Gitarrist Josh Homme und als Bassist Carlo Von Sexron. Nach der Veröffentlichung des Albums geht die Band, durch Dave Catching an der Gitarre verstärkt, erstmal auf Tour.

Vor den Aufnahmen zum Zweitling „Rated R“ verlässt Alfredo Hernandez die Band und wurde durch Gene Troutman ersetzt. Vielleicht ist es der neue Deal mit Interscope, der QOTSA immer bekannter werden lässt. Zumindest wird Rated R schon weitaus populärer als sein Vorgänger, besonders die Single „Feel Good Hit of the Summer“ mit ihrem minimalistischen, sehr drogenaffinen Text erregt Aufsehen. Auf der 2001er Tour werden QOTSA von Mark Lanegan an Gitarre und Mikrofon verstärkt, der seitdem inoffizielles Mitglied ist.

Schon ein Jahr nach Veröffentlichung von Rated R geht es erneut ins Studio. Diesmal auffällig ist die Besetzung des wiedereinmal vakanten Schlagzeugerpostens durch Dave Grohl. „Songs for the Deaf“ kann sich in den USA sowie in den meisten westeuropäischen Ländern auf den oberen Plätzen der Charts einnisten und bringt somit für QOTSA den endgültigen kommerziellen Durchbruch, während „No One Knows“ und „First It Giveth“ in den Indie-Diskos rauf und runter gespielt werden.

Da Dave Grohl mit den Foo Fighters genug zu tun hat, wird der Schlagzeugerhocker an Joey Castillo übergeben. Ebenfalls neu dabei ist ab 2002 Troy van Leeuwen. In der Folgezeit widmet Josh Homme seiner Zweitband Eagles Of Death Metal und auch Nick Oliveri ist mit der Veröffentlichung seines zweiten Soloalbums beschäftigt.
2004 wirft Homme Nick Oliveri überraschenderweise aus der Band, was in den einschlägigen Musikmedien ein wenig zu einer Schlammschlacht aufgeputscht wird. Grund ist Oliveris aggressives Verhalten, sowohl innerhalb der Band als auch seiner Freundin gegenüber.

Das 2005er Album „Lullabies To Paralyze“ setzt auf den kommerziellen Erfolg der Steinzeitköniginnen noch eins drauf und befördert das Album erneut in die Top10-Plätze der Charts, in Norwegen sogar auf Platz 1. Bei den Musikkritikern schneidet das Album allerdings nicht ganz so gut ab, da es als schaler Abklatsch vergangener Großtaten empfunden wird. Das darauffolgende Album „Era Vulgaris“ kann jedoch erneut Kritiker und Fans begeistern.

Live-Kollaborationen

Diskografie

Diskografie [1] bei Discogs

All-Time Charts

Queens of the Stone Age
Rated R
Songs for the Deaf
Feelgood Hit of the Summer
The Top 500 Tracks of the 2000s (Pitchfork, 2009)
  • 187 Mandarine Girl
  • 397 The Lost Art of Keeping a Secret

Kompilationsbeiträge

Songs in TV-Serien

  • in Entourage: "Little Sister" (2x03, 2005), "The Lost Art Of Keeping A Secret" (2x09, 2005) und "In My Head" (3x08, 2006)
  • in Veronica Mars: "God Is In The Radio" (2x08, 2005)

Referenzkasten

  • Regular John (Queens Of The Stone Age) ist in den USA die Bezeichnung für einen Freier.
  • Lullabies To Paralyze ist eine Phrase aus dem letzten Song des vorherigen Albums, nämlich aus dem "Mosquito Song"

Trivia

  • Angeblich spielten Qotsa nach eigenem Ermessen ihr schlechtestes Konzert ever auf dem Rock am Ring-Festival 2002, woraufhin sich Nick, Josh, Dave und der Soundmann Hutch mit "Freitag 4.15" , der Uhrzeit, zu der sie spielten, tätowieren ließen.
  • QOTSA waren 2000 auf dem 3. Platz der Kategorie "Best Metal Act" im Pop Poll des NME
  • 2003 waren sie im gleichen Poll "Best Live Act" und auf dem 5. Platz der "Best International Band"
  • "Queens of the Stone Age" heisst in etwa "Steinzeittunten". Alfredo Hernandez sagte: "Als Kyuss ihre Alben aufnahmen, sprang Chris Goss immer herum und behauptete, wir alle klängen wie ein Haufen Schwuchteln aus der Steinzeit. Es rutschte ihm immer wieder heraus und es war jedes Mal ein Lacher. Er ist ein lustiges Kerlchen, und so wurde es dann irgendwann zu einem Namen." aus: "No one knows: die Queen of the Stone Age Story" von Joel McIver, Bossworth Music GmbH, ISBN 3-86543-219-0

Referenzbands

Coverversionen

QOTSA covern...

QOTSA werden gecovert von...

Literatur, Tabs, Tributes

Literatur
  • Joel McIver, "Queens of the Stone Age: The Unnofficial Story", Wise Publications 2005
  • Michael Sumsion: "Maximum Stone Age: The Unauthorised Biography of Queens of the Stone Age", CD (in: Maximum Series, Chrome Records)
Tabs
  • "Queens of the Stone Age: Lullabies to Paralyze for Guitar Tab, Music Sales Limited 2005
  • "Queens of the Stone Age: Songs for the Deaf. Gitarre, Tabulatur", Music Sales Limited 2002
Tributes
  • 2004 V/A – The String Quartet Tribute to Queens of the Stone Age: Strings for the Deaf (Vitamin Records)
  • 2005 V/A – The String Quartet Tribute to Queens of the Stone Age, Vol. 2 (Vitamin Records)

Weblinks