Muse

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Muse
Muse live am 3. Oktober 2006
Muse live am 3. Oktober 2006
Herkunft: Teignmouth, Devon, UK
Aktiver Zeitraum: seit 1996
Genres: Alternative Rock, Prog Rock
Labels: Taste Media
Eastwest Records
Helium 3
Homepage: Muse.mu
Line-Up:
Matthew Bellamy (Gesang, Gitarre, Klavier)
Chris Wolstenholme (Bass, Gitarre)
Dominic Howard (Schlagzeug)


Muse ist eine enorm erfolgreiche Alternative-Rock-Band aus England.

Bandgeschichte

Matthew Bellamy, Chris Wolstenholme und Dominic Howard lernen sich im Teenageralter in Devon kennen. Alle drei haben schon Erfahrung mit Musik gesammelt, Matthew und Chris schon als Kinder, Dominic erst auf der High School. Die drei gründen die Band Rocket Baby Dolls und spielen auf einem Battle Of The Bands-Wettbewerb, den sie, durch ihr extravagantes und aggressives Auftreten, gewinnen. Sie benennen sich in Muse um und spielen einige Konzerte, bis sie von Dennis Smith entdeckt werden und 1998 bei Dangerous/Taste Media eine selbstbetitelte EP herausbringen. Ende des selben Jahres unterzeichnen sie einen Vertrag bei Maverick und es folgen eine weitere EP und die Single Uno. Die zweite Single Cave ist relativ erfolgreich und mit Produzent John Leckie entsteht das Debütalbum Showbiz, welches im Oktober 1999 veröffentlicht wird. Das Album und die ausgekoppelten Singles sind recht erfolgreich und Muse werden für einen Brit Award nominiert.

2001 erscheint das von John Leckie und Dave Botrill produzierte Album Origin Of Symmetry, auf dem die Band experimenteller wird und gleichzeitig versucht, die Songs livekompatibler zu machen. Die Single Plug In Baby erreicht Platz 11 in den Charts und die Band gewinnt einen Kerrang Award und wird für drei Q Awards nominiert. Sie bringen die Live-CD und DVD Hullabaloo heraus und gehen 2002 damit auf Tour. 2003 entsteht das Album Absolution, diesmal produziert von Paul Reeve, John Corfield und Rich Costey. Obwohl das Album eigentlich etwas fröhlicher klingen soll als die Vorgänger, wird dieses Konzept durch den Beginn des Irakkriegs wieder verworfen. Die Single Time Is Running Out schafft es in die UK-Top 10, das Album erreicht sogar Platz 1, weitere Awards und Nominierungen folgen. Während der folgenden US-Tour verletzt sich Matthew Bellamy am Mund, die Tour wird jedoch fortgesetzt. Nur Stunden nach ihrem größten und erfolgreichsten Auftritt in Glastonbury stirbt Dominic Howards Vater durch einen Herzinfarkt.

Drei Jahre später erscheint das vierte Album Black Holes And Revelations, dessen Kritiken zwar teilweise ähnlich verhalten sind wie beim Vorgänger, das aber trotzdem problemlos auf Platz 1 der Charts springt und dessen Single Supermassive Black Hole, die erfolgreichste Single in der Bandgeschichte wird. Danach folgen Touren und zwei ausverkaufte Konzerte im Wembleystadium im Sommer 2007, die auf der Live-CD/DVD "HAARP" dokumentiert werden.

Das fünfte Muse-Album trägt den Titel The Resistance und erschien am 11. September 2009. Eingeleitet wurde die Veröffentlichung des Albums durch eine virale Marketingkampagne sowie der Vorab-Single The Uprising, welche am 3. August in Zane Lowes BBC Radio 1-Show Premiere hatte.

Für März 2010 wurde eine neue DVD von Muse angekündigt, welche im Gegensatz zu den DVDs Hullabaloo (2002), Absolution Tour (2005) und HAARP (2008), nicht vorrangig aus Live-Mitschnitten bestehen soll. Under Review ist eher als Band-Dokumentation im Sinne von Nirvanas Live! Tonight! Sold Out! gedacht, wie die Band verriet.[1]

Anfang 2011 kündigte die Band an, Ende des Jahres mit den Arbeiten an ihrem sechsten Studioalbum zu beginnen, welches spätestens 2013 erscheinen soll.[2]

Kollaborationen

  • mit Mike Skinner: "Who Knows Who" (2008 ins Internet geleaked, 2009 offiziell auf der Uprising-Single)

Diskographie

Alben

EPs

Singles

Live

DVDs

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US A CH S F NOR FIN AUS NZ
1999 Showbiz - 29 - - - - 59 38 - - -
2001 Origin Of Symmetry 17 3 - 7 14 - 2 11 30 - 43
2002 Hullabaloo 28 10 - 27 12 - 9 26 - - -
2003 Absolution 11
1
107 5 3 -
1
5 12 - 17
2006 Black Holes And Revelations 4
1
9 4
1
15 2 6 3
1
6
2008 HAARP 27 2 46 21 6 36 3 2 9 - 2
2009 The Resistance
1
1
3
1
8
1
1
1
4
1
1
Singles
1999 Uno - 73 - - - - - - - - -
1999 Cave - 52 - - - - - - - - -
2000 Sunburn - 22 - - - - - - - - -
2000 Unintended - 20 - - - - - - - - -
2000 Muscle Museum - 25 - - - - - - - - -
2001 Plug In Baby - 11 - - 88 - 40 - - - -
2001 New Born - 12 - - - - 65 - - - -
2001 Bliss - 22 - - - - 87 - - - -
2001 Hyper Music / Feeling Good - 24 - - - - - - - - -
2002 Dead Star / In Your World - 13 - - - - 76 - - - -
2003 Time Is Running Out 90 8 - - 38 - 58 - - - -
2003 Hysteria - 17 - - - - 77 - - - -
2004 Sing For Absolution - 16 - - - - 47 - - - -
2004 Butterflies And Hurricanes - 14 - - - - 70 - - - -
2006 Supermassive Black Hole - 4 - - 33 - 51 - 10 34 -
2006 Starlight 70 13 - - 30 - 26 - - 46 -
2006 Knights Of Cydonia - 10 - - - - - - - - -
2007 Invincible - 21 - - - - 89 - - - -
2007 Map Of The Problematique - 18 - - - - - - - - -
2009 Uprising 40 9 37 29 8 13 - 4 8 23 12
2009 Undisclosed Desires 17 43 - 46 21 - - - - 11 12

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Musikexpress Intro Visions Les Inrocks Spex Musikexpress Intro Rolling Stone Visions Les Inrocks
1999 Showbiz
-
-
-
-
30
- - - - 8 -
2001 Origin Of Symmetry
-
9
-
21
-
21 - 8 24 7 -
2003 Absolution
19
38
-
15
-
- 7 16 23 5 -
2006 Black Holes and Revelations
3
50
-
-
-
34 3 7 - 7 -
2009 The Resistance
-
-
-
-
-
- 8 18 17 15 -
Singles
1999 Muscle Museum
100
-
-
-
31
- - - - 14 6
2001 New Born
-
-
-
-
-
- - - - 11 -
2001 Bliss
-
-
-
-
-
45 - - - - -
2001 Plug In Baby
24
-
26
-
-
- - 35 - 20 -
2003 Time Is Running Out
-
-
-
-
-
47 - - 20 6 -
2003 Hysteria
-
-
-
-
-
- - - - 15 -
2003 Stockholm Syndrome
40
-
-
-
-
- - - - 19 -
2004 Butterflies And Hurricans
39
-
-
-
-
- - - - - -
2006 Supermassive Black Hole
4
-
-
-
-
- 16 - 15 19 -
2006 Starlight
22
-
-
-
-
34 20 - - 11 -
2006 Knights of Cydonia
38
-
-
-
-
- - - - 6 -
2009 Uprising
-
-
-
-
-
- 14 22 20 - -

All-Time-Charts

Origin Of Symmetry
Showbiz
Absolution
Black Holes and Revelations

Kompilationsbeiträge

Referenzbands

Coverversionen

Muse covern...

  • Please, Please, Please Let Me Get What I Want von The Smiths
  • House Of The Rising Sun von The Animals
  • Can't Take My Eyes Off You von Frankie Valli
  • Feeling Good aus dem Musical "The Roar Of The Greasepaint" (gesungen u.a. von Nina Simone)

Muse werden gecovert von...

Remixe

Muse werden geremixt von ...

Videoclips

Videos

Weblinks

  1. http://www.visions.de/news/12348/Muse-DVD-Veroeffentlichung
  2. http://www.visions.de/news/13998/Newsflash