Keith Moon

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Biographie

Keith John Moon wird am 23. August 1946 in Wellesden geboren, sein Vater Alfred Moon ist Mechaniker und seine Mutter Kathleen Moon arbeitet als Putzkraft, er hat außerdem zwei Schwestern. Schon als Kind beschäftigt sich Moon mit Musik, spielt zunächst Horn und Trompete, dann Pauke was ihn schließlich zum Schlagzeugspielen bringt. 1961 käuft er sich sein erstes Schlagzeug und übt damit zuhause, später nimmt er Unterricht. 1962 spielt er erst in der Band The Escorts, dann bei The Beachcombers. 1964 spielt er als Drummer für The Who vor und wird genommen, spielt aber trotzdem noch eine Weile bei den Beachcombers mit. Sein Auftreten auf der Bühne wird legendär, weil sein heftiger Trommelstil bis dahin eher unüblich ist. 1966 überlegt er nach einem Streit mit Pete Townshend kurzzeitig zu einer anderen Band zu wechseln (u.a. The Animals). Moons 21. Geburtstag wird zur Legende, weil er dem Rolling Stone erzählt er hätte bei der Geburtstagsparty ein Auto in einem Pool des Holiday Inn versenkt, woraufhin die Band ein lebenslängliches Verbot in diesem Hotel bekommen hätte. Diese Geschichte ist jedoch frei erfunden, stattdessen schlug sich Moon bei der Party einen Zahn aus. Im Januar 1970 überfährt Moon aus Versehen seinen Bodyguard und Fahrer Neil Boland, als dieser versucht einige Skinheads zu verscheuchen, die den Wagen angreifen. Diese prügeln Boland nieder und als Moon in Panik losfährt, fährt er über Bolands Kopf. Moon wird zwar nie eines Verbrechens beschuldigt, der Tod von Boland belastet ihn aber für immer. Ab 1971 beginnt Moon in Filmen mitzuspielen, in der Hoffnung eine Karriere als Schauspieler beginnen zu können, so wie es später Roger Daltrey tut. Neben der Aufgabe als Schlagzeuger schreibt Moon auch mehrere Stücke für The Who und singt auch auf einigen. 1973 verlässt ihn seine Frau Kim. 1975 veröffentlicht er ein Soloalbum, auf dem er alle Songs singt, die nur aus Covern bestehen. Am 7. September 1978 stirbt Moon mit 32 Jahren, nach einer Party bei Paul McCartney, im Schlaf an einer Überdosis Pillen, die er zur Bekämpfung seines Alkoholismus verschrieben bekommen hat.

Kollaborationen

Diskographie

Alben

Charts

Jahr Titel Charts
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1975 Two Sides Of The Moon - 155 - - - - - - - -

Referenzbands