Kategorie:Bands und Künstler: Unterschied zwischen den Versionen

Aus indiepedia.de
Wechseln zu: Navigation, Suche
K (Wiederhergestellt zur letzten Änderung von Dieaxtimwalde)
Zeile 1: Zeile 1:
* Herkunft: U.S.A.
+
{{Inhaltsverzeichnis}}
 
 
 
 
== Genre ==
 
[[Indie]], [[Country]], [[Singer/Songwriter]]
 
 
 
== Line-Up ==
 
* David C. Berman (Gesang, Gitarre)
 
* je nach Platte siehe unten.
 
 
 
== Bandgeschichte ==
 
Die Silver Jews (oder Joos) wurden 1989 von David C. Berman, [[Stephen Malkmus]] und Bob Nastanovich zuerst noch unter dem Namen "Ectoslavia" während ihrer Studienzeit an der University of Virginia gegründet. Nach dem gemeinsamen Umzug nach New York existierte die Band eher als Feierabend-Projekt, bei dem in abendlichen Jamsessions die Anrufbeantworter wildfremder Großstädter bespielt wurden. Dieser low-fi Jam-Sound blieb auf den ersten Outputs eine wichtige Komponente. Mit dem Bekanntwerden Malkmus` Band [[Pavement]] gelangten auch die Silver Jews zu ihrer ersten Veröffentlichung auf [[Drag City]]. Die ersten 2 EP´s wurden grösstenteils mit einem Walkman aufgenommen, [[Stephen Malkmus]] und [[Bob Nastanovich]] benutzten Decknamen, um nicht als [[Pavement]]-Seitenprojekt abgeschrieben zu werden. Berman belegte anschliessend Literaturkurse an der Uni Massachusetts und lernte dort die lokalen Bands "[[Scud Mountain Boys]]" und "[[New Radiant Storm King]]" kennen, mit denen er auch sein zweites Album aufnehmen wollte, was aber leider misslang. Die Stammbesetzung des ersten Albums "[[Starlite Walker]]" (ausser Sänger D.C. Berman) spielte gleichzeitig bei [[Pavement]], entsprechend ähnlich fiel es musikalisch aus. Die Begeisterung fürs Schreiben spiegelt sich in den wunderschönen meist traurigen Texten der Silver Jews wieder, der wohl größte Unterschied zu [[Pavement]]. Auf dem folgenden Album "[[The Natural Bridge]]" ist die Besetzung bis auf Berman komplett ausgewechselt, der Gesang rückt in den Vordergrund und der Sound ist rockiger in Richtung Country. Auch auf der nächsten Platte "American Water" findet man ein komplett ausgetauschtes Personal, lediglich Stephen Malkmus ist wieder mit von der Partie, was manchen Songs, bei denen er als Co-Autor und Sänger fungiert wieder eine Portion Pavement verleiht. Zur nächsten Veröffentlichung "[[Bright Flight]]" dreht sich das Besetzungskarussel munter weiter, der Silver Jews Sound hat sich hier fast perfektioniert zu einem soft-rockigen Country. Die bisher letzte Platte "[[Tanglewood Numbers]]" führt dieses Prinzip auf den Spitze, mit 15 mehr oder weniger bekannten Mitwirkenden, unter anderen wieder Mitgliedern von Pavement und Palace Music. Diese Methode der Besetzung kommt wahrscheinlich erstens daher, dass es so gut wie keine Konzerte gespielt wurden, die Band also nur im Studio zusammenkam und D.C. Berman sich grösstenteils dem Schreiben, Lesetouren und Crack widmete. Letzerem hat er aber seit einiger Zeit abgeschworen, und die Joos touren endlich, sogar bis nach Europa.
 
 
 
 
 
 
 
== Diskografie ==
 
* 1993 The Arizona Record ([[Drag City]]) D.C. Berman, Hazel Figurine, R. Nastanovich.
 
* 1994 Starlite Walker ([[Domino]]/Pinnacle) David Berman, Steve Malkmus, Bob Nastanovich, John Steve West. Auxilliary Joos: Doug Easley, Dan Mackta, Davis McCain, Andra Sherman.
 
* 1996 The Natural Bridge ([[Domino]]) David Berman, Matt Hunter, Rian Murphy, Peyton Pinkerton, Michael Deming.
 
* 1998 American Water ([[Domino]]) Tim Barnes, D.C. Berman, Michael Fellows, Steve Malkmus, Chris Stroffolino.
 
* 2001 Bright Flight ([[Domino]]) David Berman, Mike Fellows, Tim Barnes, William Tylor, Tony Crow, Paul Niehaus, Cassie Marret.
 
* 2005 Tanglewood Numbers ([[Domino]]) Mike Fellows, [[Steve Malkmus]], Brian Kotzur, [[Bob Nastanovich]], Bobby Bare Jr., [[Steve West]], Duane Denison, Azita Youseffi, [[Will Oldham]], Pete Cummings, Tony Crow, [[Paz Lenchatain]], J.D. Wilkes.
 
 
 
'''Singles/EPs'''
 
* 1992 Dime Map Of Reef                          (Drag City 7 inch)
 
* 1993 The Sabellion Rebellion & Old New York (Chunk 7 inch)
 
* 1995 Send in the Clouds                 (Domino 7 inch/CD)
 
* 1999 Hot As Hell - Live 1993                 (Sea Note 7 inch)
 
* 2001 Tennessee                                (Drag City 7 inch/CD) 
 
 
 
== Charts ==
 
Keine Chart Einträge
 
 
 
== Kompilations-Beiträge ==
 
* 1994 mit "Famous Eyes" auf "Hey Drag City" (Drag City/Domino)
 
* 1994 mit "Good Advices" auf "Hotel Massachusetts" (Chunk Records)
 
* 1996 mit "Black and Brown Blues" auf "The Hits Hurt Sampler CD" (Domino)
 
* 1996 mit "The Wild Kindness" auf "Domino on the Wire"  (The Wire)
 
* 2001 mit "Send in the Clouds" auf "Domino sampler CD" (Circuit Magazine)
 
* 2001 mit "I'm Gonna Love the Hell Out of You (demo)) auf CD Sampler (Jane Magazine)
 
 
 
 
 
== Trivia ==
 
* Cassie Marret, die mit D.C. Berman den Schmachter "Tennessee" singt, ist seine Frau. Eine relativ neue Band hat sich nach einer Liedzeile der Silver Jews genannt: "[[Suburban kids with biblical names]]". Beim Mastern des letzten Albums ist das Studio abgebrannt.
 
 
 
== Referenzbands ==
 
* [[Pavement]].
 
 
 
== Coverversionen ==
 
* Auf Bright Flight covern die Silver Jews den Country Klassiker "Friday Night Fever" von Dean Dillon, Blake Mevis und Frank Dycus.
 
* Die Bostoner Band "The Stairs" hat das komplette Natural Bridge Album gecovert. http://benchappel.net/thestairs/index.php
 
 
 
== Video-Clips ==
 
* 2005 "Punks in the beerlight" (Regie: Todd Lincoln)
 
 
 
== MP3s ==
 
* unter http://www.weeblackskelf.co.uk/cordsuit/index.php?page=Audio
 
 
 
 
== Videos ==
 
* http://www.weeblackskelf.co.uk/cordsuit/index.php?page=Videos
 
 
 
== Weblinks ==
 
* http://www.weeblackskelf.co.uk/cordsuit/index.php?page=News
 
 
 
[[Category:Bands und Künstler|Silver Jews]]
 
[[Kategorie:U.S.A.]]
 
[[Kategorie:Indierock]]
 

Version vom 22. August 2006, 16:37 Uhr

Seiten in der Kategorie „Bands und Künstler“

Folgende 200 Seiten sind in dieser Kategorie, von 2.946 insgesamt.

(vorherige Seite) (nächste Seite)

!

+

A

(vorherige Seite) (nächste Seite)