Jens Balzer

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Jens Balzer (*1969) schreibt für die Zeit, den Rolling Stone und radioeins. Bekannt geworden ist er besonders durch seine Artikel zur Musik in der Berliner Zeitung. Er lehrt Popkritik an der Berliner UdK, betreut den Popsalon des Deutschen Theaters, hat an der Volksbühne gearbeitet und ist künstlerischer Berater des Donaufestivals Krems. Er lebt in Berlin.[1] Balzer schreibt für diverse Musikzeitschriften. Er hat außerdem zur Ästhetik des Comics veröffentlicht.

„Der Ton wird aggressiver, auch in der populären Musik: Die Texte werden hasserfüllter, die Musik martialischer. Jens Balzer [...] sieht eine klare Parallele zur politischen Debatten-Unkultur. Die Behauptung, ‚nur Musik‘ machen zu wollen, verfängt nicht. Er erklärt: Wer so viele, gerade junge, Menschen erreicht und zur Identifikation einlädt, hat auch die Pflicht, über die politischen Aspekte seiner Kunst nachzudenken.“[2]

Literatur

2015 erschien Die Tocotronic Chroniken (mit Martin Hossbach, Blumenbar Verlag), 2016 Pop. Ein Panorama der Gegenwart (Rowohlt) und 2019 erschienen Das entfesselte Jahrzehnt – Sound und Geist der 70er bei rowohlt sowie Pop und Populismus: Über Verantwortung in der Musik bei der Edition Körber.

Einzelnachweise

  1. Autorenporträt [1] bei rowohlt
  2. Maximilian Bauer – Buchautor Jens Balzer über Antisemitismus und Rechtsruck in der Popmusik (2019) [2] beim swr, mit Audiointerview zum Thema

Weblinks

Andreas Müller – Jens Balzer: „Das entfesselte Jahrzehnt: Sound und Geist der 70er“. Das Bunte und den Terror zusammenbringen (2019) [3] beim Deutschlandfunk Kultur