James

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James wurden 1981 in Manchester gegründet und existieren inoffiziell nicht mehr seit dem Ausstieg von Sänger Tim Booth 2001.

Genre

Britpop, Indiepop

Line-Up

Bandgeschichte

James wird 1981 von Paul Gilbertson, Jim Glennie und Gavan Whelan gegründet, die Tim Booth bitten, bei ihnen als Sänger einzusteigen. Sie touren durch lokale Clubs und bekommen 1983 einen Vertrag bei Factory Records, wo ihre Debüt-EP im selben Jahr erscheint. Nach der zweiten EP 1985 landen sie nicht nur auf dem Cover des NME, sondern werden auch von Morrissey eingeladen, im Vorprogramm der Smiths zu spielen. Gleichzeitig steigt Paul Gilbertson aus und wird durch Larry Gott ersetzt und die Band wechselt zu Sire Records. Dort erscheint 1986 ihr Debütalbum "Stutter", zwei Jahre später folgt "Strip-Mine". Trotz guter Kritiken bleibt der Erfolg aus und 1989 wechseln James zu Rough Trade, doch da das Label nicht an einen Erfolg der Band glaubt kaufen sie sich frei und landen, nun mit teilweise neuer Besetzung, bei Fontana Records, wo 1991 ihr drittes Album "Gold Mother" veröffentlicht wird. Mit der dazu erscheinenden Single Sit Down gelingt ihnen der Durchbruch, der Song wird ein internationaler Hit. Der große Erfolg beschränkt sich in den folgenden Jahren jedoch auf ihre Heimat, dort schaffen es sowohl "Gold Mother" als auch der 1992er Nachfolger "Seven" auf Platz 2 der Charts.

Danach schlägt die Band einen neuen Kurs ein und produziert 1993 zusammen mit Brian Eno das recht ungewohnt klingende "Laid", das sehr gute Kritiken bekommt und auch eine UK-Nummer 3 wird. Das noch experimentellere und größtenteils improvisierte Album "Wah Wah" (wieder von Eno produziert) floppt jedoch und danach gibt es erst mal eine Auszeit, während der Andy Gott aussteigt. 1997 kehren sie mit "Whiplash" zurück, das sich nun wieder besser verkauft. Ein Best Of-Album wird 1999 zum einzigem Nummer 1-Erfolg von James, auch das im selben Jahr erscheinende "Millionaires" ist sehr erfolgreich. 2001 folgt das hauptsächlich bei Kritikern sehr gut aufgenommene "Pleased To Meet You", kurz darauf jedoch kündigt Tim Booth seinen Ausstieg an, um eine Solokarriere zu verfolgen und seitdem gilt die Band (inoffiziell) als aufgelöst.

Im Januar 2007 wird eine Comeback-Tour für April angekündigt, nachdem Tim Booth Larry Gott und Jimmy Glennie trifft und sie anfangen wieder zusammen zu spielen. 2008 erscheint dann sogar ein neues Album namens "Hey Ma", das es prompt wieder in die britischen Top 10 schafft. 2010 erscheinen die beiden Mini-Alben "The Night Before" und "The Morning After" im Abstand von fünf Monaten.

Diskographie

Alben

Singles/EPs

Live

Compilations

Videos/DVDs

  • 1991 Come Home Live (VHS)
  • 1992 Seven Live (VHS)
  • 1993 James: The Band (VHS)
  • 2002 Getting Away With It... Live (DVD)
  • 2005 Seven: Live Concert (DVD)

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US A CH S F NOR FIN NZ
1991 Gold Mother - 2 - - - - - - - -
1992 Seven - 2 - - - - - - - -
1993 Laid - 3 72 - - - - - - -
1997 Whiplash - 9 158 - - - - - - -
1998 The Best Of James -
1
- - - - - - - -
1999 Millionaires - 2 - - - - - - - -
2001 Pleased to Meet You - 11 - - - - - - - -
2007 Fresh As a Daisy: The Singles - 12 - - - - - - - -
2008 Hey Ma - 10 - - - - - - - -
2010 The Night Before - 20 - - - - - - - -
2010 The Morning After - 19 - - - - - - - -
Singles
1990 How Was It For You - 32 - - - - - - - -
1990 Come Home - 30 - - - - - - - -
1990 Lose Control - 38 - - - - - - - -
1991 Sit Down 56 2 - 27 - - - - - -
1991 Sound - 9 - - - - - - - -
1992 Born Of Frustration - 13 - - - - - - - -
1992 Ring The Bells - 37 - - - - - - - -
1993 Sometimes - 18 - - - - - - - -
1993 Laid - 25 61 - - - - - - -
1994 Jam J / Say Something - 24 - - - - - - - -
1997 She's A Star - 9 - - - - - - - -
1997 Tomorrow - 12 - - - - - - - -
1997 Waltzing Along - 23 - - - - - - - -
1998 Destiny Calling - 17 - - - - - - - -
1998 Runaground - 29 - - - - - - - -
1998 Sit Down (Remix) - 7 - - - - - - - -
1999 I Know What I'm Here For - 22 - - - - - - - -
1999 Just Like Fred Astaire - 17 - - - - - - - -
1999 We're Going To Miss You - 48 - - - - - - - -
2001 Getting Away With It (All Messed Up) - 22 - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Spex Spex
1986 Stutter
60
2
16
1990 Gold Mother
5
-
-
Singles
1989 Sit Down
28
-
-
1990 Come Home
8
-
-

Kompilationsbeiträge

Referenzbands

Coverversionen

James covern...

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Videoclips

Weblinks