JaJaJa

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JaJaJa
Herkunft: Düsseldorf, Deutschland
Aktiver Zeitraum: 19811984
Genres: Neue Deutsche Welle, Hip Hop, Funk, Jazz, Post-Punk
Labels: ATA TAK, Das Buro
Homepage: Jajaja's Homepage
Line-Up:
Julie Jigsaw: Gesang, Casiotone, Harmonica
Wietn Wito: Bass, The Stick
Frank Samba: Schlagzeug, Percussion, Vibes
Ehemalige Mitglieder:
Billy Grant: Bass (1984)

JaJaJa war eine NDW-Band aus Düsseldorf.

Bandgeschichte

Die Band JaJaJa ging 1981 aus einer Session im Studio von Kurt Dahlke in Düsseldorf hervor. Resultat dieser Session war das Lied "Die Wahrheit" auf dem Sampler „Alles oder Nichts“ des Düsseldorfer Kassettenlabels Klar80!.

Bei der Session anwesend und dann Teil der Band waren Julie Jigsaw, Wietn Wito und Frank Samba. Frank Samba war ein Schulkamerad von Kurt Dahlke. Die Amerikanerin Julie Jigsaw hatte in New York in Group of Trees (mit u.a. Ted Parsons undGregory D. Grinnell) gespielt. Wietn Wito war in Zürich und New York als Musiker tätig gewesen und kannte die Ata Tak-Leute in Düsseldorf über seinen Bruder.

1982 spielten JaJaJa beim "Guter Abzug"-Festival, bei dem die Guter Abzug-Box mit einer Fanzine-Sammlung und Bildern von u.a. ar/gee Gleim vorgestellt wurde.

Mit der Veröffentlichung von 'Katz Rap" 1982, wurde Julie Jigsaw die vermutlich erste weibliche Rapperin auf Platte in Europa. John Peel spielte "Katz Rap" auf BBC Radio One am 27. April 1982. Julie Jigsaw schrieb ihre Texte auf Englisch, aber ein paar Texte wurden ins Deutsche übersetzt.

JaJaJa wurden begeistert in New York aufgenommen und spielten Konzerte im Danceteria-Club, zu denen auch Melle Mel von Grandmaster Flash and the Furious Five kam. Bereits im Mai 1983 zog Julie Jigsaw nach New York. Wietn Wito wollte aber lieber in Köln Sessions mit Jazz-Rockern machen. Im Dezember 1983 gab es eine JaJaJa-Besetzungsänderung, statt Wietn Wito bediente der New Yorker Billy Grant nun den Bass. Das war allerdings das letzte Lebenszeichen der Band.

Julie veröffentlicht derzeit Musik unter dem Namen Jigsawnovich. Sie veröffentlichte den Download Song "One Man's Living Is Another Man's Crime" im Jahr 2011.

Diskographie

Singles/LPs

Videographie

  • „I Am an Animal"

Kompilationsbeiträge

Referenzbands

Trivia

  • "Katz Rap" ist in der Cornell University Library Hip Hop Collection, circa 1975–85, einer Division von Rare Manuscript Collections, enthalten.

Weblinks