Italo Disco

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Als Italo Disco bezeichnet man eine in den frühen 1980er Jahren aufgekommene Stilrichtung innerhalb der Popmusik, deren Merkmal die Verwendung hauptsächlich elektronischer Instrumente (Synthesizer, Keyboards und Drumcomputer, insbesondere der Roland TR-808) ist und deren Produzenten, Komponisten und teilweise Interpreten aus Italien stammen. Im Sound zeichnet sich Italo Disco durch leichte, sphärische Ankläge (teils verziert mit synthetischen Basslinien, Cowbells und Handclaps), getragen von einem eingängigen, leicht tanzbarem und nicht ins Extreme gehenden Beat aus. Die von Celso Valli produzierte Disco Fizz EP von Azoto aus dem Jahr 1979 und Giorgio Moroder`s LP From Here To Eternity gelten als die Geburtstunde des Italo Disco Sounds. Als Blütezeit gelten die Jahre von 1982 bis 1985. Italo Disco ist nicht zu verwechseln mit Italo Pop.

Die in Deutschland kommerziell erfolgreichsten Titel die dem Italo Disco zugerechnet werden können, waren Gazebo mit I Like Chopin, Ryan Paris mit Dolce Vita (beide 1983), Raff mit Self Control (1984), Baltimora mit Tarzan Boy und Raggio Di Luna mit Comanchero (beide 1985).

Einer der wichtigsten Protagonisten von Italo Disco ist der Produzent, Komponist und Sänger Mauro Farina, der mit Bands und Projekten wie Radiorama, Decadance, Cariocas, Wanexa oder 'Lectric Workers Hits landete. Aber auch Celso Valli hat eine Vielzahl von Veröffentlichungen unterstützt.

Wichtige Labels

Wichtige Songs

Verwandte Genres

  • Hi-NRG: Bobby O., Paul Parker, Sylvester, Patrick Cowley, The Flirts, One Two Three
  • Canadian Disco: Lime, Trans-X