Interscope

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Interscope
Genres: Alternative Rock, Hip-Hop, Crossover
Ort: Santa Monica, Kalifornien, USA
Aktiver Zeitraum: seit 1990
Vertriebe: Interscope-Geffen-A&M (Universal), Polydor
Homepage: interscope.com

Interscope ist ein amerikanisches Label, das 1989 gegründet wurde und seit 1998 Teil der Interscope-Geffen-A&M-Labelgruppe von Universal Music ist.

Geschichte

Jimmy Iovine hob 1990 zusammen mit Ted Field das Label Interscope aus der Taufe. Dabei griff den beiden das Label Atlantic Records finanziell unter die Arme, und besaß dementsprechend auch 53 % an Interscope und vertrieb das Label via EastWest. Zu diesem Zeitpunkt war Atlantic Records bereits im Besitz von Time Warner.

Die ersten Veröffentlichungen von Interscope Anfang 1991, Alben von den Rappern Gerardo und Marky Mark and the Funky Bunch, stiegen schnell in die amerikanischen Charts ein. Dazu kamen Verträge mit Tupac Shakur, Primus, No Doubt und Nine Inch Nails. 1992 gründeten Dr. Dre und Suge Knight das Sublabel Death Row Records, das mit Veröffentlichungen von Snoop Dogg und Dr. Dre bald Erfolge einfahren konnte und den Gangsta Rap prägte. Nachdem ab 1996 das Labelgeschäft schlechter lief, verkaufte Interscope 1997 Death Row Records. Dr. Dre gründete im Anschluss Aftermath Entertainment als neues Sublabel.

1992 war mit Nothing Records bereits ein weiteres Sublabel gegründet worden, und zwar das Vanity Label von Trent Reznor, bei dem fortan Veröffentlichungen von Nine Inch Nails und Marilyn Manson erschienen.

1996 kaufte Interscope die Time-Warner-Anteile am Label zurück und verkaufte diese für $200 Millionen MCA Records, das kurze Zeit später von seinem Besitzer Seagram in Universal Music Group umbenannt wurde. 1998 wurde Interscope mit Geffen Records und A&M zu Interscope-Geffen-A&M zusammengeschlossen. 2004 wurde der Labelkatalog von Dreamwork Records in die Labelgruppe integriert.

In den 2000ern wurden bei Interscope einige Vanity Labels gegründet, vor allem von Hip-Hoppern wie 50 Cent, Eminem, Timbaland oder Justin Timberlake.

Sublabels

Aftermath Entertainment (seit 1996; -> Dr. Dre), Cherrytree Records (seit 2005), Death Row Records (1992–1996; -> Dr. Dre), El Cartel Records (seit 2003), G-Unit Records (seit 2003; -> 50 Cent), MFC Records, Mosley Music Group (seit 2006; -> Timbaland), Nothing Records (1992–2004; -> Trent Reznor), Shady Records (seit 1999; -> Eminem), Tennman Records (seit 2007; -> Justin Timberlake)

Bands (Auswahl)

Weblinks