Interpol

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Interpol
Interpol am 14. Oktober 2004
Interpol am 14. Oktober 2004
Herkunft: New York City, USA
Aktiver Zeitraum: seit 1998
Genres: Post-Punk, New Wave, Ambient, Dark Wave, Indie-Rock
Labels: Matador Records, Capitol
Homepage: InterpolNYC.com
Line-Up:
Paul Banks (Gesang, Gitarre)
Daniel Kessler (Gitarre, Gesang)
Samuel Fogarino (Schlagzeug seit 2000)
Ehemalige Mitglieder:
Gred Drudy (Schlagzeug bis 2000)
Eric Altesleben (Keyboards auf Tour von 20012003)
Blasco (Keyboards auf Tour seit 2004)
Carlos D. (Bass, bei Aufnahmen auch Keyboards) (bis 2010)
Dave Pajo (2010-2011)

Die New Yorker Band Interpol hat dem Post-Punk im Stile Joy Divisions in den 2000ern zu einem neuen Revival verholfen.

Bandgeschichte

Interpol wurde 1998 von Daniel Kessler gegründet, während er an der New York University studierte. Zunächst spielte er zusammen mit Drummer Greg Drudy und überzeugte wenig später auch Carlos D., den er in einer Geschichte-Lesung kennengelernt hatte, der Band als Bassist beizutreten. Schließlich komplettierte Paul Banks, den Daniel noch aus seiner Studienzeit in Paris kannte, das Line-Up als Leadsänger. 2000 verließ Drummer Greg die Band und wurde durch Sam Fogarino ersetzt. Noch im selben Jahr veröffentlichten sie ihre erste EP. 2002 folgte dann mit Turn On The Bright Lights ihr erstes Album, das von der Kritik gefeiert wird. Auch das 2004er Album Antics wird wohlwollend aufgenommen. Nach langer Funkstille erscheint im Juli 2007 das dritte Album Our Love to Admire, das von Rich Costey mitproduziert wird, die Band wechselt vorher von Matador Records zum Major Capitol. Darauf folgt wieder eine längere Pause, in der u.a. Paul Banks als Julian Plenti ein erfolgreiches Soloalbum veröffentlicht. 2010 wird die Band wieder aktiv und nimmt ein neues Album auf, nach dessen Aufnahmen Carlos D aus der Band aussteigt, um sich anderen Projekten zu widmen. Das Album erscheint im September unter dem Namen der Band als Interpol.

Diskographie

Alben

Singles/EPs

Charts

Jahr Titel Charts
D US US Independent UK A CH S F NOR FIN AUS NZ
2002 Turn on the Bright Lights - 158 5 - - - - 62 - - - -
2003 The Black EP - - - - - - - 148 - - - -
2004 Antics 47 15
1
21 - 99 35 11 28 36 21 16
2007 Our Love to Admire 16 4 - 2 28 28 27 19 17 3 14 29
2010 Interpol 13 7
1
10 - - - - - - - -
Singles
2002 Obstacle 1 - - - 46 - - - - - - - -
2004 Slow Hands - - - 36 - - - - - - - -
2005 Evil - - - 18 - - - - - - - -
2005 C'mere - - - 19 - - - - - - - -
2007 The Heinrich Maneuver - - - 31 - - - - - - - -
2007 Mammoth - - - 44 - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
Spex NME Musikexpress Intro Pitchfork Rolling Stone Visions Les Inrocks Spex Musikexpress Intro Rolling Stone Visions
2002 Turn On The Bright Lights 13 10 26 30 1 30 30 44 16 15
2004 Antics 1 11 9 3 27 7 6 41 2 6 2 8 9
2007 Our Love to Admire 49 19 15 38 6 10 11 13 10
2010 Interpol 73 25 11 8
Singles
2002 PDA 23 31
2003 Say Hello to the Angels/NYC 18
2004 Slow Hands 28 37 6 9 16
2004 Evil 17 44
2007 The Heinrich Maneuver 21 22
2007 Pioneer to the Falls 6 37 5
2010 Lights 57

All-Time-Charts

Turn on the Bright Lights
Antics
The Top 500 Tracks of the 2000s (Pitchfork, 2009)
  • # 64 Obstacle 1
  • # 140 NYC

Kompilationsbeiträge

Trivia

  • Andere Namen, unter denen bie Band früher auftrat, sind Las Armas und The French Letters. Außerdem gab es eine Show in der Luna Lounge in New York unter dem Pseudonym Cuddleworthy.
  • Die Band bekommt häufig E-Mails von Leuten, die fälschlicherweise davon ausgehen, dass sie es hier mit der gleichnamigen internationalen Polizei zu tun haben.

Referenzbands

Remixe

Interpol werden geremixt von...

  • Phones – The Heinrich Maneuver
  • Salem – Try It On (auf "Try It On (Remixes)" EP)
  • Ikonika – Try It On (auf "Try It On (Remixes)" EP)
  • Banjo or Freakout – Try It On (auf "Try It On (Remixes)" EP)

Videoclips

Weblinks