Iggy Pop

Aus indiepedia.de
Wechseln zu: Navigation, Suche
Iggy Pop
Iggy Pop
Herkunft: Ann Arbor, USA
Geboren: 21. April 1947 (70 Jahre)
Aktiver Zeitraum: seit 1963
Bands:
The Iguanas
The Prime Movers
The Psychedelic Stooges
Iggy & The Stooges

Biographie

James Newell Osterberg, im Musikbusiness allerdings seit Jahrzehnten besser bekannt als Iggy Pop, hat mit seiner Proto-Punk-Band The Stooges und als Solokünstler die jüngere Musikgeschichte spürbar beeinflusst. Aufgezogen mit dem Motor-Blues und Rock'n'Roll seiner Heimatregion um Ann Arbor und Detroit, fand Herr Osterberg in den 60ern bald zu seiner ersten musikalischen Erfüllung als Schlagzeuger der 1963 gegründeten Garage-Rock-Band The Iguanas - von wo er auch sein späteres Alias bezog - und 1965 mit den Prime Movers, die stark vom elektrifizierten Blues der Rolling Stones beeinflusst waren. Nach einem Zwischenspiel in Chicago, wo er als Schlagzeuger in der lokalen Bluesszene Erfahrungen sammelte, gründete Iggy Pop 1967 zusammen mit Ron Asheton und dessen Bruder Scott eine Rockband namens The Psychedelic Stooges. Daraus wurden dann schließlich jene The Stooges, die mit ihrer bösen Mischung aus Garagensound, primitiven Riffs und Selbstzerstörung (auch und gerade auf der Bühne) den Punk um eine Dekade vorwegnehmen sollten.

Nach dem Ende der Stooges 1974 ließ sich der Frontmann in eine psychiatrische Anstalt einweisen, um seine Persönlichkeitsprobleme in den Griff zu kriegen. Der Beginn seiner Solokarriere ist erneut mit dem Namen David Bowie verknüpft, der bereits die erste Stooges-Reunion eingefädelt hatte. Bowie vermittelte Iggy einen Soloplattenvertrag mit RCA, und die beiden Künstler arbeiteten so gut zusammen, dass sie gemeinsam nach Berlin zogen. Iggys erfolgreiche erste Soloalben The Idiot und Lust for Life erschienen beide 1977 in Zusammenarbeit mit Bowie, ebenso eine gemeinsame Tour, doch danach wollte Pop sich als selbständiger Künstler etablieren. Im Laufe der 80er experimentierte er unter anderem mit Pop (sic), New Wave und Metal und hatte 1986 seinen ersten Singlehit mit Real Wild One (Wild Child). Doch erst mit dem Beginn der Grunge/Alternative-Welle Anfang der 90er wurde Iggy Pop zu dem Übervater des Rotzrocks, dem zahlreiche Bands in vielen Coverversionen und musikalischen Anleihen Tribut zollten. Das 1993er Album American Caesar wurde von Kritik und Käufern abgefeiert, und durch den Erfolg des Soundtracks zu Trainspotting kam auch das darauf vertretene Lust for Life (wieder) zu Chart-Ehren. Iggy Pop hat noch einige weitere Soloalben herausgebracht, darunter das erstaunlich ruhige Avenue B (1999) und das diametral dazu rockende Beat'em Up (2001), und darüberhinaus die Stooges wieder zum Leben erweckt: Neben dem Erscheinen der remasterten Original-Stooges-Studioalben sowie alter Demos unterstützten die Brüder Asheton ihren ehemaligen Frontmann 2003 auf dessen Album Skull Ring, und 2006 fanden sich tatsächlich die wiedervereinigten Musiker unter der Anleitung von Kultproduzent Steve Albini im Studio zu neuen Aufnahmen zusammen. Im selben Jahr erschien auch die umfassende Stooges/Iggy Pop-Live-Best Of Where The Faces Shine.

Bands

Solo-Diskographie

Alben

Compilations

  • 1996 Pop Music
  • 1996 Nude & Rude: The Best Of Iggy Pop
  • 2005 A Million In Prizes: The Anthology

Live

  • 1978 TV Eye Live 1977
  • 1994 Berlin 91
  • 1996 Best Of...Live
  • 1997 King Biscuit Flower Hour
  • 2006 Where the Faces Shine

Kollaborationen

Charts

Jahr Titel Charts
D US UK A CH S F NOR FIN AUS NZ
1977 The Idiot - 72 30 - - - - - - - -
1977 Lust For Life - 120 28 - - - - - - - -
1979 New Values - 180 - - - 37 - - - - -
1980 Soldier - 125 - - - 27 - - - - -
1981 Party - 166 - - - - - - - - -
1987 Blah Blah Blah 51 90 - - 17 3 - - - - -
1988 Instinct 54 110 - - 28 20 - - - - -
1990 Brick By Brick 34 90 - - 35 13 - - - - -
1993 American Caesar 64 - - 35 35 2 - - - - -
1996 Naughty Little Doggie 51 - - 33 42 35 - - 32 - -
1999 Avenue B 27 - - - - - 22 - - - -
2001 Beat Em Up 70 - - 71 96 - 23 - - - -
2003 Skull Ring - - - - - - 34 - - - -
2005 A Million In Prizes: The Anthology - - - - 51 - - - - - -
2009 Preliminaires - 187 - - 48 44 19 - - - -
Singles
1987 Real Wild Child (Wild One) 28 - 10 - - - - - - - -
1990 Candy - 28 - - - - - - - 9 -
1993 In The Death Car - - - - - - 2 - - - -
1996 Lust For Life - - 26 - - - - - - - -
1998 The Passenger - - 22 - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Spex Musikexpress Spex Rolling Stone
1977 Lust For Life
8
-
-
- -
1980 Soldier
28
-
-
- -
1988 Instinct
48
-
23
- -
1990 Brick By Brick
-
-
41
- -
1993 American Caesar
-
25
14
13 -
1999 Avenue B
-
-
14
- 25
2001 Beat Em Up
-
-
5
- -
Singles
1986 Cry For Love
-
-
-
10 -
1988 Cold Metal
30
-
-
- -
1993 Louie Louie EP
-
7
-
- -

All-Time-Charts

Lust For Life
The Idiot

Kompilationsbeiträge

Referenzbands

Coverversionen

Iggy Pop covert...

Iggy Pop wird gecovert von...

Videoclips

Weblinks