Guy Picciotto

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Guy Picciotto (geboren am 17. September 1965 in Washington, D.C.) ist Musiker, Sänger und Gitarrist, und mit seiner 80er-Jahre-Washington, D.C.-Hardcore-Band Rites of Spring verantwortlich für die Entwicklung jenes Genres, von deren Schublade er sich bei jeder Interview-Gelegenheit distanziert: Emocore, oder schlicht: Emo. Er selbst mache "Punk Rock". Punkt.

Zu noch größerer Bekanntheit gelangte Guy, als er 1987 zu einem festen Mitglied der Band Fugazi wurde, denen widerum - wie nahezu allen Bands aus der Dischord-Label-Familie - das Emo-Etikett anhängt.

Als Kind war er Beatles-Besessener. Eine Show der Cramps anno 1979 in D.C. inspirierte Guy nach eigenen Angaben, sich in der Punk-Szene von Washington zu engagieren. Erstaunlicherweise war sein (heutiger) Bandkollege Ian MacKaye auf dem selben Konzert, welches er ebenfalls als ein Ereignis einordnet, dass sein Leben nachhaltig veränderte.

Guy ist auch als Produzent von Bands wie Make Up oder Chisel tätig gewesen. Er filmte Super-8-Filme mit den Namen Silly Game, Please Cry u.a. Er führt ein Label namens Peterbilt.

Zusammen mit Ian MacKaye co-produzierte er den Film Chain von Jem Cohen, Regisseur von "Instrument" (einem Film über Fugazi). Dieser wurde in Deutschland bisher nur auf der Berlinale 2005 gezeigt, ist aber von arte mitfinanziert, könnte also auch irgendwann hierzulande gesendet werden.

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Produzent von

Trivia

McDonald’s hatte seine erste Gitarre finanziert. Er war mit seinen Eltern dort essen und wäre fast an einem Stück Holz, das in seinem Burger, war erstickt. Sie erhielten 140 Doller Schadensersatz, mit diesem Geld kaufte er sich die Gitarre.

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