Grand Funk Railroad

Aus indiepedia.de
Wechseln zu: Navigation, Suche
Grand Funk Railroad
Grand Funk Railroad
Grand Funk Railroad
Herkunft: Flint, Michigan, USA
Aktiver Zeitraum: seit 1969
Genres: Hardrock
Labels: Capitol, MCA, Full Moon Records, Warner
Homepage: Offizielle Homepage
Line-Up:
Max Carl: Gesang
Don Brewer: Gesang, Schlagzeug
Mel Schacher: Bass
Bruce Kulick: Gitarre
Tim Cashion: Keyboards
Ehemalige Mitglieder:
Mark Farner: Gesang, Gitarre
Craig Frost: Keyboards
Dennis Bellinger: Bass

Grand Funk Railroad (oder auch nur Grand Funk) wurden 1969 in Flint, Michigan gegründet und bestehen bei diversen zwischenzeitlichen Auflösungen bis heute.

Bandgeschichte

Grand Funk Railroad waren eine der kommerziell erfolgreichsten Rockbands der 70er Jahre. Ähnlich wie Led Zeppelin in ihren Anfangstagen wurde allerdings auch die Band aus Flint in Michigan von der Kritik wegen ihres "populistischen Stils" verteufelt, was die Plattenkäufer allerdings nicht daran hinderte, den Blues-basierenden Hardrock der Gruppe millionenfach auf Tonträger zu erwerben. Das klassische Line-Up von 1969 bis 1976 bestand dabei aus den erfahrenen Musikern Mark Farner, Don Brewer und Mel Schacher, die zuvor allesamt in bekannten Garagenrock-Combos wie Terry Knight and the Pack oder ? & the Mysterians gespielt hatten. Wiederum ähnlich wie die britischen Proto-Metaller mit Peter Grant hatten auch Grand Funk einen genialischen Manager (Terry Knight von oben genannter Garagenband) und einen Erfolg als Albumband, das heißt, sie erhielten kaum Resonanz über Singles oder Radio-Airplay, sondern erzielten ihren Erfolg über ihre Longplayer, von denen teilweise bis zu drei pro Jahr (!) erschienen. 1972 wurde das Trio durch ihren alten Pack-Bandkollegen Craig Frost an den Keyboards ergänzt, womit ein etwas leichterer, poppigerer Sound Einzug in den Stil der Band hielt. Bis 1976 verkauften Grand Funk Railroad über 25 Millionen Schallplatten. Zu den bekanntesten Hits dieser Zeit zählen We're an American Band, I'm Your Captain (Closer to Home), Some Kind of Wonderful und Bad Time.

Dann allerdings forderten die allseits bekannten Musikerkrankheiten "kreative Differenzen", "Managementprobleme" und "Finden des christlichen Glaubens als Ausweg aus dem Dilemma eines Rockstardasein" (was hier speziell auf Sänger und Gitarrist Mark Farner zutraf) ihren Tribut, und Grand Funk Railroad brachen auseinander. Es folgten diverse Reunion-Versuche in den 80er und 90er Jahren, wobei jener von 1997 einem Benefizkonzert mit Symphonieorchester für die Bosnienhilfe entsprang und durchaus erfolgreich verlief. Erst seit dem Jahr 2000 aber sind Grand Funk Railroad wieder eine Vollzeitband, wenn auch nur noch mit Brewer und Schacher als Originalmitgliedern. Hinzu kamen Kiss-Gitarrist Bruce Kulick sowie .38 Special-Sänger Max Carl und Keyboarder Tim Cashion.

Diskographie

Alben
  • 1969 On Time (LP, Capitol)
  • 1969 Grand Funk (The Red Album) (LP, Capitol)
  • 1970 Closer to Home (LP, Capitol)
  • 1971 Survival (LP, Capitol)
  • 1971 E Pluribus Funk (LP, Capitol)
  • 1972 Phoenix (LP, Capitol)
  • 1973 We're an American Band (LP, Capitol)
  • 1974 Shinin' On (LP, Capitol)
  • 1974 Monumental Funk (LP, Capitol)
  • 1974 All the Girls in the World Beware!!! (LP, Capitol)
  • 1976 Born to Die (LP, Capitol)
  • 1976 Good Singin', Good Playin' (LP, MCA)
  • 1981 Grand Funk Lives (LP, Full Moon Records)
  • 1983 What's Funk? (LP, Warner)

Referenzkasten

  • Der Bandname wurde in Anlehnung an die Eisenbahnlinie "Grand Trunk Western Railroad" in Michigan gewählt.

Referenzbands

Coverversionen

Grand Funk Railroad covern...

Grand Funk Railroad werden gecovert von...

Weblinks