Evanescence

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Genre

Alternative Rock

Line-Up

Bandgeschichte

Evanescence konnten Anfang bis Mitte des Jahrzehnts die Aufmerksamkeit der Medien und Plattenkäufer auf sich ziehen, indem sie Elemente der damals (gerade noch) angesagten Stilrichtungen New Metal, Düsterrock und Alternative Rock mit weiblichem Gesang verbanden und das Ganze um eingängige Melodien bereicherten. Trotzdem vergingen seit ihrer Gründung als Duo (Sängerin Amy Lee und Gitarrist Ben Moody, die sich in einem Pfadfinderlager kennengelernt hatten) fünf Jahre, bis das mit dem breiteren Erfolg so richtig klappte: Das erste Album "Origin" von 2000 hatte niemand so recht mitbekommen, dafür schlug das bei dem Creed-Label Wind-Up Records erschienene "Fallen" ein wie eine Bombe: Unterstützt von der Single Bring Me To Life verkaufte sich die Platte mit ihrem äußerst charttauglichen Mix aus Linkin Park, Creed und Nightwish weltweit über vierzehn Millionen Mal und ist eine von nur acht Platten überhaupt, die über ein ganzes Jahr in den Top 50 der Billboard Charts halten konnten.

Danach teilten die Jungs und das Mädel allerdings nicht nur Plattenfirma, christlichen Hintergrund und Charterfolg mit Creed, sondern auch die Tendenz zum Größenwahn bzw. des regelmäßigen Auswechselns diverser Bandmitglieder. Mitgründer Moody sagte als erster tschüß, worüber Amy Lee wohl nicht gar zu traurig war und stattdessen selbst relativ nach Belieben Musiker heuerte und feuerte. Das dritte Album "The Open Door" von 2006 war dann auch von diversen Unregelmäßigkeiten und Seltsamkeiten begleitet, so zB ein Video zur Single Call Me When You're Sober, in dem die Sängerin als Rotkäppchen auftritt, ziemlich widersprüchliche Aussagen darüber, wie christlich die Band das alles nun meinte, oder Songs, die angeblich für die C.S.Lewis-Verfilmung "Die Chroniken von Narnia" vorgesehen gewesen seien, wovon das Filmstudio allerdings noch nie gehört hatte. Insofern werden Evanescence wohl noch für ein paar schöne Geschichten aus der Corporate Rock-Welt gut sein.

Kollaborationen

  • mit Paul McCoy bei Bring Me To Life (auf "Fallen")

Diskographie

Alben
Singles/EPs
  • 2003 Bring Me To Life (Maxi-CD, Wind-Up Records)
  • 2003 Going Under (Maxi-CD, Wind-Up Records)
  • 2003 My Immortal (Maxi-CD, Wind-Up Records)
  • 2004 Everybody's Fool (Maxi-CD, Wind-Up Records)
  • 2004 Missing (Maxi-CD, Wind-Up Records)
  • 2006 Call Me When You're Sober (Maxi-CD, Wind-Up Records)
  • 2007 Lithium (Maxi-CD, Wind-Up Records)
  • 2007 Sweet Sacrifice (Maxi-CD, Wind-Up Records)
  • 2007 Good Enough (Maxi-CD, Wind-Up Records)
Sonstige
  • 2004 Anywhere But Home (Live-CD/DVD, Wind-Up Records)

Trivia

  • Amy Lee hat inzwischen geheiratet und nennt sich nun Amy Hartzler.

Referenzbands

Coverversionen

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Weblinks