Electric Wizard

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Electric Wizard
Electric Wizard
Electric Wizard
Herkunft: Dorset, England, Großbritannien
Aktiver Zeitraum: seit 1993
Genres: Doom, Sludge, Stonerrock
Labels: Rise Above Records, Man's Ruin, Bad Acid, Satyr IX Productions
Homepage: Electric Wizard bei Facebook
Line-Up:
Jus Oborn: Gesang, Gitarre
Liz Buckingham: Gitarre (seit 2003)
Glenn Charman: Bass (seit 2012)
Mark Greening: Schlagzeug, Percussion (1993–2003, seit 2012)
Ehemalige Mitglieder:
Tim Bagshaw: Bass (1993–2003)
Justin Greaves: Schlagzeug, Percussion (2003–2006)
Rob Al-Issa: Bass (2003–2008)
Tas Danazoglou: Bass (2008–2012)
Shaun Rutter: Schlagzeug, Percussion (2006–2012)
Simon Poole: Schlagzeug, Percussion (2012)

Electric Wizard sind eine Doom-Band aus England, die seit 1993 existiert und zu den wichtigsten ihres Genres zählt.

Bandgeschichte

Die Wurzeln von Electric Wizard – der Bandname geht auf zwei Songs der Doom-Überväter Black Sabbath, namentlich Electric Funeral und The Wizard – liegen in der 1989 gegründeten Gruppe Lord of Putrefaction, die unter zahlreichen weiteren Namenswechseln und Lineup-Inkarnationen diverse Demos veröffentlichen sollte, deren Kopf aber stets Sänger und Gitarrist Jus Oborn war. (Aufnahmen aus dieser Zeit erschienen 2006 unter dem informativen Titel "Pre-Electric Wizard 1989-1994".) 1993 war aus dem ewig fluktuierenden Bandvehikel dann endlich Electric Wizard geworden, und der Sabbath-Vorlage gemäß reihte sich die 1995 auf der Genreinstitution Rise Above Records erschienene Debütplatte der Gruppe nahtlos neben klassischen Doom-Ensembles wie Count Raven, Candlemass oder Cathedral ein. Der Albumzweitling "Come My Fanatics..." inkorporierte dann Elemente aus Sludge und Stonerrock und gilt als Blaupause für den typischen Electric Wizard-Sound. Flankiert wurden die Releases von diversen Splits und EPs (sowie einer Reihe von Unfällen und Gesetzeszusammenstößen diverser Bandmitglieder), bis im Jahr 2000 mit "Dopethrone" das programmatisch betitelte dritte Album von Electric Wizard erschien, das unter Kennern als bestes der Band gilt. "Let Us Prey" von 2002 fiel mit Multi-Track-Overdubs und Violinenklängen dann deutlich experimenteller aus als der Vorgänger und wurde von einer US-Tour mit Cathedral begleitet, die allerdings den Nerven der elektrischen Zauberer nicht gut tat. Am Ende löste sich die Band zwar nicht wie angekündigt auf, doch verließen mit Bassist und Co-Hauptsongwriter Tim Bagshaw und Schlagzeuger Mark Greening zwei Mitglieder die Gruppe (die sich ihrerseits zu Ramesses zusammentaten). Jus Oborn rekrutierte jedoch unverdrossen neue Mannen für die Rhythmussektion, die sich in den folgenden Jahren öfters erneuerte; weitere Platten erschienen mit "We Live" (2004) und dem ausschließlich auf Vintage-Equipment aufgenommenen und recht erfolgreichen "Witchcult Today" von 2007. Der bislang jüngste Albumrelease von Electric Wizard mit dem finsteren Titel "Black Masses" datiert auf das Jahr 2010; 2012 erschien die ebenfalls schillernd benamste 7" "Legalise Drugs and Murder", welche gleichzeitig den Wiedereinstieg von Ur-Drummer Mark Greening einleitete. Das aktuelle Lineup von Electric Wizard besteht neben Osborn und Greening aus Gitarrist Liz Buckingham sowie Bassist Glenn Charman.

Diskographie

Alben
  • 1995 Electric Wizard (LP/CD, Rise Above Records)
  • 1997 Come My Fanatics... (LP/CD, Rise Above)
  • 2000 Dopethrone (LP/CD, Rise Above)
  • 2002 Let Us Prey (LP/CD, Rise Above)
  • 2004 We Live (LP/CD, Rise Above)
  • 2007 Witchcult Today (LP/CD, Rise Above)
  • 2010 Black Masses (LP/CD, Rise Above)
Singles/EPs
Sonstige
  • 1999 Electric Wizard/Come My Fanatics... (Doppel-CD, Rise Above)
  • 2006 Pre-Electric Wizard 1989-1994 (Sammlung von Aufnahmen aus der Prä-EW-Zeit, Rise Above)

Referenzkasten

  • Typische Electric Wizard-Texte handeln meist von Horror à la H.P. Lovecraft, Marihuana oder magischen Ritualen.

Referenzbands

Weblinks