Diskussion:Politikpool Indiepedia: Unterschied zwischen den Versionen

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Kein Erkenntniswert, die Politik. Und auch nicht die Geschichte. Jedenfalls nicht für die Musik. Geschichte ist ein eigenes System, Politik ist ein eigenes System, Sprache ist ein eigenes System und sogar Etymologie ist ein eigenes System. Philosophie ist ein eigenes System. Kein Mehrwert für die Musik. Musik ist ein sehr eigenes System.--[[Benutzer:Benutzer2.040|UU-ji]] ([[Benutzer Diskussion:Benutzer2.040|Diskussion]]) 05:16, 5. Nov. 2019 (CET)
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Kein Erkenntniswert, die Politik. Und auch nicht die Geschichte. Jedenfalls nicht für die Musik. Geschichte ist ein eigenes System, Politik ist ein eigenes System, Sprache ist ein eigenes System und sogar Etymologie ist ein eigenes System. Philosophie ist ein eigenes System. Kein Mehrwert für die Musik. Musik ist ein sehr eigenes System. Was Sprache betrifft: Es wird über die Strecke entschieden. Nicht: Zitiere ich das Andere hin und wieder oder erkenne ein paar Fetzen davon. Welchem System schließe ich mich an? Und: „Was soll Geschichte?“ wird weitgehend autark bereits in den Systemen verhandelt. Da gibt es kaum Diskussionen. Es ist eine Feindschaft über den Tod hinaus. Was ist mit den Geschichten? Das Beste, was mit ihnen passieren kann, ist, dass sie dem Vergessen anheimfallen, scheints. Aber die Angst davor, sie nochmal erleben zu müssen, ganz unvorbereitet wie davor, macht Geschichte zum Speicher. In einer multipolaren Welt ist das Individuum untergegangen, soviel ist sicher. Frage ist, ob es sich damit abfinden kann oder sogar muss.--[[Benutzer:Benutzer2.040|UU-ji]] ([[Benutzer Diskussion:Benutzer2.040|Diskussion]]) 05:16, 5. Nov. 2019 (CET)

Aktuelle Version vom 8. November 2019, 09:18 Uhr

Ist die Independent-Szene denn "politisch"? Wenn ja, wie sieht diese Politik aus? Welche Wertevorstellungen ziehen sich quer durch die Kultur?

Gibt es diese Independent-Szene eigentlich? Siehe dazu z.B. Independent. Aber Verbindungen zur Politik fände ich spannend. Also z.B.: wer hat sich irgendwelchen regierungsnahen oder -fernen Veranstaltungen angeschlossen. Wer unterstützt welchen Politiker? (The Roots & Obama; die Hosen & die Grünen). Wie wird die alternative Musik/Kunst von der Politik wahrgenommen? Wer dazu mal eine Arbeit geschrieben hat, oder Ahnung mitbringt. Gerne!! --nakata auf ein Wort 22:22, 5. Mai. 2008 (CEST)
Ich glaube, das ist nicht so einfach, so ein Thema in ein paar Zeilen zu packen. Es gibt aber Massen an Büchern über Politik & Jugendkulturen (welche ja häufig musikzentriert sind). Man kann vielleicht diverse Zuordnungen treffen (Hardcore, Goa, Punk -> eher links; Black Metal, Neofolk, Neue deutsche Härte --> rechte Tendenzen; Techno, Pop --> neutral/politisch uninteressiert), insgesamt hat das aber wahrscheinlich häufig weniger mit der Musik an sich als mit der damit verknüpften Jugendkultur zu tun. Zu Techno wurde und wir immer noch einiges veröffentlicht an Büchern (weil die Love Parade als Demonstration angemeldet wurde, die Technofans aber eher unpolitisch waren), zu Rechtsrock gibt es auch einige Bücher (u.a von Martin Büsser), und dann gibt es auch noch die Testcard 12: Linke Mythen und Testcard 16: Extremismus, die sich mit diesem Thema beschäftigen. --Rebecca ?! 23:36, 5. Mai. 2008 (CEST)
hm... also "Die" Indiszene gibt es sicher nicht, und auch kann man nicht irgend eine Richtung irgendwie gesammthaft einfassen... so gibts z.b. sehr viele unpolitische Technofreaks, aber ebensoviele sehr engachierte, auch Politische Technofreaks (man denke an die ganze Detroit-Szene), wie es natürlich auch rechtsgerichtete Tendenzen gibt. Gleiches gilt, glaub ich, für jede über Musik definierte Subkultur. Im grossen und ganzen aber finde ich schon, dass der ganze Überbau "Independent" tendenziel eher dem Link(eren) Spektrum der Gesellschaft zuzuordnen is.... hm, wenn sich eine Wertvorstellung durch die Indiszene zieht, dann die, eben: Indi zu sein, unabhängig, individuell, unabhängig von Erwartungshaltung... woraus dann eigentlich auch wieder folgt, dass jeder, der Indi ist eben auch eine ganz eigene politische Meinung hat ;) --FIST 23:46, 5. Mai. 2008 (CEST)
Ein Ansatz für einen Artikel zum Thema jedenfalls wäre, Beispiele zu sammeln (auch und vor allem: HipHop / Rock und Sexismus). Und darüber vielleicht Haltungen bestimmter Genres zusammenzufassen. Das alte LinksRechts-Denken trägt meiner Meinung nach eh nicht, das müsste genauer laufen, also als Haltung zum Thema xy (Frau als Objekt; Krieg als Option; Ökologie, etc.). Auch als Beschreibung von Aggression in der Musik, oder die Reduktion auf eigene Gefühle und Traurigkeiten. Schwierig, aber interessant. Ich könnte mir vorstellen, etwas zu PE und den Hip Hop der 80er zu machen. Zu Emos reicht wahrscheinlich ein Satz ;-) --nakata auf ein Wort 00:05, 6. Mai. 2008 (CEST)

Kein Erkenntniswert

Kein Erkenntniswert, die Politik. Und auch nicht die Geschichte. Jedenfalls nicht für die Musik. Geschichte ist ein eigenes System, Politik ist ein eigenes System, Sprache ist ein eigenes System und sogar Etymologie ist ein eigenes System. Philosophie ist ein eigenes System. Kein Mehrwert für die Musik. Musik ist ein sehr eigenes System. Was Sprache betrifft: Es wird über die Strecke entschieden. Nicht: Zitiere ich das Andere hin und wieder oder erkenne ein paar Fetzen davon. Welchem System schließe ich mich an? Und: „Was soll Geschichte?“ wird weitgehend autark bereits in den Systemen verhandelt. Da gibt es kaum Diskussionen. Es ist eine Feindschaft über den Tod hinaus. Was ist mit den Geschichten? Das Beste, was mit ihnen passieren kann, ist, dass sie dem Vergessen anheimfallen, scheints. Aber die Angst davor, sie nochmal erleben zu müssen, ganz unvorbereitet wie davor, macht Geschichte zum Speicher. In einer multipolaren Welt ist das Individuum untergegangen, soviel ist sicher. Frage ist, ob es sich damit abfinden kann oder sogar muss.--UU-ji (Diskussion) 05:16, 5. Nov. 2019 (CET)