Düssel@kt·i·ve Videos: Unterschied zwischen den Versionen

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(Stabil Elite kommt für Die Wilde Jagd.)
(Musikvideos: Julian Prießen kommt für Hearhere.)
 
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*''' ''Creeps'' heißt das Duo, das stadtweit die meiste Denkarbeit in seine Videos investiert und dafür kaum mehr als ein großes Fotozelt braucht. Die Clips der ''Creeps'' haben eine eigene Handschrift, weshalb sie hier unbedingt mal gezeigt werden müssen. Die Zwei arbeiten furchtbar gern mit Masken, Filtern und Makros. Fast scheint es so, als würden sie mehr Zeit in die Clips als in die Songs investieren.'''
 
*''' ''Creeps'' heißt das Duo, das stadtweit die meiste Denkarbeit in seine Videos investiert und dafür kaum mehr als ein großes Fotozelt braucht. Die Clips der ''Creeps'' haben eine eigene Handschrift, weshalb sie hier unbedingt mal gezeigt werden müssen. Die Zwei arbeiten furchtbar gern mit Masken, Filtern und Makros. Fast scheint es so, als würden sie mehr Zeit in die Clips als in die Songs investieren.'''
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*'''Patrik Bolecek drehte diesen hübschen Clip zu [[Hearhere]]'s Weltschmerz-Drama ''What's on Your Mind''. Musikalisch wirkt das gegenüber der Albumfassung auf [[Shadows of the Ones We Love]] etwas abgespeckt.'''
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*'''Flockey Ocscor heißt der Mann, der sich als ''Säule der Gesellschaft'' in diesem Video nach allen Regeln der CGI-Kunst auseinandernehmen lässt. Julian Prießen, der Mann an der schrägen Gänserich-Gitarre, ist sich als Mitglied der Popband [[Marton Harvest]] durchaus der Möglichkeit bewusst, mit diesem unkonventionellen Sound die Gefolgschaft der leichten Muse vor den Kopf zu stoßen. Nichtsdestotrotz sind alte, stillgelegte Bahnhöfe für Videokünstler natürlich ein Muss, ihre verstörenden SciFi Horror-Fantasmen ohne großen Aufwand zu realisieren.'''
  
 
[[Kategorie:Düsseldorf]]
 
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[[Kategorie:Artikel mit Video]]
 
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Aktuelle Version vom 10. Juni 2019, 19:14 Uhr

Musikvideos

Langsame Verbindungen werden zum Aufbau dieser Seite sicherlich ihre Zeit brauchen! Um das Maß voll zu machen, wurden auch noch klammheimlich die Videofenster vergrößert! Und weg... :-D

  • Dass es in diesem Video ums Fahren geht, dürfte eigentlich schnell klar werden. Trotzdem ist es eine reine Songpräsentation, die Düsseldorfs eingewanderte Pophoffnung PDR hier abliefert. Wo ist die Story? Geht es vielleicht um eine junge Frau, die für Uber fährt?

  • Georg Zimmermann ist kein typischer deutscher Liedermacher. Rückblickend wirkt er eher wie ein traditioneller Singer/Songwriter mit angloamerikanischem Retro-Folk-Rock und cleveren deutschsprachigen Texten. Eine Reihe seiner Songs würden einen melodieorientierten La-La-La Test nicht bestehen, da sie ohne Text einen vollkommen unspektakulären Eindruck hinterlassen. Doch der Mann ist auf dem Weg der Besserung, wie das neue Werk "Allemann oben Allemann unten" eindrucksvoll demonstriert. Der Herr könnte es noch zur Vorgruppe von Element of Crime bringen! Wir sehen und hören hier einen der kleinen Höhepunkte aus G. Zimmermanns Vorgängeralbum "Von Männern und Menschen". Endlich mal ein treibender Rhythmus, der kongenial mit sägendem Blixa Bargeld Timbre kombiniert wird! Die Grundannahme der "Wertverdopplung durch Medialverkehr" mutet allerdings arg optimistisch an. Der Schuss kann auch nach hinten losgehen!

  • Hier mal ein gekonnter Werbeclip, der nicht von der Agentur Grey stammt. Die Joseph Boys präsentieren das Lp-Cover zu ihrem unlängst erschienenen Album "Rochus" als wahres Raumwunder!

  • Zu spät, ihr Scheißer! Hier ist ein wildes Video zu einem Song aus Tommi Stumpffs erstem Soloalbum von 1982. Wir sehen Madonna, Elvis und Charles Bukowski. Und sie wirken keineswegs deplatziert!

  • Das Elektro-Pop-Trio Stabil Elite wurde 2012 mit dem Album "Douze Pouze" hauptsächlich vom Musik Express protegiert. Dezente Palais Schaumburg- Anklänge sind in dem Clip "Wir kommen aus" nicht zu verleugnen. Textlich geht es wohl um die Vorstellungen, die von an der sogenannten "Hochkültür" orientierten Leuten im Zusammenhang mit dem Begriff Off Szene entwickelt werden.

  • Während man von Carmen Brown wenig hört, ist Gata Misteriosa umso präsenter. Zusammen mit Lee Bass hat sie schon eine Vielzahl interessanter Videoclips aufgenommen, die sich durch eine unglaublich sture Rhythmik auszeichnen und sich im Refrain auf nur ein Wort oder einen kurzen Satz beschränken. Gato Preto heißt dieses visuell beeindruckende und musikalisch noch ausbaufähige Duo, das auch im Cosmo Radio oft gespielt wird.

  • Schmetterlinge, die Elefanten bewegen. In der Chaostheorie ist wohl alles möglich. Seit 2008 hauen die Post-Proggies von Glistening Leotard immer mal wieder ein schönes Album raus, ohne dass die Mainstreampresse etwas davon mitbekäme. In einem ihrer jüngsten Videos beschäftigen sie sich mit überkommenen Rollenklischees auf der Weltbühne.

  • Vorsicht! Dieses Video hat eine Pointe! "Schwule Mädchen" von Callejon als Anheizer einer Metalparty. Zig Gender-Lehrstühle glauben schon nach 30 Sekunden zu wissen, was los ist. Hektisches Twittern und Twerken in ansonsten abgeschotteten akademischen Milieus. In Berlin werden die ersten Demos organisiert. Das Kanzleramt bereitet für den Abend eine Stellungnahme vor. In der Türkei werden sämtliche Metalalben beschlagnahmt. Der Iran und Saudi Arabien sind sich nach langer Zeit mal wieder einig. Es gibt Gründe genug dieses Video zu meiden...

  • Düsseldorfs weitgehend vergessene Kassettenszene der Achtziger Jahre war nicht nur sehr produktiv, sondern brachte auch viele kleine Meisterwerke hervor, deren Zukunftspotential immer noch nicht richtig erkannt wird. Stefan Schneiders neues Label Tal Records wird in Zukunft immer mal wieder einen Blick zurück riskieren und die alten analogen Bänder in digital remasterter Form einer ungläubig staunenden Öffentlichkeit präsentieren. Gerade Konrad Kraft war ein wichtiger Akteur jener Zeit: Mitunter äußerst innovativ, aber mangels kommerzieller Reichweite kein echter Trendsetter. Seine damalige Kreativpartnerin Dino Oon drehte 1986 ein Straßenvideo zum Album "Arctica", das Düsseldorf im Umbruch zeigt. Gehörte Düsseldorf damals klimatechnisch wirklich zur Arktis? Das Video liefert leider keine eindeutige Antwort.

  • Die Durian Brothers zeigen in diesem Video, wieviel Action in der eigentlich stillen Welt der Ersatzteile möglich ist.

  • Creeps heißt das Duo, das stadtweit die meiste Denkarbeit in seine Videos investiert und dafür kaum mehr als ein großes Fotozelt braucht. Die Clips der Creeps haben eine eigene Handschrift, weshalb sie hier unbedingt mal gezeigt werden müssen. Die Zwei arbeiten furchtbar gern mit Masken, Filtern und Makros. Fast scheint es so, als würden sie mehr Zeit in die Clips als in die Songs investieren.

  • Flockey Ocscor heißt der Mann, der sich als Säule der Gesellschaft in diesem Video nach allen Regeln der CGI-Kunst auseinandernehmen lässt. Julian Prießen, der Mann an der schrägen Gänserich-Gitarre, ist sich als Mitglied der Popband Marton Harvest durchaus der Möglichkeit bewusst, mit diesem unkonventionellen Sound die Gefolgschaft der leichten Muse vor den Kopf zu stoßen. Nichtsdestotrotz sind alte, stillgelegte Bahnhöfe für Videokünstler natürlich ein Muss, ihre verstörenden SciFi Horror-Fantasmen ohne großen Aufwand zu realisieren.