Corrosion of Conformity

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Corrosion of Conformity
Corrosion of Conformity 2006
Corrosion of Conformity 2006
Herkunft: Raleigh, North Carolina
Aktiver Zeitraum: seit 1982
Genres: Heavy Metal
Hardcore
Stonerrock
Labels: Sanctuary
Columbia
Metal Blade
Relativity Records
Caroline Records
Candlelight Records
Southern Lord
Scion AV
Homepage: coc.com
Line-Up:
Woody Weatherman: Gitarre, Gesang
Mike Dean: Bass, Gesang (1982–1987, seit 1993)
Reed Mullin: Schlagzeug (1982–2001, seit 2010)
Ehemalige Mitglieder:
Pepper Keenan: Gesang, Gitarre (1989–2006)
Jason Patterson: Schlagzeug (2005–2006)
Stanton Moore: Schlagzeug (2003–2005)
Merritt Patridge: Schlagzeug (2002–2003)
Jimmy Bower: Schlagzeug (2001–2002)
Karl Agell: Gesang (1989–1993)
Phil Swisher: Bass (1989–1993)
Simon Bob Sinister: Schlagzeug (1986–1988)
Eric Eycke: Gesang (1983–1984)
Benji Shelton: Gesang (1982–1983)
Garrick Francis: Gesang (1982)

Corrosion of Conformity (abgekürzt COC) wurden 1982 in Raleigh, North Carolina gegründet und gelten als Pioniere des Crossovers von Punk und Metal. Sie machten des Weiteren durch zahlreiche Lineup-Wechsel von sich reden; derzeit bilden als Gründungsmitglieder Gitarrist und Sänger Woody Weatherman, Drummer Reed Mullin und Bassist Mike Dean die Bandbesetzung.

Bandgeschichte

1982 begannen Benji Shelton, Woody Weatherman, Mike Dean und Reed Mullin damit, als Corrosion of Conformity Lärm zwischen dem damals blühenden Hardcore/Punk und Metal zu machen. Von ersterem lieh man sich die schnellen Parts und die unmissverständlichen politischen Botschaften, während von Letzterem die Riff-Säge (im Black Sabbath-Stil) entwendet wurde. Allerdings brauchten COC bis zu ihrer zweiten Platte "Animosity" von 1985, bis die Mischung so zündete, dass Fans aus beiden Szenen die Band in ihr Herz schlossen. Allerdings blieb das Line-Up ein ständiges Problem, so dass COC mal als Quintett, mal als Three-Piece existierten und selbst der Sängerposten mal besetzt und mal vakant war (was unter anderem zu der lustig betitelten EP "Six Songs With Mike Singing" führte, wo Bassist Mike Dean als Vokalist einsprang – eine Rolle, die er 2010 aufs Neue einnehmen sollte).

Ein Fixpunkt war erst gegeben, als 1990 Gitarrist Pepper Keenan einstieg und die Band sich deutlicher in Richtung Metal bewegte. So war es auf dem Album "Blind" von 1991 zu hören, das COC mittels der Single Vote with a Bullet erstmals einem breiteren Publikum bekannt machte. Trotz weiterer Besetzungswechsel wurde "Deliverance" von 1994 ein noch größerer Erfolg und schien der Band neue Fanschichten zu erschließen, da fast eine halbe Million Einheiten davon verkauft wurden und die Singles Albatross und Clean My Wounds sich zu Radiohits entwickelten. Stilistisch hatte sich mit dem Wechsel Pepper Keenans ans Mikro ein deutlicher Southern Rock-Einfluss in den COC-Sound eingeschlichen, der auch auf den nachfolgenden Alben vorherrschen sollte. 1995 nahm Keenan an den Sessions zum ersten Album der Doom-Supergroup Down teil, kehrte anschließend aber zu COC zurück, um Album Nummer fünf in Angriff zu nehmen. "Wiseblood" von 1996 sollte dann den endgültigen Durchbruch bringen, was durch eine weltweite Tour mit den Bandfreunden Metallica (deren Sänger James Hetfield auch auf dem Albumtrack Man or Ash gastierte) und der Grammy-nominierten Single Drowning in a Daydream auch nicht allzu abwegig erschien. Dennoch schnitt das Album im Vergleich zum Vorgänger schwach ab, und COC verloren ihren Plattenvertrag mit Columbia.

Danach entschleunigten sich die Dinge im Corrosion-Lager etwas. Erst im Jahre 2000 kam der nächste Longplayer namens "America's Volume Dealer" auf dem neuen Labelhafen Sanctuary heraus, der den bisherigen Stil der Band relativ unverändert fortsetzte. Pepper Keenan machte von sich reden, als er bei Metallica um den Posten des Bassisten vorspielte, diesen aber nicht bekam. COC waren mehr oder weniger im Begriff, durch die Hintertür zu verschwinden, als das Stonerrock-lastige Album "In the Arms of God" 2005 zu einem Überraschungserfolg wurde und fast die Top 100 der Billboard Charts knackte. Es folgten erfolgreiche Touren mit u.a. Crowbar, Fu Manchu und Danko Jones.

Danach widmete sich Keenan allerdings wieder Down, so dass sich die Rest-Rostritter in anderen Konstellationen musikalisch betätigen mussten und sich dabei auch mit diversen ehemaligen COC-Mitgliedern zusammentaten (u.a. als COC-Blind mit Karl Agell und Reed Mullin sowie Mullin und Mike Dean als Righteous Fool). 2010 schließlich kam dann das 1984er "Animosity"-Trio-Lineup aus Mullin, Dean und Weatherman wieder unter dem COC-Banner zusammen, ging gemeinsam auf Tour und begann auch mit dem Schreiben neuer Songs, während Keenan als Mitglied auf Abruf zunächst für neue Plattenaufnahmen mit eingeplant war. Letztlich war der Ex-Frontmann auf dem 2012 erschienenen "Corrosion of Conformity" aber doch nicht zu hören. Zuvor waren bereits die EPs "Your Tomorrow Parts 1 & 2" (2010) und "Megalodon" (2012) ebenfalls in der klassischen Dreierbesetzung herausgekommen.

2014 kündigte Pepper Keenan an, dass er mit dem COC-Kerntrio einen Wiedereinstieg nebst Tournee plane; dies sei aber noch nicht schriftreif.[1]

Kollaborationen

Diskographie

Alben
Singles/EPs
Sonstige
  • 2001 Live Volume (Live-CD und DVD, Sanctuary)

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US A CH SV NL F NOR FIN AUS NZ
1994 Deliverance 155
1996 Wiseblood 104 39
2005 In the Arms of God 108 41 196

Referenzbands

Coverversionen

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Videoclips

Weblinks

  • News bei visions.de vom 12. August 2014