Brit Awards

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Die Brit Awards sind einer der wichtigsten Musikpreise für britische Künstler.

Geschichte

Die Brit Awards werden alljährlich von der Vereinigung der englischen Plattenindustrie BPI vergeben und sind der wichtigste, britische Musikpreis. Zum ersten Mal gab es die Awards, die zu diesem Zeitpunkt noch schlicht "BPI Awards" hießen, 1977, Hauptgewinner damals The Beatles. 1989 wurden die Awards in Brit Awards umbenannt.

Da die Brit Awards von der Industrie veranstaltet werden, werden die Preise nicht unbedingt nach künstlerischen Aspekten vergeben, der kommerzielle Aspekt steht klar im Vordergrund, so dass meist die Künstler gewinnen, die im jeweiligen Jahr die meisten Platten verkauft haben. Dadurch unterscheiden sie sich vom zweiten wichtigen Musikpreis Großbritanniens, dem Mercury Music Prize.

Besondere Vorkommnisse

  • 1985: Als Prince seinen ersten Award gewinnt, geht er zusammen mit seinem riesigen, vollbärtigen, muskelshirttragenden und tätowierten Bodyguard auf die Bühne.
  • 1989: Beim ersten Versuch die Awards zu einer glamourösen Veranstaltung werden zu lassen, werden Mick Fleetwood und Model/Sängerin Sam Fox als Moderatoren engagiert. Das Ergebnis ist katastrophal, da beide ständig ihren Text vergessen oder falsch aufsagen, viele Gäste zu spät kommen und der Regierungsminister Kenneth Baker bei seinem Auftritt ausgebuht wird.
  • 1990: Nach einem Videoauftritt von Margaret Thatcher geben die Fine Young Cannibals ihren gerade gewonnenen Preis wieder zurück.
  • 1992: Als The KLF den Preis als beste britische Gruppe gewinnen, setzen sie sich selbst ein Denkmal, indem sie zunächst ein totes Schaf und acht Tonnen Blut in der Hotellobby platzieren, in der die Aftershowparty der Awards stattfinden soll. Bei ihrem eigentlichen Auftritt treten sie zusammen mit Extreme Noise Terror auf, spielen eine Hardcore-Version ihres Hits 3 A.M. Eternal und schießen mit einem Maschinengewehr-Replikat in die Zuschauerreihen.
  • 1996: Beim Auftritt von Michael Jackson, der seinen Earth Song mit einer Gruppe Kinder aufführt, stürmt Jarvis Cocker auf die Bühne, zieht sein Hemd hoch und zeigt Jackson und der Welt seinen (bekleideten) Hintern. Danach wird er von der Polizei festgenommen und verhört, rechtliche Folgen gibt es jedoch keine. Cocker sagt später in Interviews, dass dieser Auftritt (den er mittlerweile bereut), ihm mehr (unfreiwilligen) Ruhm einbrachte als seine Musik.
  • 1998: Als der Minister John Prescott der Labourpartei bei den Brit Awards zu Gast ist, bewerfen ihn die Mitglieder von Chumbawamba mit einem Eimer Eiswasser. EMI entschuldigt sich später für die Band, diese jedoch steht hinter ihrer politisch motivierten Aktion.

Gewinner

2011

2010

2009

2008

2007

2006

2005

2004

2003

2002

2001

2000

1999

1998

1997

1996

1995

1994

1993

1992

1991

1990

1989

1988

1987

1986

1985

1984

1983

1982

1977

Weblinks