Berliner Schule

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Einführung und Geschichte

Mitte der 1970er wurde dieser Begriff erstmals geprägt. Ausgehend vom 1974er Tangerine-Dream-Album Phaedra konnte sich die Berlin School im englischsprachigen Ausland als Subgenre der Progressiven Elektronik etablieren. Gekennzeichnet war die Berlin School durch endlos pluckernde Sequenzerlinien und enorme räumliche Weiten suggerierende Melodieansätze und Klangflächen, die oft mit Weltraumthemen korrespondierten. Neben Tangerine Dream, Edgar Froese, Klaus Schulze und Ashra, konnte auch der Düsseldorfer Wolfgang Riechmann zum Großteil diesem Subgenre zugeordnet werden. Da es mittlerweile eine große Menge an Stilepigonen gibt, wird der Begriff Berlin School auch auf internationale Projekte angewendet. Die Albenliste wird demnächst die 3000er Schwelle erreichen und korrespondiert gerne mit dem Subgenre Space Ambient, wobei die Berlin School vorwiegend auf analoge Synthesizer setzt. Hier geht's zur RYM Genreliste!

2001 erschien der Sampler Berlin macht Schule und man versuchte die Neuauflage einer musikalischen Identität der Hauptstadt. Der Begriff Berliner Schule hat sich in Deutschland im Gegensatz zur Hamburger Schule nicht etablieren können und wird nur selten verwendet. Wohl vor allem desshalb, weil Berlin als Stadt durch die vielen Zugezogenen keine eigene Identität findet. Dennoch besitzt die Stadt Berlin eine weite interessante Musiklandschaft, von denen einiges an Musikgut es auch zu deutschlandweitem Ruhm geschafft hat. Maßgeblich daran beteiligt war und ist Radio Fritz, deren Verdienst vor allem darin liegt, junge Bands aus der Region zu fördern.

Wichtige Akteure, Alben und Songs

Wichtigste Bands:

Wichtige Alben:

Wichtige Songs

Vorläufer

Wichtige Labels