Benutzer:UU-ji

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2017. A rich and multi-faceted work, the artist’s captivating third album drifts from one mystery to the other, harkening back to philosopher Theodor W. Adorno’s maxim: “the task of art today is to bring chaos into order.” (Labelinfo) Eine ebenso bemerkenswerte Auto-Tune-Dekonstruktion von Chloé Thévenin, eine Art Choral, findet sich hier: Chloé Feat. Ben Shemie – Recall (Original Mix, 2017) [1] bei Youtube. Bei der dynamischen Brechung, die zu Beginn des hier eingebetteten Videos einigermaßen freigestellt zu hören ist, stehen zwei Parameter zugleich zur Disposition – Panorama und Lautstärke. Die Klanggestaltung insgesamt verläuft einigermaßen adhäsiv, wobei das Stück an den (Detroit-)Electro anschließt. Live (2017) [2] bei arte.

  • Samstag. 28. Juli: Little Axe & Adrian Sherwood | Eva Lazarus im HKW, Berlin [3]

Attention! Artikelliste kurzzeitig nach unten verlegt! Stattdessen zunächst die Nie-gehört! UU-ji-Negativliste. Musik, die ich konzeptgemäß weder kenne, noch höre oder vermisse:
Unbesetzte Autoritäten

Gehört es zu den Fake-News, dass es einen Musiker gibt, der Ed Sheeran heißt, hat die Presse den letzte Woche erfunden? Habe ich ihn ausversehen, in einem Moment der Unaufmerksamkeit, projiziert und seine ganze Komplexität hat sich aus dem kurzen Entwurf heraus ungewollt entfaltet? Ist er, der Simulationshypothese folgend, eine Simulation oder ein Zombie? Oder bin ich das Zombie? Soll ich meine Knarre holen und alle unnötigen Esser finalisieren? Simuliert meine Frau? Die meisten Namen habe ich aus der Klatschpresse, den Google-Übersichten und der en.wiki. Ich erkenne an, dass es sie, wenn auch nicht für mich, geben soll, kenne aber nicht mehr oder nicht viel mehr als den Namen. Eine dezidierte Klangvorstellung liegt nicht vor. Wer sich heutzutage mit Popmusikforschung beschäftigt, ist mit einer derartigen Vielfalt konfrontiert, dass eine Koordination der Distanzen und Ziele vonnöten ist. Vielleicht ließen sich die Rähmen oder Fenster in Abstufungen quantisieren, zum Beispiel so: (Instrumente >) Strömungen > Genres > Stile > Bands und Acts > Stücke / Sets. Für die Forschung im Bereich der Subkulturen oder einer Musikkultur, wie dem Hip Hop, empfiehlt sich zuweilen geradezu eine Abgrenzung besonders in Richtung der Charts und durch die Massenmedien vermittelte Musik. Wie eine bewusste muskalische Sozialisation über die Jahrzehnte stattfindet, hat im Grunde sehr wenig mit den, von der Industrie promoteten Bands und Acts zu tun, selbst, wenn jemand Sound Studies oder Musik, also nicht Popmusik, studiert. Diese Subjektivität kann inkauf genommen werden, soweit die Zielsetzungen im Einzelnen spezifische Interessen von einiger Tragweite beinhalten, meine ich. Das Lernen und die Forschungsarbeit entfalten sich vielmehr wie ein Navigieren, durch das zunehmend ein System erschlossen wird, das desweiteren transportiert und entwickelt wird. Navigieren bedeutet, dass den Interessen so nachgegangen wird, dass auch bewusste Entscheidungen des Nichthörens von Etwas getroffen werden. Das Navigieren erfolgt tastend. Oft springt zur Vermittlung die Mode ein oder es ergibt sich aus Bekanntschaften oder der frühen musikalischen Sozialisation im Rahmen der Familie. Ich möchte betonen, dass ich mir über die Jahre Mühe gegeben habe, Musik von den entsprechenden Acts und Bands nicht zu hören. Es gibt sicher auch übergeordnete – weniger Bezugsgrößen, als doch Restriktionen, die nicht immer vollends bewusst sind. Von den folgenden, anscheinend sehr erfolgreichen und zum Teil auch anschlussfähigen Bands und Acts also kenne ich bewusst kein einziges Stück Musik:

Radiohead, Daft Punk, Interpreten im Rahmen von TV-Castingshows, Contests, Geförderte und ähnliche, Arcade Fire, Nine Inch Nails, Guns 'n Roses, Weezer, Bruno Mars, OutKast, Amy Winehouse, Blink-182, Rage Against The Machine, Garbage, Alanis Morissette, Psy, Justin Bieber, Tokio Hotel, Helene Fischer, David Guetta, Bon Jovi, Backstreet Boys, Celine Dion, Ed Sheeran, k.d. lang, Merzbow und den meisten Noise, Rammstein, 17 Hippies, Coldplay, Jay-Z, Christina Aguilera, Evanescence, Usher, Rush, 2pac, Slipknot, Anthrax, Megadeth, 50 Cent, Katy Perry, Joe Cocker, Queens of the Stone Age, Gorillaz, John Coltrane, Body Count, Rihanna, 2Raumwohnung, Adele, Kesha, Jerry Lee Lewis, The Band, Tocotronic, neunzig Prozent der offiziellen Charts (Top 10s) der letzten Jahre, sowie Band und Acts, die hier nicht unterkommen, weil ich sie nicht einmal vom Namen kenne. Die aber sehr berühmt sein mögen. Bis vor ein paar Wochen hätte zum Beispiel Drake dazugehört, der die Beatles mit seinen 7 von 10 Top-Ten-Billboard-Hits dieses Jahr nach 54 Jahren überholt hat. Drake ist spätestens seit dem letzten Dekadenwechsel für die Popmusik, wie es scheint, ein Begriff. Die Musik finde ich durchschaubar und langweilig. Von den von Google angebotenen „music artists of the 2010s" kenne ich etwa ein Drittel, die meisten durch Recherche über einen kurzen Klangeindruck.

Genres, Stile und Stilmittel, die ich verachte: Crossover, Latin, amorphe Musik, wie New Jazz, den meisten Free Jazz, Ambient, Postrock, den meisten Techno, Weltmusik, New Wave dieses Jahrhunderts, ethnische Musik jenseits der jeweils traditionellen Musik eines Landes (Ethno, Klezmer auch), R&B im Sinne von Schnulzen-Hip-Hop und Listen und Aberlisten von Auto-Tune-Hip-Hop, den meisten verniedlichenden Elektropop, den meisten Emocore, Progrock der 2ten Liga, den meisten Pubrock, tonhöhenvertüftelte Neue Musik wie Stockhausen und Ferneyhough, bierselige Oktoberfest- und Schunkelmusik, theatralische Musik mit mehreren nebeneinander angeordneten Themen, die nicht auseinander entwickelt sind, dramatische Musik mit pseudo-bedeutenden Arrangements und Wendungen, neckische Musik à la Toy Dolls Nelly-The-Elephant-Cover, epische und postapokalyptische Musik. Das meiste aus dem Umfeld des SF Tape Music Centers, Musique Concrète, Bluesrock, Fusion, Jazzrock, sogenannte Meditationsmusik, „IDM“ mit längeren und jenseits von Vorzeigeeffekten weiter nicht begründeten, gesampleten Jazzpassagen, Smooth Jazz à la Wynton Marsalis, uninspirierte 12ton-Musik, Crooning, unkommentiert regressiven Independent, echte Repetitionen, Pathos, instabile Obertonverhältnisse, zuviel Resonanz auf den Filtern, die bildhaften Momente in der Musik Debussys und ähnlicher, wenn sie zu gleichmäßig und harmonisch sind, Disney-Filmmusik, Pizzicati, Ekstasen. Spaßpop. Grunge bis auf Mudhoney.

Musik und Musiker, die ich in ihrem Tun verachte: Frank Sinatra, Drake, Aphex Twin und ähnlich kalte Musik, The Beatles, The Rolling Stones bis auf das Frühwerk, Don Cherry, Jack DeJohnette, Charlie Haden, ECM, die Talking Heads, Björk – narzisstische und stereotype Wiederholungen von wenigen, bis zur Perfektion entwickelten, Gesangstechniken, M.I.A., The Clash, den meisten Mozart, Schostakowitsch und ähnlich monumentale Musik, Dead Kennedys, Henry Rollins, NO FX, Arvo Pärt, Frank Ocean, Smashing Pumpkins, Pavement, Beck, den meisten Trip-Hop, die Pixies, Bad Religion und Bands der US-Westcoast-Mittelklasse, die Möchtegern-Hardore oder -Punk machen, Beach Boys und Surfmusik, Genesis, Jethro Tull, R.E.M., Pearl Jam, Red Hot Chili Peppers, Living Color, Jane's Addiction und ähnliche bis auf Helmet und Soundgarden, Bob Marley und den meisten Reggae, Cat Stevens und ähnlich heuchlerisch-anheimelnde Musik mit zynischen Texten, Frank Zappa, Ozzy Osbourne, Grateful Dead, The Blues Brothers, Edith Piaf, Emerson, Lake & Palmer, Dave Brubeck, Tangerine Dream. Musik, in der Tablas, zuviele Congas und zu laute Saxofone vorkommen. Formalistische Musik, die sich über Inhalte, zum Beispiel Affektrepräsentationen, für das Denken selbst verwenden die Menschen oft ein einziges Gesicht, nicht erklärt, der es damit an musikalischer Zielsetzung fehlt (viel serielle Musik und Progrock), schwelgerische Musik und ungezielte Improvisation, geslappter Bass, wenn er nicht kommentiert präsentiert wird, gestrichener Kontrabass, bundloser Bass, präparierte Instrumente, wie präpariertes Klavier, Montagen und Collagen, müde Musik, zum Beispiel David Grubbs, Codeine, Jim O'Rourke und ähnliche. Musik, die keinen Humor hat und nicht sexy ist. Musik, bei der das Equilibre zwischen Klanggeschehen und linearer Entwicklung nicht balanciert ist. Brian Enos minimalistischen Ambient, Musique D'Ameublement, Musik, die vor sich hinplätschert und übermäßig transparente Musik, Klangfetischismus. Embryo und ähnlich unkoordinierte Hippie-Musik. Musikalischen Exhibitionismus wie bei John Cages Wasserkessel und Quietscheente, Sensationalismus, wie Stockhausens Superformel und das Hubschrauber-Quartett. Versteckte Lautsprecheranordnungen bei Klanginstallationen. Zuweilen musikalisches Pathos, wie bei Beethoven und Wagner. Viel galante und höfische Musik. Zur Zeit Glitch. Augeklügelte Potentiometereinstellungen, die mehr Zeit verschlingen als abgeben. Bands und Acts, die bei Konzerten Stücke von sich spielen, die mehr als zehn Jahre alt sind und wofür auch keine musikalische Begründung vorliegt. Langweiligen Pop, wie Prefab Sprout, Chet Baker. Kontraintuitiven Einsatz von Zufallsgeneratoren jenseits der Exposition von Beispielsätzen.

Musik, die ich zu wenig kenne: Post-Bop, 1960s Funk und Soul, Rock'n'Roll, Jungle, Post-Dubstep, Lady Gaga, Béyonce, Nicki Minaj, Ferneyhough, das AMM-Umfeld, Musik der ersten House-Welle.

Für Proteste und Argumente oder Anregungen ist hier auf der Diskussionsseite Platz.

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ʕ⁎̯͡⁎ʔ༄ Unsinnssilben‎, Klang, Referentialität (Entwurf), Popmusikforschung, Powell, MADTEO, Novation A-Station, Doo Wop, Neue Musik, Christian Wolff, Peer Raben, Thorsten Soltau, Deep Funk, The Seeds, Bass Music, Musiker, Nightcore, Theodor W. Adorno zur Musik, Amateurmusik, 67, Panasonic, Anglizismen in der Musik, Drill, Trap, UK Garage, Jonathan Fire*Eater, Slavoj Žižek zur Musik, Allah-Las, Alleinunterhalter, Trance, Jean Baudrillard zur Musik, Cro-Mags – Age of Quarrel, Gilles Deleuze zur Musik, Wolf Eyes, Jlin, Pussy Galore, Culturcide, Robert Henke, Modeselektor, Live-Coding, Cybotron, Chicago House und Detroit Techno (Techno oder House?), Kyle Hall, Omar S, SuperCollider, Lexikon-Sonate, Yŏmillak, Sub Rosa, Electric Indigo, Shreds, John Cooper Clarke, The Rutles, Auto-Tune, Resident Advisor, Kouhei Matsunaga, Leftfield, Computermusik, Circusmusik, Genre und Stil, Equipment, On-U Sound Records, Elektronische Tanzmusik, Sylvia Juncosa, Morphine Records, Mikrodisko, Mix Mup, Workshop, meakusma, Gonjasufi, Rezitation, David Sylvian, Sasha Perera, SHRUBBN!!, T.Raumschmiere, Korea, Glissando, Repetitive Musik, Neuronale Netze, Molekulare Musik, Sensational, Spectre, Dead Moon, Guitar Wolf, Trash, Karlheinz Stockhausen, Post-Industrial, Post-Hip-Hop, Postserielle Musik, Serielle Musik, Post-Techno, Electroswing, Diamond Version, Live-Elektronik, Olaf Bender, George Clinton, Diskussion:Janis Joplin, Janis Joplin, Underground Resistance, Saturday Night Fever, Karaoke, John Cage, Christian Fennesz, William Basinski, Asmus Tietchens, Johnny Thunders, Cabaret Voltaire, Glenn Danzig, Netto Houz, Big Chief, Hard Bop, AMM, Brian Eno / David Byrne – My Life in the Bush of Ghosts, raster-noton, Frank Bretschneider, Ryōji Ikeda, Squirrel Bait, AG. Geige, Negativland, Ed Rush – Mothership, David Tudor, GG Allin, Boney M., Marianne Rosenberg, Goebbels/Harth, Charles Dodge, Kölner Schule (Minimal Techno), a-musik, Zbigniew Karkowski, Tod Dockstader, David Jackman, LFO (UK), Lyle Lovett, Tav Falco, Julian Cope, Tuxedomoon, Gottfried Michael Koenig, Datamosh, Curtis Roads, Frumpy, Mehmet Erenler, Seyit Meftuni, The Flying Lizards, Databending, Circuit bending, Clarence Barlow, Paul Lansky, Otto Laske, Jean-Claude Eloy, Jonathan Harvey, Daniel Bell, Algorithmische Komposition, The Modern Lovers – The Original Modern Lovers, Neil Sedaka – Oh! Carol, Lydia Lunch – Queen of Siam, The Stranglers, Soft Cell – Tainted Love, Kool Keith, Spektralmusik, Texturalismus, Musik im Internet, Underground Resistance – X-101, John S. Hall & Kramer – Real Men, Glitch, Futurismus, Authentizität, Yayue, Easy Listening, Zen-Faschisten, Roky Erickson, The 13th Floor Elevators, Juke, Venetian Snares, Solar Bears, Planet Mu, Rezső Seress – Szomorú Vasárnap, Electro, Elektro, Eugene Chadbourne, Quintette du Hot Club de France, This Heat, Dr. Octagon – Blue Flowers, Schoolly D – P.S.K. What Does It Mean?, Slim Whitman, Virtuelles Idol, Sun Ra – Space is the Place (O.S.T.), Musikalisches Werk, Curtis Jones, Diven und Dandys, Europa, Survival Research Laboratories, Helios Creed, Alesis QuadraVerb, Digital Vinyl System, Chrome, Novation BassStation, Big Stick, Pure data, Chainsaw Kittens, Populäre Musik, Wanna Buy A Bridge?, Muzak, Soul II Soul, Floating di Morel, Boo Williams, Liaisons Dangereuses – Los niños del parque‎, KORG MS-Serie, Komposition, Tango, Nino Rota, Ca Trù, Drexciya – Sea Snake, Dopplereffekt, radio aporee ::: maps, Soundchip, David Cunningham, Dubplate, Beats International – Dub Be Good To Me, Roland TR-808, Elektronische Musik, The Residents, Theo Parrish, Curtis Mayfield – Super Fly (O.S.T.), New Rose (Song), Time Lag Accumulator, Postdigital, Schillinger-System, Stück (Musik), Éliane Radigue, Kasper T. Toeplitz, Minitchêv, Total Control, Justé Janulyté, Peter Dasent, Horaţiu Rădulescu, Aufnahme + Wiedergabe, David Lee Myers, Kim Cascone, Richard Chartier, Kevin Drumm, The Wire's "100 Records That Set the World on Fire (While No One Was Listening)", RSS Boys, Section 25, Compressorhead, Parameter (Musik), Mastering, Archy Marshall, St. Kildas Trips Drill, Club Forschung, The Honeymoon Killers (Belgien), Mark Stewart, Killdozer, Soy-Archive, Muellie Messiah / Punk Not Punk – Exq I und andere. Mitwirkung: Electronica, Shane MacGowan, Jowe Head, Swell Maps, Autechre, Gudrun Gut, Die Welttraumforscher, Can, Suicide, Bauhaus, Royal Trux, Post- (Präfix), Flipper, Ray Charles, Drone, Television, Killing Joke, Public Enemy, Charles Mingus, Grace Jones, Ciccone Youth – The Whitey Album, Krautrock, Robert Wyatt, MC5, Vintage, New Order, Jon Spencer Blues Explosion, The Damned, Dubstep, Ari Up, The Slits, Television Personalities, The Jam, Hauntology, Syd Barrett, The Zombies, Love, Coverversion, Silver Apples ...

Alle per Youtube eingebetteten Videos in einer Playlist: [4]


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