A Camp

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Genre

Folk, Country, Pop,

Line-Up

Bandgeschichte

A Camp erblickte das Licht der Welt erstmals Mitte der 90er-Jahre als Nebenprojekt der schwedischen Musiker Nina Persson (Sängerin der Cardigans) und Niclas Frisk (Sänger und Gitarrist von Atomic Swing). Beeinflusst von traditioneller amerikanischer Musik wurden die ersten Songs geschrieben und aufgenommen. Wegen anderweitiger Verpflichtungen legten die beiden das Projekt 1997 auf Eis gelegt und als das Cardigans-Album Gran Turismo steil durch die Decke ging, verlor man die Angelegenheit erst einmal aus den Augen. 2000 war Nina Persson nach New York gezogen und hörte sich 2000 die alten Aufnahmen wieder an. Mit Hilfe von Mark Linkous bgann sie in Woodstock, New York (Bundesstaat) die Arbeit an einem Album. Im Bearsville-Studio versammelten sich vor allem alte Freunde und Bekannte: Ninas späterer Ehemann Nathan Larson war mit von der Partie und hatte den Guided by Voices-Schlagzeuger Kevin March dabei, mit dem er früher schon bei Shudder to Think gespielt hatte. Cellistin Joan Wasser alias Joan as Policewoman gehörte wiederum mit March zu den Dambuilders. Unter den zahlreichen Gastmusikern waren auch Jane Scarpantoni von den Lounge Lizards und Johnathan Donahue (Mercury Rev, Flaming Lips). Schließlich kam auch Niclas Frisk in die Staaten, um seine Gitarrenparts einzuspielen. Das Album A Camp erschien 2001 in Europa und wurde zumindest in Skandinavien ein ansehnlicher Erfolg, in Schweden gewann es vier Grammys. Nach einer anschließenden Tour, bei der die Band von Mitgliedern der Soundtracks of our Lives unterstützt wurde, verschwanden A Camp wieder in der Versenkung.

2007 hatte sich einiges geändert: Frisk war ebenfalls nach New York gezogen, Persson und Larson waren verheiratet. Und A Camp meldeten sich als Trio zurück. Das zweite Album entstand erneut mit March, Scarpantoni und Wasser, sowie weiteren Gaststars wie James Iha (Ex-Smashing Pumpkins, A Perfect Circle) und Ana Ternheim. Mark Linkous produzierte zwar nicht, spielte aber Slide Guitar auf der Platte. Colonia erschien am 28. April 2009, am 9. September wurde auch das Debütalbum erstmals in den USA veröffentlicht.

Kollaborationen

  • siehe Bandinfo

Diskographie

Alben
Singles/EPs

Coverversionen

Charts

Jahr Titel Charts
D S UK US A CH F NOR FIN NZ
2001 A Camp 91
1
- 35 - - - 11 21 -
2009 Colonia - 2 - - - - - - - -
Singles
2001 I Can Buy You - 17 46 - - - - - - -
2009 Stronger Than Jesus - 8 - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts
Les Inrocks
2001 A Camp 50

Referenzbands

Videoclips

Weblinks