Zehn Meter Feldweg

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Genre

Independent Rock, Hamburger Schule

Line-Up

  • Sven Lewerentz (Gesang, Gitarre)
  • Till Wulf (Bass)
  • Niels Eggers (Gitarre)
  • John Hufenbach (Schlagzeug)
  • Uli Himstedt (Gitarre)
  • Sebastian Drescher (Blasinstrumente)

Bandgeschichte

Ender der 90er Jahre des letzten Jahrtausends lernten sich Sven Lewerentz und Till Wulf kennen. Keiner von beiden spielte ein Instrument, dennoch beschlossen die beiden, gemeinsam Musik zu machen. Die Richtung war schnell klar, die gemeinsame Leidenschaft für Bands der sogenannten Hamburger Schule führte die beiden schließlich erst zusammen.

Sven übernahm den Gesang und die Gitarre, Till den Bass. Kurz darauf stießen Niels Eggers (Gitarre) und Sören Bädker (Schlagzeug) dazu. Sebastian Drescher begleitet die Band gelegentlich mit verschiedenen Blasinstrumenten. Geprobt wurde im Keller des Elternhauses von Sören bei Hamburg-Harburg. Schnell war klar, dass man eigene Songs schreiben und Konzerte spielen wollte. Man gab sich den Namen "Zehn Meter Feldweg", schrieb die ersten Stücke und nahm diese auf Kassetten auf, die an Freunde verschenkt wurden.

Im Jahr 2000 spielten Zehn Meter Feldweg erste Konzerte in Hamburg und Berlin. Auf die EP "Die Welt geht schlafen" (2000) folgte 2001 das erste Album "Auf dem Weg". Aufgenommen in Eigenregie und primär über die Website der Band vertrieben. Es bildete sich ein kleiner, über den deutschsprachigen Raum verteilter Fankreis, der der Band erste Konzerte auch außerhalb des norddeutschen Raums ermöglichte.

Auf dem Debütalbum "Auf dem Weg" (2001) finden sich viele einfache Stücke in Drei-Akkorde-Schrammel-Manier, begleitet von Trompete, Geige, Glockenspiel, Melodica Soprano und Xylophon.

Dem Folgealbum "Und der komische Komet im Kornfeld" (2004) merkt man deutlich die Suche der Band nach einem eigenständigeren musikalischen Stil an, was sich in einer bunten Sammlung stilistisch recht unterschiedlicher Songs bemerkbar macht. Reifere und ausgetüfteltere Stücke wie "Komischer Komet im Kornfeld" - die eher dem heutigen Stil der Band entsprechen - finden sich dort ebenso wie einfachere und tanzbarere Stücke, wie "Der Zwerg".

In den Folgejahren spielten Zehn Meter Feldweg vermehrt Konzerte und Festivals in ganz Deutschland, u.a. auf dem Junimond Festival (u.a. mit Tomte und Parole Trixi), der Premiere des Hamburger Reeperbahnfestivals (2006) und einem Benefizkonzert in Neuenfelde (u.a. mit die Beginner).

In den Jahren 2005 und 2006 übernahm Daniel Semper den Platz am Schlagzeug, wurde anschließend aber wieder von John Hufenbach abgelöst.

2007 erscheint schließlich das dritte Album "Phantom Power" auf Kurbad St. Pauli / Motor Digital. "Phantom Power" wurde im Velvet Audio Studio in Hamburg aufgenommen. Dieses Album wirkt deutlich geschlossener als die vorangegangenen Veröffentlichungen. Wurden zuvor Musik und Texte von mehreren Bandmitgliedern geschrieben, stammen zum ersten Mal fast alle Texte von Sänger Sven Lewerentz, die Musik entstand gemeinsam im Proberaum.

Kurz nach Veröffentlichung von "Phantom Power" stieß Uli Himstedt als Gittarist zur Band, Sven Lewerentz beschränkte sich fortan auf den Gesang. Diese Änderungen führten zu einer Entwicklung des Bandsounds hin zu instrumental komplexeren Arragements.

Im Mai 2013 begannen Zehn Meter Feldweg gemeinsam mit Tobias Levin die Aufnahmen zum vierten Album "Das weiße Schloss" im Electric Avenue Studio (Westwerk/Hamburg). Zum ersten Mal hat die Band ein Album nicht komplett in Eigenregie aufgenommen. Einige musikalische Arrangements entstanden erst durch die Zusammenarbeit mit Tobias Levin. "Das weiße Schloss" erscheint am 23. März 2014 (Snowhite / Rough Trade). Am 14. Februar erscheint die EP "Schwarzer Fluss".

Diskographie

Alben
Singles
  • 2000 Die Welt geht schlafen (Eigenvertrieb)
  • 2003 Split (mit Modus Noa/ Eigenvertrieb)
  • 2014 Schwarzer Fluss (Snowhite)

Kompilationsbeiträge

  • 2004 "Komischer Komet im Kornfeld" auf "Aufnahmezustand Vol.3" Sampler
  • 2005 "Komischer Komet im Kornfeld" auf "Rocco del Schlacko" Sampler
  • 2006 "Elchlied + Komischer Komet im Kornfeld" auf "Nackt vom Fünfer"

Weblinks