Zündfunk retten

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Aktion am 27. April 2006 vorm BR-Funkhaus
Zündfunk retten war eine Aktion von Hörern der Radiosendung Zündfunk, die die Absetzung der Sendung zum Jahresende 2006 verhindern wollten. Dokumentiert wurde die Aktion in dem Wiki sub-bavaria sowie im eigenen Blog.

Hintergrund

Die Hörfunksparte des Bayerischen Rundfunks (BR) hatte bis zum Jahr 2006 keine eigene Jugendwelle wie andere öffentlich-rechtliche Sender der Senderfamilie der ARD. Pläne, für einen an die Zielgruppe der 19-30 jährigen gerichteten eigenen Sender wurden aber zum Anfang des Jahres 2006 konkreter und durch einen Bericht des Online-Magazins Telepolis bekannt.

In eben diesem Bericht wurde außerdem die Frage gestellt, ob die Sendung Zündfunk in einer neu strukturierten Senderfamilie des BR eine Zukunft hat.

Offenbar wurden den Mitarbeitern des Zündfunk drei Vorschläge für ihre Zukunft vorgelegt.

  1. Der Verbleib bei einem neuen Jugendsender des BR
  2. Der Verbleib bei Bayern2Radio
  3. Die Kündigung

Schlussendlich wurde der neue BR-Jugendsender on3radio eingerichtet, der auf DAB und im Internet, aber nicht mit einem gewöhnlichen Radio zu hören ist. Große Teile der Zündfunk-Mitarbeiter wechselten zu on3radio.

Aktionen

Durch lokale, also bayrische, Aktionen sowie eine Petition zum Erhalt des Zündfunks sollte die Sendung in ihrer jetzigen Form erhalten bleiben und ebenfalls für alle Hörer erreichbar sein.

Adressen sowie ein Beispielanschreiben fanden sich zu diesem Zweck im eigenen Blog, ebenso eine Online-Petition, die am 27.04.2006 im Beisein von Hans Platzgumer, Matthias Weinzierl und Markus Acher an Ruth Brosche und Martina Kobriger vom Hörfunkausschuss sowie dem BR-Hörfunkdirektor Dr. Johannes Grotzky überreicht wurde.

Prominente Unterstützer, darunter Musiker, Journalisten und Schriftsteller waren unter anderem:

Eine ausführliche Liste der Unterstützer mit ihren Statements gibt es hier.

Weblinks