Wellwater Conspiracy – Wellwater Conspiracy

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Wellwater Conspiracy
Wellwater Conspiracy
Veröffentlicht: 9. September 2003
Label & Vertrieb: Megaforce
Albumlänge: 41:22 Min.
Produziert von: Wellwater Conspiracy
Genre: Garage, Indierock, Stonerrock
Formate: LP/CD
Chronologie

2001The Scroll and Its Combinations

Wellwater Conspiracy

Andere:
2006John McBain – The In-Flight Feature

"Wellwater Conspiracy" ist das vierte und bislang letzte Album der gleichnamigen US-amerikanischen Psychedelic-Garage-Band. Es erschien im Jahr 2003 auf Megaforce Records und wurde von der Band selbst produziert.

Line-Up

Gäste:

Zum Album

Der vorerst letzte Streich der Retro-Garagentruppe Wellwater Conspiracy – im Kern bestehend aus Ex-Monster Magnet-Gitarrero John McBain und Ex-Soundgarden/Pearl Jam-Drummer Matt Cameron – hatte zunächst den Titel "Daybed" getragen, erschien im September 2003 dann aber doch namenlos. Zusätzliche "co-conspirators" auf der Platte waren der zum Vollmitglied "beförderte" Keyboarder Glenn Slater (Walkabouts) sowie die langjährigen Bandfreunde Gerry Amandes und Gregg Keplinger. Stilistisch stellte Album Nummer vier den bislang tightesten und bestproduzierten Entwurf des von Sixties-Beat und -Psychedelic einerseits sowie Grunge und Stonerrock andererseits beeinflussten Wellwater-Sounds dar, ergänzt durch die üblichen unheimlichen Zwischenspiele wie das elektronische Rebirth oder das sphärische Dresden Overture. Kongenial umgesetzt wurde diese Symbiose bei der Neuauflage des dem Hippieklassikers Something in the Air von Thunderclap Newman, das nach einem klassischen Beginn durch einen unerwarteten Break in ein typisches Wellwater-Opus verwandelt wird. Textzeilen wie "The fun to hug a tree/I wanna see it one time" (aus dem Opener Wimple Witch) lassen einen dann vollends im Dunkeln tappen, ob der Gutmensch im Hörer sich nun verstanden oder doch eher verarscht fühlen soll (wahrscheinlich aber beides).

"Wellwater Conspiracy" sollte wie gesagt das bis dato letzte Album der Band darstellen, da John McBain sich kurze Zeit nach dem Release nach San Francisco aufmachte (Hippie-Sehnsüchte?) und 2006 sein erstes Soloalbum "The In-Flight Feature" herausbrachte. Es existieren noch diverse Tracks aus den Sessions zur Platte (u.a. Fleischmann, das von John McBain als "our party tune" beschrieben wird), die zunächst als B-Seiten vorgesehen waren, doch bislang nicht veröffentlicht wurden.[1]

Tracklisting

  1. Wimple Witch (2:39)
  2. Galaxy 265 (2:50)
  3. Night Sky (2:37)
  4. Dragonwyck (3:20)
  5. Sea Miner (4:36)
  6. Rebirth (4:21)
  7. Something in the Air (3:57)
  8. Sullen Glacier (4:27)
  9. Crow Revolt (3:50)
  10. My Darker Bongo (3:45)
  11. Dresden Overture (4:55)

Referenzkasten

  • Wimple Witch ist ein Tribut an die 60er-Band Wimple Winch.
  • Der Titel Daybed wurde laut John McBain schließlich weggelassen, da er fand, er sei "a little too emo". And thats not good."[2]
  • Das Stück Sullen Glacier basiert auf einem Riff, das aus der Endphase von McBains Mitgliedschaft bei Monster Magnet stammte und auch schon beim Track Johnny the Boy der ersten Desert Sessions Verwendung fand.[3]

Weblinks

Quellen

  1. Artikel zu Entstehung der Platte
  2. Interview mit John McBain im tschechischen "Spark Magazine" 2003
  3. Interview im Magnet Magazine 2003