Tulp

Aus indiepedia.de
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tulp
Tulp
Tulp
Herkunft: Bocholt, Nordrhein-Westfalen
Aktiver Zeitraum: seit 2000
Genres: Indierock, Indiepop
Labels: Capitol East Road Records, Gorilla Records
Homepage: Tulp bei Facebook
Line-Up:
Kay Lehmkuhl (Gesang/Gitarre)
Holger Behr: Bass (seit 2016)
Carsten Finkenberg: Gitarre (seit 2008)
Hirzel Hirzelnsen: Schlagzeug (seit 2016)
Ehemalige Mitglieder:
Benjamin Garcia-Alonso (Kontrabass)
Benjamin Kövener (Schlagzeug)
Rene Kaiser (Bass)
Sascha Pöpping (Schlagzeug), bis 2008
Carsten Hein (Bass), bis 2006
Michael Schlabes (Trompete), bis 2004

Tulp wurden im Jahr 2000 in Bocholt gegründet. Fixpunkt der Gruppe ist Sänger und Gitarrist Kay Lehmkuhl.

Bandgeschichte

Tulp wird im Jahr 2000 in Bocholt gegründet. Es folgen erste Konzerte in Köln, Münster, Dortmund und weiteren NRW-Städten. Die erste EP "Sonderbar" wird in Zusammenarbeit mit Kai Holland produziert und der Song Küss mich rüber schafft es auf den FinestNoise-Sampler 12. Tulp spielen im weiteren Verlauf zahlreiche Konzerte auf diversen Festivals und im Vorprogramm u.a von Ines Sibun und Voltaire. Im Winter 2004 begibt sich die Band gemeinsam mit Sonja Harth in ein Berliner Studio, um an den Aufnahmen zur zweiten Platte "Wieder Sex" zu arbeiten. Diese wird im Mai 2005 von Capitol East Road Records veröffentlicht. Gleichzeitig setzt Tulp mit dem Video zum Song "Hier draußen" ein erstes visuelles Ausrufezeichen. Tulp mischen in ihren Songs unterschiedlichste Musikstile, allerdings dominieren stets die Hauptmerkmale: dichter Gitarrensound und deutsche Texte. Anklänge finden sich bei Artisten wie Jeff Buckley, King Crimson oder den deutschen Bands Kante und Blumfeld. Der erste Longplayer erscheint im Jahr 2008 unter dem Namen "Metronom", im Frühjahr 2013 erst gefolgt von "Für Tiere Namen", das bei Gorilla Music erscheint und sehr positive Kritiken ernten kann. Mit "Komm, geh" (2016) und "Dinge wollen fliegen" (2017) bringen Tulp in relativ kurzem Abstand zwei EPs heraus, die stilistisch allerdings sehr unterschiedlich gelagert sind: Während "Komm, geh" dem klassischen Bandsound treu bleibt, handelt es sich bei "Dinge wollen fliegen" um eine besondere Arbeit, bei der Kay Lehmkuhl für das WDR-Fernsehprogramm "Die Sendung mit dem Elefanten" Stücke für ein junges Publikum schrieb.

Als eine Art "Ableger" von Tulp sind seit 2016 auch die Alpentines in Erscheinung getreten, bei der neben Lehmkuhl und Gitarrist Marian Menge auch noch Philipp Gosch und Kurt Furhmann von Voltaire bzw. Lichter mitspielen. Eine erste EP erschien im Mai 2016, zwei Jahre später gefolgt vom ersten Longplayer "Silence Gone".


Diskographie

Alben
Singles/EPs
  • 2003 Sonderbar (EP)
  • 2005 Wieder Sex (EP, Capitol East Road Records)
  • 2016 Komm, geh (EP, Gorilla Music)
  • 2017 Dinge wollen fliegen (EP, Gorilla Music)

Kompilationsbeiträge

Referenzbands

Weblinks