The Wire's "100 Records That Set the World on Fire (While No One Was Listening)"

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Die Wireliste "100 Records That Set The World On Fire (While No One Was Listening)", in der Übersetzung: 100 Schallplatten, die die Welt in Brand setzten (obwohl keiner zugehört hat) umfasst 19 Seiten und erschien im September 1998 in der 175sten Ausgabe des britischen Avantgarde-Musikmagazins The Wire auf den Seiten 22 bis 41. Sie wurde später um 30 weitere Schallplatten ergänzt.[1]

Im Wire-Archiv wird die Liste als „Gegenstück zu Jedermann's Bestenliste des Jahrhunderts“ bezeichnet.[2]

Form, Wirkung und musikalische Ausrichtung

Zu jedem Tonträger sind neben den Interpreten und Titeln das Plattenlabel und das Jahr der Veröffentlichung angegeben. Außerdem eine kurze Beschreibung von etwa einem Absatz und die Kürzel der Autoren. Die Wirkung der Liste als die weltweit am meisten verbreitete und anerkannte Zusammenstellung von CDs und Schallplatten jenseits des Mainstreams war selbstverständlich zunächst nicht abzusehen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Zeitpunkt der Veröffentlichung – einige Jahre nachdem das Magazin sich auch tanzbaren Musikstilen geöffnet hatte und kurz vor dem Jahrhundertwechsel – dazu beigetragen hat. Die legendäre Top-100-Liste kursiert inzwischen auf vielen diversen Internetseiten und hat wahrscheinlich etliche Musikliebhaber nachhaltig beeinflusst. Sie enthält hauptsächlich Schallplatten und CDs aus den Bereichen Jazz, Neue Musik, Elektronische Musik und Postrock.

Vorwort (1-100)

Das Vorwort lautet:

„Haben Sie auch genug davon, von anderen Magazinen erinnert zu werden, dass die besten Tonträger der Welt von den Beatles, Beach Boys und Rolling Stones gemacht wurden? Das geht uns auch so. Auf den nächsten 18 Seiten fragen wir unsere Autoren nach einer Übersicht über 100 Schallplatten, die die Imaginationskraft der Welt entflammt haben sollten, während alle anderen geschlafen haben ..."[3]

Teilnehmende Autoren (1-100)

Zusammengetragen wurde die Aufstellung der ersten Aufzählung von: Steve Barker, Ed Baxter, Mike Barnes, Clive Bell, Chris Blackford, Linton Chiswick, Byron Coley, Cristoph Cox, Brian Duguid, Robin Edgerton, John Everall, Matt Effytche, Sasha Frere-Jones, Louise Gray, Andy Hamilton, Richard Henderson, Ken Hollings, Steve Holtje, Mark Hudson, David Ilic, David Keenan, Biba Kopf, Art Lange, Peter McIntyre, Andy Medhurst, Russell Mills, Will Montgomery, Tim Owen, Edwin Pouncey, Tom Ridge, Mike Shallcross, Peter Shapiro, Chris Sharp, Mark Sinker, John F. Szwed, David Toop, John L. Walters, Ben Watson, Barry Witherden, Douglas Wolk und Rob Young.

Liste (1-100)

Vorwort (101-130)

„In der 175sten Ausgabe haben wir unsere Autoren gebeten, eine Liste von Schallplatten zu erstellen, die die Imaginationskraft der Welt entflammt haben sollten – aber irgendwie auf der Strecke blieben. Diese Liste folgt hier nicht, aber 30 Nachfolger, die wir aus dem ursprünglichen Artikel herauslassen mussten.“[4]

Teilnehmende Autoren (101-130)

Steve Barker, Clive Bell, Chris Blackford, Linton Chiswick, Robin Edgerton, Matt ffytche, Sasha Frere-Jones, Charlie Gillett, Louise Gray, Steve Holtje, Velimir Pavle Ilic, David Keenan, Art Lange, Howard Mandel, Pete McIntyre, Tim Owen, Tom Ridge, Peter Shapiro, John F. Szwed, John L. Walters, Ben Watson und Douglas Wolk.

Liste (101-130)

Einzelnachweise

  1. [1] Liste 1-100 online bei Discogs mit Abbildungen der CD / Schallplattencover
  2. [2] Cover der Zeitschrift, Inhaltsverzeichnis
  3. "Tired of being reminded by other magazines that the best albums in the world were made by The Beatles, Beach Boys and Rolling Stones? So are we. Over the next 18 pages, we poll our writers to come up with a guide to 100 records that should have ignited the world's imagination, except that everyone else was fiddling ..." [3] Webarchiv mit Scans
  4. „In The Wire 175, we polled our writers to nominate records that should have ignited the world's imagination - but somehow got forgotten along the way. What follows is not that list, but 30 runners-up that we had to leave out of the original article.“, Originalzitat zur Zeit nicht online

Weblinks

Homepage [4] bei The Wire

Einzelnachweise und Weblinks am 04. Januar 2016.