The Walkabouts

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The Walkabouts
Carla Torgerson und Chris Eckman von den Walkabouts
Carla Torgerson und Chris Eckman von den Walkabouts
Herkunft: Seattle, Washington, USA
Aktiver Zeitraum: seit 1984
Genres: Indierock, Folk-Rock, Singer/Songwriter
Labels: PopLlama, Glitterhouse, Sub Pop
Homepage: Inoffizielle Homepage
Line-Up:
Chris Eckman: Gesang, Gitarre
Carla Torgerson: Gesang, Gitarre
Michael Wells: Bass (1985–1996; seit 2003)
Terri Moeller: Schlagzeug (1991–1999, seit 2001)
Glenn Slater: Keyboard (seit 1989)
Ehemalige Mitglieder:
Grant Eckman: Schlagzeug, Percussion (1984–1991)
Kurt Eckman: Bass (1984–1985)
Bruce Wirth: Geige, Mandoline und andere (1991–1994)
John Baker Saunders: Bass (1996–1999)
Fred Chalenor: Bass (1999)
Joe Skyward: Bass (2000–2001)
Brian Young: Schlagzeug (2000)

The Walkabouts wurden 1984 von Chris Eckman, seinen beiden Brüdern Kurt und Grant und Carla Torgerson in Seattle, Washington, gegründet.

Bandgeschichte

The Walkabouts gehören zu den langlebigsten Gruppen aus dem musikalischen Raum Seattle. Nach ihrer Gründung 1984 änderte sich die Besetzung allerdings recht schnell – allein Chris Eckman und Carla Torgerson sind von Anfang an dabei. Die später dazugekommenen Michael Wells, Glenn Slater und Terri Moeller sind ebenfalls schon seit über zwanzig Jahren in der Band.

1985 stellten The Walkabouts ihr erstes Album „Rivers and Weights“ zusammen, das allerdings nie veröffentlicht wurde. 1988 veröffentlichten sie ihr zweites Album See Beautiful Rattlesnake Gardens auf dem Label Popllama. Dadurch kamen sie mit dem in Seattle ansässigen Label Sub Pop in Kontakt. Diese veröffentlichten einen Song der Walkabouts auf dem Sampler Sub-Pop-200. Die LP Cataract folgte kurz darauf und erntete bei der Musikpresse großes Lob. Mittlerweile war das Bandspektrum durch den Keyboader Glenn Slater erweitert worden und es erschienen die EP „Rag & Bone“ sowie die besser produzierte LP Scavenger. The Walkabouts tourten mehrfach durch die USA und Europa, unter anderem als Vorgruppe der Throwing Muses. Mit der Grunge-Explosion, die durch Nirvana ausgelöst wurde, und dem damit verbundenen Seattle-Boom wurde die Welt auch auf The Walkabouts aufmerksam. Es war allerdings auch die letzte Platte, die aufgrund von Streitigkeiten mit ihrem Label Sub Pop in ihrem Heimatland veröffentlicht wurde. Die nächsten Platten erschienen auf dem deutschen Sub-Pop-Lizenzlabel Glitterhouse. Dort erscheienen in den nächsten zwei Jahren drei Alben, die sehr erfolgreich waren und ihren Ruf in Europa festigen. 1996 wechselten sie auf das Majorlabel Virgin. Mit dem 1996 erschienenen Album Devil's Road wie auch auf dem folgenden Album Nighttown beschritten The Walkabouts völlig neue Wege. Sie integrierten in ihren Sound melancholisch ertönende Streicher-Klänge, die vom Warsaw Philharmonic Orchestra eingespielt wurden.

Nach diesen beiden Alben wechseln sie wieder auf ihr altes Label Glitterhouse, auf dem auch alle weitern regulären Studioalben veröffentlicht wurden. Das 2002 erschienene Album Ended Up a Stranger brachte wieder einige Neuerungen. So wurde phasenweise ein Drum-Computer verwendet und vereinzelte elektronische Effekte in ihre Vertonungen integriert. 2005 veröffentlichten sie eine EP, die der Bluessängerin Nina Simone Tribut zollt. Auf dem im gleichen Jahr veröffentlichten Album Acetylene wendeten sich The Walkabouts dann wieder eher rocken Klängen zu. Anlässlich des fünfundzwanzigjährigen Bestehens der Band erschien im Jahr 2009 das Tribute-Album "Got No Chains", auf dem Künstler wie Chris Cacavas, Terry Lee Hale, The Minus 5 oder auch Locas in Love Songs der Gruppe covern.

Kollaborationen

unter anderem:

Diskographie

Alben
  • Weights and Rivers (nicht veröffentlicht, 1987)
  • See Beautiful Rattlesnake Gardens (Popllama/StillSane, 1988)
  • Cataract (Sub Pop/Glitterhouse, 1989)
  • Rag & Bone (Mini-LP, Sub Pop, 1990)
  • Scavenger (Sub Pop, 1991)
  • New West Motel (Sub Pop, 1993)
  • Satisfied Mind (Sub Pop/Glitterhouse, 1993)
  • Setting the Woods on Fire (Sub Pop, 1994)
  • Devil's Road (Virgin, 1996)
  • Nighttown (Virgin, 1997)
  • Trail of Stars (Glitterhouse, 1999)
  • Train Leaves at Eight (Glitterhouse, 2000)
  • Ended Up a Stranger (Glitterhouse, 2001)
  • Slow Days with Nina (Shingle Street, 2003)
  • Acetylene (Glitterhouse, 2005)
Singles/EPs
  • 22 Disasters (12“-EP, Necessity, 1984)
  • Linda Evans (7”, Necessity, 1987)
  • Where the Deep Water Goes (12”/CD, Sub Pop, 1991)
  • Dead Man Rise (12”/CD, Sub Pop, 1992)
  • Jack Candy (CD, Sub Pop, 1992)
  • Your Hope Shines (2x7”/CD, Sub Pop, 1993)
  • Good Luck Morning (CD, Sub Pop, 1994)
  • The Light Will Stay On (CD, Virgin, 1996)
  • All for This (CD, Virgin, 1996)
  • Drown (CD, Glitterhouse, 1999)
Sonstige
  • To Hell and Back: Live in Europe 1994 (Glitterhouse, 1995)
  • Death Valley Days: Lost Songs and Rarities 1985–1995 (Glitterhouse, 1997)
  • Mystery Mountain Chronicles („offizielles“ Bootleg, Clevelandesque Records, 1997)
  • Airmail („offizielles“ Bootleg, Wingnut, 1999)
  • Bruxelles (Mailorder-Live-Album mit dem Nighttown Orchestra, Glitterhouse, 2000)
  • Drunken: Lost Songs and Rarities 1995–2001 (Glitterhouse, 2002)
  • Watermarks (Compilation für den US-Markt, Innerstate, 2002)
  • I'm Sorry („offizielles“ Bootleg, 2002)
  • Shimmers (Best-Of, Glitterhouse, 2003)
  • Emona Live in Ljubljana 26.01.2002 (Beilage der italienischen Musikzeitschrift Il Mucchio #9)
  • No You Won't: Acoustic Radio Sessions, Remixes, Outtakes & Fragments (Glitterhouse, 2005)
  • Prague: Konzert in Prag (05.09.2005) (Glitterhouse, 2007)

Kompilationsbeiträge

Trivia

  • The Walkabouts benannten sich nach dem ersten Film des australischen Regisseurs Nicholas Rogue. Allerdings hatten sie den Film nicht gesehen, fanden nur den Titel gut. Außerdem hatte er einen ähnlichen Klang, wie The Go-Betweens, eine australische Band, die sie sehr mochten.
  • Das Album „Setting The Woods on Fire“ ist nach einem Song des Country-Künstlers Hank Williams benannt.

Referenzbands

Coverversionen

The Walkabouts covern...

auf „Satisfied Mind“
auf „Train Leaves at Eight“
auf anderen Alben
  • Gather Round von Love (auf „Weights & Rivers“ EP)
  • Robert McFarlane Blues (Traditional, auf „See Beautiful Rattlesnake Gardens“)
  • Let's Burn Down the Cornfield von Randy Newman (auf „Scavenger“)
  • Snake Mountain Blues von Townes Van Zandt (auf „New West Motel“)
  • Yesterday Is Here von Tom Waits (auf „New West Motel“)
  • Like a Hurricane von Neil Young (auf „New West Motel“)
  • Prisoner of Texas (Traditional, auf „New West Motel“)
  • On the Beach von Neil Young (auf „Death Valley Days“)
  • Big Black Car von Alex Chilton (auf „Death Valley Days“)
  • Cello Song von Nick Drake (auf „Death Valley Days“)
  • Maggie's Farm von Bob Dylan (auf „Death Valley Days“)
  • Loswerden von Die Regierung (auf „Death Valley Days“)
  • The Desperate Ones, Lilac Wine, Come Ye, Cotton-Eyed Joe, Nobody's Fault but Mine von Nina Simone (auf „Slow Days With Nina“)

The Walkabouts werden gecovert...

auf "Got No Chains
The Songs of the Walkabouts"

Weblinks