The Stooges

Aus indiepedia.de
Wechseln zu: Navigation, Suche
The Stooges
The Stooges live (2010)
The Stooges live (2010)
Herkunft: Ann Arbor/Detroit, Michigan, USA
Aktiver Zeitraum: 1961-1974
seit 2003
Genres: Proto-Punk, Detroit Rock
Labels: Elektra
Columbia
Virgin
Homepage: iggyandthestoogesmusic.com
Line-Up:
Iggy Pop (Gesang)
Scott Asheton (Schlagzeug)
James Williamson (Gitarre) (ab 1972)
Steve MacKay (Saxophon)
Mike Watt (Bass) (ab 2003)
Ehemalige Mitglieder:
Dave Alexander (Bass) (bis 1970) († 1975)
Bill Cheatham (Gitarre) (bis 1970)
Zeke Zettner (Bass) (bis 1970)
Jimmy Recca (Bass) (bis 1971)
Bob Sheff (Keyboard) (1973)
Scott Thurston (Keyboard) (1973-1974)
Ron Asheton (Gitarre, Bass) († 2009)


Bandgeschichte

Nachdem er in mehreren kleineren Bands gespielt hat, gründet Iggy Pop 1967 die Stooges, inspiriert von einem Doors-Konzert. Zusammen mit den Asheton-Brüdern und Dave Alexander spielen sie das erste Mal an der Universität von Michigan 1967 ein Konzert zu Halloween. Sie touren durch den mittleren Westen Amerikas und werden für ihre Auftritte berüchtigt. Vor allem Iggy Pop als Frontmann fällt durch seine extrem exzentrisches Bühnenverhalten auf, dass durch Zwischenfälle mit Erdnussbutter und Glasscherben schnell legendär wird. Auch wenn die meisten Zuschauer entsetzt und abgestoßen sind, wird die Band trotzdem zum Phänomen. Dementsprechend bekommen sie 1968 einen Vertrag bei Elektra, nachdem ein Talentsucher sie bei einem Konzert von MC5 als Vorgruppe sieht und unter Vertrag nimmt. Ihr Debütalbum, von John Cale produziert, erscheint 1969, erregt jedoch kaum Aufsehen und verkauft sich schlecht.

Während der Arbeiten am zweiten Album spielen Drogen ein sehr große Rolle in der Gruppe, was dann auch die Auftritte beeinflusst, die nicht nur weiter wild sind, sondern vor allem dadurch auffallen, dass kaum ein Bandmitglied noch vernünftig spielen kann. "Fun House" erscheint 1970 und verschwindet schnell wieder unbeachtet. Danach geht es erst so richtig bergab mit der Band, Iggy Pop versinkt in der Heroinsucht, dann steigt Dave Alexander aus und Ron Asheton übernimmt den Bass, während James Williamson als neuer Gitarrist hinzukommt. Außerdem gelingt es der Band zwei Jahre lang nicht, einen Plattenvertrag zu bekommen. Dies ändert sich erst als Pop David Bowie trifft, der sich von nun an daran macht, die Band wieder nach oben zu bringen. Sie bekommen einen Vertrag bei Columbia und Bowie produziert das dritte Album "Raw Power", welches 1973 erscheint, erstaunlich gute Kritiken bekommt und trotzdem zunächst floppt.

Danach löst sich die Band praktisch auf, Pop verfolgt (mit Bowies Hilfe) eine Solokarriere, auch die anderen versuchen sich in neuen Projekten zu betätigen, außer Pop ist jedoch niemand sehr erfolgreich. Ende der 70ern arbeiten Pop und James Williamson nochmal zusammen, während die Stooges mittlerweile als Pioniere des Punk gelten. 2003 gibt es dann eine überraschende Wiedervereinigung, bei dem die Asheton-Brüder auf Iggy Pops Album "Skull Ring" in ihren alten Positionen mitspielen. Danach gehen sie auch gemeinsam auf Tour und spielen viele Stooges-Songs, so dass ihr Stern vorerst doch nicht untergangen ist. Im Oktober 2006 geht die Band in dieser Besetzung mit Produzent Steve Albini ins Studio um ein neues Album aufzunehmen, das 2007 unter dem Namen "The Weirdness" erscheint und laut einiger Kritiker diesem Namen auch gerecht wird. 2009 verstirbt Gitarrist Ron Asheton 60-jährig an einem Herzinfarkt.

Diskographie

Alben

Singles/EPs

Sonstiges

Charts

Jahr Titel Charts
D US US Independent UK S A CH F NOR FIN NZ
1969 The Stooges - 106 - - - - - - - - -
1973 Raw Power - 188 - 44 - - - - - - -
2007 The Weirdness 65 130 47 - 35 - - 53 - - -

All-Time-Charts

The Stooges
Funhouse
Raw Power


I wanna be your Dog (Song)
1969 (Song)

Kompilationsbeiträge

Referenzbands

Coverversionen

The Stooges werden gecovert von...

MP3s

Weblinks