The Stone Roses spielen Spike Island

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Für einen kurzen Moment waren The Stone Roses die größte Band Englands und die beste Band der Welt. Der 9. Juni 1990 markiert their Knebworth, das nach außen am deutlich sichtbarstes Signal ihrer Bedeutung und Größe und gleichzeitig ihr fall from grace. Everything went downhill from now on. Aber das ist der traurige Teil ihrer Geschichte. Spike Island steht für die kulturelle Bedeutung, die die Stone Roses erreicht hatten, für ein generationsbestimmendes Erlebnis, für die Kulmination von Madchester und Rave.

Allein die Liste der Künstler und Bands, die in Spike Island den Roses zusahen, ist atemberaubend: Happy Mondays, Lush, 808 State, A Guy Called Gerald, Primal Scream, Pete Wylie, Ian McCulloch, The Bodines, New Order, The Fall, Inspiral Carpets, The Charlatans.

Organisatorisch und soundtechnisch war das von den Roses selbst veranstaltete Spike Island Festival ein Desaster und doch hat es bis heute einen mythischen Ruf, als der Moment, wo die beste Band der Welt die größte Band der Welt zu sein schien, als die Möglichkeit bestand, The Stone Roses würden The Beatles in ihrer Bedeutung erreichen. Im Prinzip ist die Geschichte von Spike Island wie eine Zusammenfassung all dessen, was The Stone Roses hätten werden können und was Oasis 5 Jahre später geerntet haben.