The Soundtrack of Our Lives

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The Soundtrack of Our Lives
The Soundtrack of Our Lives 2010 in den USA
The Soundtrack of Our Lives 2010 in den USA
Herkunft: Göteborg, Schweden
Aktiver Zeitraum: 19942012
Genres: Alternative Rock, Psychedelic Rock
Labels: Telegram Records, Universal
Homepage: Profil bei Facebook
Line-Up:
Ebbot Lundberg: Gesang (1994–2012)
Ian Person: Gitarre (1994–2012)
Martin Hederos: Keyboards (1994–2012)
Kalle Gustafsson Jerneholm: Bass (1994-2012)
Fredrik Sandsten: Schlagzeug (1994–2012)
Mattias Bärjed: Gitarre (1997–2012)
Ehemalige Mitglieder:
Björn Olsson: Gitarre (1994–1997)

The Soundtrack of Our Lives (abgekürzt T.S.O.O.L.) waren eine schwedische Rockband, die 1994 von vormaligen Mitgliedern von Union Carbide Productions gegründet wurde. Sie erzielten vor allem in ihrem Heimatland großen Erfolg, konnten u.a. mit dem Album "Behind the Music" aber auch in den USA punkten. 2012 löste sich die Band auf.

Bandgeschichte

Nachdem die legendäre schwedische Chaos-Rocktruppe Union Carbide Productions im Jahr 1993 implodiert war, fanden sich drei der ehemaligen Mitglieder – Sänger Ebbot Lundberg, Gitarrist Björn Olsson und Keyboarder Martin Hederos – einige Zeit später erneut in einer Band zusammen, deren Lineup durch Gitarrist Ian Person, Bassist Kalle Gustafsson Jerneholm und Schlagzeuger Fredrik Sandsten vervollständigt wurde. Das neue Vehikel nannte sich The Soundtrack of Our Lives und war klangmäßig zum einen stark von klassischer und psychedelischer Rockmusik à la Beatles, Doors, Rolling Stones, The Who oder The Stooges beeinflusst, verwies zum anderen aber auch auf seinerzeit junge Alternative-Bands wie Smashing Pumpkins oder Oasis. Gleich mit ihrem ersten Album "Welcome to the Infant Freebase" von 1996 gelang TSOOL ein großer Erfolg in ihrem Heimatland Schweden, da die Platte Platz 7 der Albumcharts erreichte sowie eine Goldene Schallplatte erhielt und zudem die Band mit dem Musikpreis Grammis als beste Newcomer ausgezeichnet wurde. Zwei Jahre später – GItarrist Olsson war inzwischen ausgestiegen und durch Mattias Bärjed ersetzt worden, was den einzigen Lineupwechseln in der Bandgeschichte darstellen sollte – folgte das düsterer ausgefallene und umständlich betitelte "Extended Revelation for the Psychic Weaklings of Western Civilization", das verhaltener aufgenommen wurde. Mit "Behind the Music" von 2001 hingegen gelang der Band ein weit über die Grenzen von Schweden (wo es erneut mit Gold ausgezeichnet wurde) hinausgehender Erfolg, da u.a. eine Grammy-Nominierung für das beste Alternative-Album des Jahres sowie ein Lob aus dem Munde von Noel Gallagher (der "Behind the Music" als "das beste Album der letzten sechs Jahre" bezeichnete) heraussprang. Gallagher lud TSOOL auch ein, mit Oasis in den USA auf Tour zu gehen, wobei die Schweden ebenfalls großen Eindruck beim amerikanischen Publikum hinterließen und quasi das Mutterschiff in der Schweden-Rock-Welle um Hives, Hellacopters etc. darstellten. 2004 folgte das ebenfalls sehr erfolgreiche Album (TSOOLs erster Nummer-Eins-Hit in Schweden) "Origin I", auf dem unter anderem Jane Birkin einen Gastauftritt hatte und dessen Songs Bigtime und Mother One Track Mind auch Eingang in die Soundtracks zu Fernsehserien und Computerspielen fanden. 2005 erschien mit "A Present from the Past" eine Zusammenstellung von B-Seiten und unveröffentlichten oder vergriffenen Songs.

Danach herrschte einige Zeit Ruhe um The Soundtrack of Our Lives. Die Bandmitglieder arbeiteten an Nebenprojekten und nahmen zunächst eine Fortsetzung des "Origin"-Albums ins Visier, entschieden sich dann aber dafür, mit "Communion" 2008 ein Doppelalbum mit 24 Songs (und Aufsehen erregend langweiligem Stock Photo-Cover) zu veröffentlichen, das erneut Platz 1 in Schweden erreichte. 2010 kam eine erste Best Of namens "Golden Greats Vol. 1" heraus, gefolgt 2012 vom sechsten und letzten Studioalbum "Throw It to the Universe", das noch einmal die Pole Position erreichte. Danach erklärte Ebbot Lundberg "die Reise der Band für beendet" und The Soundtrack of Our Lives für aufgelöst; zwei Jahre später erschien mit "Rest in Piece 1994–2012" eine weitere Best Of, die Tracks und Hits aus allen Schaffensphasen der Gruppe enthielt.

Diskographie

Alben
  • 1996 Welcome to the Infant Freebase (LP/CD, Telegram Records)
  • 1998 Extended Revelation for the Psychic Weaklings of Western Civilization (LP/CD, Telegram)
  • 2001 Behind the Music (LP/CD, Telegram/Universal)
  • 2004 Origin I (LP/CD, Telegram/Universal)
  • 2008 Communion (Doppelalbum, Telegram/Universal)
  • 2012 Throw It to the Universe (LP/CD, Telegram/Universal)
Sonstige
  • 2005 A Present from the Past (B-Seiten und unveröffentlichte Songs, Telegram)
  • 2010 Golden Greats Vol. 1 (Best Of, Telegram)
  • 2014 Rest in Piece 1994–2012 (Best Of, Telegram)

Referenzbands

Weblinks