The Mars Volta

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The Mars Volta
Omar Rodriguez-Lopez und Cedric Bixler Zavala
Omar Rodriguez-Lopez und Cedric Bixler Zavala
Herkunft: Los Angeles, Kalifornien, USA
Aktiver Zeitraum: 2001 bis 2013
Genres: Prog-Rock, Post-Hardcore, Psychedelic
Labels: Universal, GSL, Mercury Records, Warner Bros. Records
Line-Up:
Omar Rodriguez-Lopez – Gesang
Cedric Bixler Zavala – Gitarre
Juan Alderete de la Pena – Bass
Isaiah Ikey Owens – Keyboard
Marcel Rodriguez-Lopez – diverses
Thomas Pridgen – Schlagzeug
John Frusciante – Gitarre (live und im Studio)
Ehemalige Mitglieder:
Jon Theodore– Schlagzeug, Perkussion (bis 2006)
Blake Fleming – Schlagzeug, Perkussion (2006)
Adrian Terrazas-Gonzales – Saxophon, Klarinette, Flöte (2005–2009)
Paul Hinojos – Sound-Effekte (2005–2009)
Jeremy Ward – Sound-Effekte (2001–2003 †)
Eva Gardner – Bass (2001–2002)
Ralph Jasso – Bass (2002)
Jason Laden – Bass (2003)
Linda Good – Keyboards (2002)

The Mars Volta war eine experimentelle Prog-Rock-Band aus Los Angeles, die 2001 bis 2013 aktiv war.

Bandgeschichte

Im Jahr 2001 sind At the Drive-In Geschichte, während 3/5 der Band, die Rhythmusfraktion und Jim Ward in Form von Sparta auf At the Drive-Ins Spuren weiter wandern, ohne deren Klasse zu erreichen, fühlen sich Cedric Bixler und Omar Rodruigez zu Höherem berufen und gründen The Mars Volta. Die beiden arbeiteten zuvor schon am At the Drive-In Nebenprojekt Defacto.

Erweitert durch Eva Gardner, Ikey Owans, Jon Theodore und Jeremy Ward veröffentlichen sie im Jahr 2002 die EP Tremulant. Ihr folgt 2003 das erste Album, De-Loused in the Comatorium, produziert von Rick Rubin. Es wird von den Kritikern gefeiert: in mehreren deutschen Musikzeitschriften wird es zum Album des Monats, von den Visions Kritikern sogar zum Album des Jahres gewählt und mit den Meisterwerken von Led Zeppelin und Pink Floyd verglichen. Überschattet wird dieses Ereignis durch den Tod des Sound Tüftlers Jeremy Ward vier Wochen vor dem Release.

Nach ausgedehnten Touren, folgt 2005 der Nachfolger von De-Loused in the Comatorium, namens Frances the Mute, das musikalisch noch radikaler ausfällt als das Debüt. Das Album enthält lediglich fünf Stücke, wobei das letzte mit dem Titel Cassandra Gemini 31 Minuten lang ist und eigentlich in dieser Art auf CD gepresst werden sollte. Der Plattenfirma, Universal, war das ganze dann aber doch zu schwer verdaulich und daraufhin wurde der Song in fünf Parts zerstückelt. Zu hören sind in diesem überaus komplexen Track minutenlange Soli und Samples von Fröschen. Das Album schafft es in den USA auf Platz 4 der Albumcharts, in Deutschland und Großbritannien knackt es die Top 30.

Im gleichen Jahr wird ebenso ein Nachfolger für Jeremy Ward gefunden, ein alter Bekannter, Paul Hinojos, At The Drive-In Bassist, zwischenzeitlich bei Sparta an der Gitarre und nun bei Mars Volta an den Reglern. Außerdem erscheint Ende des Jahres mit Scab Dates das erste Livealbum Mars Voltas sowie ein String Quartet Tribute-Album von De-Loused in the Comatorium. 2006 erscheint dann das dritte Album Amputechture.

Da die Besetzung von The Mars Volta im steten Wechsel ist, sind lediglich Omar und Cedric ständige Mitglieder und Kopf der Band. So wurde auch 2007 nach diversen Wechseln Thomas Pridgen als neuer Drummer bei The Mars Volta angestellt und wirkte bereits auf den beiden Nachfolger-Alben The Bedlam in Goliath sowie Octahedron mit.
Aufgrund seines größtenteils ruhigen Sounds sind einige Hörer von Octahedron irritiert, da die ausschweifenden Instrumental-Parts eher rar sind. Außerdem ist es mit ca. 40 Minuten das kürzeste Mars Volta-Album. Die Band selber bezeichnet es als ihr "Akustik"-Album, wobei keineswegs auf Effekte etc. verzichtet wurde und auch elektronische Elemente enthalten sind.

Trivia

  • Der 2002 verstorbene ehemalige Sound Tüftler Mars Voltas, Jeremy Ward, war der Cousin von At the Drive-In/Sparta-Gitarrist Jim Ward.
  • Omar Rodriguez-Lopez hat beim Gitarrenhersteller Ibanez sein eigenes Signature-Modell mit dem Namen OMR.

Kollaborationen

Diskografie

Profil und Diskografie [1] bei Discogs

Charts

Jahr Titel Charts
D US UK A CH S F NOR FIN NZ
2003 De-Loused In The Comatorium 47 39 - - - - - - - -
2005 Frances The Mute 23 4 23 43 81 12 71
1
14 21
2005 Scab Dates - 76 - - - - - - - -
2006 Amputechture 49 9 49 - 88 27 95 12 18 16
2008 The Bedlam In Goliath 29 3 42 46 57 32 87 10 9 13
2009 Octahedron - 12 64 - 54 - 123 20 27 33
Singles
2004 Intertiatic ESP - - 42 - - - - - - -
2004 Televators - - 41 - - - - - - -
2005 The Widow - 95 20 - - - - - - -
2005 L'Via L'Viaquez - - 53 - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Musikexpress Intro Visions Les Inrocks Spex Intro Rolling Stone Visions
2003 De-Loused In Comatorium
28
46
32
1
-
13 6 29
1
2005 Frances the Mute
-
45
-
20
41
- - - 12
2006 Amputechture
-
42
-
29
-
- - - 24
2008 The Bedlam in Goliath
-
-
-
8
-
- - - 11
2009 Octahedron
-
-
-
X
-
- - - -
Singles
2003 Inertiatic ESP
-
-
-
-
-
- - - 22
2003 This Apparatus Must Be Unearthed
-
-
-
-
-
- - - 26

All-Time-Charts

De-Loused In The Comatorium
Francis The Mute

Referenzbands

Coverversionen

The Mars Volta covern...

The Mars Volta werden gecovert von...

  • Mates of StateSon et Lumiere (auf "Crushes (The Covers Mixtape)")

Videoclips