The Heats

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The Heats
Herkunft: Seattle, Washington, USA
Aktiver Zeitraum: 19781983
Genres: Power-Pop
Labels: HRRR Records, Albatross Records, Sushi Records, Chuckie-Boy, Air Mail Recordings
Homepage: HeatersRock.com
Line-Up:
Don Short: Gesang, Gitarre
Steve Pearson: Gesang, Gitarre
Keith Lilly: Gesang, Bass (1978-1981, seit 1999)
Kenny Deans: Gesang, Schlagzeug (1978-1982)
Ehemalige Mitglieder:
Wayne Clack: Gesang, Bass (1981-1983)
Rick Bourgoin: Gesang, Schlagzeug (1982-1983)

The Heats waren eine Power-Pop-Gruppe aus Seattle, die 1978 unter dem Namen The Heaters gegründet wurde. Sie waren eine der ersten Power-Pop-Bands aus der Region, die größere Erfolge feiern konnte.

Bandgeschichte

The Heaters entstanden im November 1978, als Steve Pearson (Gitarre, vormals in Jim Basnights Band The Moberlys), Keith Lilly (Bass) und Kenny Deans (Schlagzeug) aus Seattle beschlossen, gemeinsam eine Band zu gründen. Bald kam noch Don Short als zweiter Gitarrist hinzu, und binnen kurzer Zeit erspielte sich das Quartett mit seinem eingängigen Power-Pop-Sound eine treue Gefolgschaft in Seattle und auch darüber hinaus. Bereits 1979 benannte sich die Band allerdings in The Heats um, da sich herausstellte, dass eine Band gleichen Namens aus Kalifornien bereits eine Platte veröffentlicht hatte. The Heats traten als eine der ersten DIY-Bands aus Seattle mit professionellem Management, Roadies und Bühnenshow aus, was sich in steigendem Bekanntheitsgrad und schließlich dem Erfolg der ersten Single "I Don't Like Your Face" von 1980 äußerte, von der über 18.000 Kopien verkauft wurden. Im Zuge dessen gingen die Heats mit dem My Sharona-One-Hit-Wonder The Knack sowie den Hardrock-Schwestern von Heart auf Tour und nahmen ihr erstes Album "Have an Idea" auf, das sich ähnlich gut verkaufte. Im Punk-Underground von Seattle waren The Heats wie auch ihre Peers von The Cowboys allerdings weniger wohlgelitten, da man sie mit dem damals noch komplett verworfenen, kommerziellen "Big Rock Lifestyle" in Verbindung brachte. (Als Engram Records 1981 mit "Seattle Syndrome Vol. 1" die erste Kompilation der Seattle-Musikszene zusammenstellten, wurden The Heats gar absichtlich weggelassen, obwohl sie eine der bekanntesten Selfmade-Bands der Region waren.) Für andere Bands wie The Presidents of the United States of America waren The Heats durch ihren eingängigen Sound hingegen durchaus so etwas wie Vorbilder, und selbst der dogmatischste Underground-Apostel musste zugeben, dass die Band durch ihr fast ausschließlich aus eigenen Songs zusammengesetztes Programm entscheidend dazu beigtragen hatte, dass in Seattles Clubs nicht mehr nur Coverbands eine Auftrittschance hatten.

1981 verließ Bassist Keith Lilly die Heats, um sich mehr um seine Familie zu kümmern, und wurde von Wayne Clack ersetzt. Ein Jahr später folgte ihm Kenny Deans, der von Rick Bourgoin abgelöst wurde, doch war die Band zu dem Zeitpunkt schon fast Geschichte, da sich keine weiteren Erfolge mehr einstellten. 1983 wurden The Heats schließlich aufgelöst, wobei als Abschiedsgeschenk noch die Live-LP "Burnin' Live" erschien, doch blieben alle Beteiligten dem Power-Pop-Sound in anderen Bands treu. 1999 fand sich die Originalbesetzung von The Heats zu einer Reunion zusammen und spielen seitdem immer mal wieder live. Ihr Album "Have an Idea" wurde in den 2000ern beim japanischen Label Air Mail Recordings auf CD wiederveröffentlicht, nachdem das Seattle-Underground-Liebhaberlabel Chuckie-Boy bereits 1998 eine Retrospektive namens "Smoke" herausgebracht hatte.

Diskographie

Alben
Singles/EPs
  • 1980 I Don't Like Your Face/Ordinary Girls (7", HRRR Records)
  • 1981 Rivals/Count on Me (7", Albatross Records)
Sonstige

Referenzbands

Weblinks