The Divine Comedy

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The Divine Comedy
Herkunft: Enniskillen, Irland
Aktiver Zeitraum: 1989 bis heute
Genres: Baroque Pop, Bariton, Barock, Indie-Pop
Labels: Setanta Records
Parlophone
Divine Comedy Records
Homepage: Official site
Line-Up:
Neil Hannon (Gesang, Text, Musik)
Ehemalige Mitglieder:
Jody Talbot (Klavier)
Bryan Mills (Bass)
Ivor Talbot (Gitarre)
Stuart Bates (Orgel)
Miggy Barradas (Schlagzeug)
(alle ab 1996 bis 2001)

Rob Farrer (Percussion)
(ab 1998 bis 2001)

The Divine Comedy ist eine nordirische Baroque Pop/Indie-Pop-Gruppe die sich 1989 gegründet hat. Einzig beständiges Mitglied ist Gründer und Mastermind Neil Hannon

Bandgeschichte

Neil Hannon ist im Grunde das einzige feste und definitiv zentrale Mitglied von The Divine Comedy, im Grunde ist er The Divine Comedy. Den Namen sucht er sich recht wahllos mit 18 aus, als er und zwei Schulfreunde ihre Band benennen wollen und ihm der Titel von Dantes Werk auf dem Bücherregal auffällt. Ein Jahr später unterschreiben die drei mit diesem Namen beim irischen Label Setanta Records und bringen, aus Nordirland ausgewandert, in London eine Mini-Album und eine EP heraus, bevor sie sich auflösen. Während seine Bandmitglieder lieber studieren gehen, kehrt Hannon nach Hause zurück, lebt auf dem Speicher seiner Eltern und schreibt dort Songs, beeinflusst von britischer und französischer Kultur. Das erste Album, dass er herausbringt (und das für ihn als erstes reguläres Album gilt) ist Liberation, welches 1993 erscheint. Die Presse, u.a. der NME, lobt das Album, der Publikumserfolg bleibt jedoch aus. Kurz darauf, im Frühjahr 1994, folgt Promenade, eine Art Konzeptalbum, das den Tag zweier zusammengehörender Menschen beschreibt und verkäuft sich, nach ähnlichen Lobeshymnen, etwas besser als der Vorgänger. Die Band spielt mit Tori Amos und Neil Hannon wird vor allem in Frankreich sehr populär. Er schreibt die Musik für die britische Comedy-Serie Father Ted und deren Titelmelodie wird später das Lied Songs Of Love (was noch später Ben Folds covert). Nach einem Jahr Produktion erscheint 1996 Casanova, ein Album, auf dem jetzt auch Streicher zu hören sind und für das eine Band nötig ist, um dessen Songs live zu spielen. Das Album verkäuft sich zunächst genauso häufig wie sein Vorgänger, doch als zum ersten Mal eine Single von The Divine Comedy veröffentlicht wird (Something For The Weekend) und diese durch glückliche Umstände häufig im Radio zu hören ist, ist der Erfolg plötzlich da. Die Band tritt in vielen Fernsehshows auf die Verkäufe von Casanova erhöhen sich rapide. Mehr Singles werden ausgekoppelt und verkauft, und Neil Hannon wird immer mehr zu einem Popstar. 1997 folgt eine Ergänzung zu Casanova, das Mini-Album A Short Album About Love, welches mit der inzwischen zusammengewürfelten Band und einem kompletten Orchester eingespielt wird. Der Rest Jahres verbringt das Ensemble mit Touren. 1998 erscheint das nächste Album Fin de Siecle, das in zwei Wochen von der Band aufgenommen wird, begleitet von Orchester und Chören. Das Album schafft es in die Top 10 und auch die Single National Express gelangt in diesselben Chartshöhen. 1999 trennt sich die Band von Setanta Records, es erscheint ein Best Of-Album und The Divine Comedy arbeiten mit Tom Jones für sein Reload-Album und mit Ute Lemper zusammen.

Auf ihrem neuen Label Parlophone veröffentlichen The Divine Comedy 2001 Regeneration, produziert von Nigel Godrich. Das Album entsteht diesmal ohne Orchester und mit größerem Einfluß der Band, was auch am Cover des Albums zu erkennen ist, auf dem zum ersten Mal nicht nur Neil Hannon abgebildet ist. 2002 tritt Hannon mit Ben Folds auf und Regeneration wird als erstes richtiges Divine Comedy-Album in den USA veröffentlicht. 2004 erscheint dann Absent Friends, welches zwar mit Joby Talbot aufgenommen wird, jedoch größtenteils von Neil Hannon alleine eingespielt wird. Ende 2005 geht Hannon wieder ins Studio und veröffentlicht 2006 das Album Victory For The Comic Muse (der Titel ist eine Anspielung auf das Debütalbum Fanfare For The Comic Muse).

Kollaborationen

Diskographie

Alben

Singles/EPs

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US A CH S F NOR FIN NZ
1997 A Short Album About Love - 13 - - - - - - - -
1998 Fin De Siecle - 9 - - - - 23 - - -
1999 A Secret History... The Best Of - 3 - - - - - - - -
2001 Regeneration - 14 - - - - 21 - - -
2004 Absent Friends - 23 - - - - 20 - - -
2006 Victory for the Comic Muse 83 43 - - 87 - 33 - - -
2010 Bang Goes the Knighthood - 20 - - - - - - - -
Singles
1996 Something for the Weekend - 14 - - - - - - - -
1996 Becoming More Like Alfie - 27 - - - - - - - -
1996 The Frog Princess - 15 - - - - - - - -
1997 Everyone Knows (Except You) - 14 - - - - - - - -
1998 Generation Sex - 19 - - - - - - - -
1999 National Express - 8 - - - - - - - -
1999 The Pop Singer's Fear of the Pollen Count - 17 - - - - - - - -
1999 Gin Soaked Boy - 38 - - - - - - - -
2001 Love What You Do - 26 - - - - - - - -
2001 Bad Ambassador - 34 - - - - - - - -
2001 Perfect Lovesong - 42 - - - - - - - -
2004 Come Home Billy Bird - 23 - - - - - - - -
2004 Absent Friends - 38 - - - - - - - -
2006 Diva Lady - 52 - - - - - - - -
2006 To Die a Virgin - 67 - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Spex Musikexpress Rolling Stone Pitchfork Les Inrocks Spex Intro Rolling Stone Les Inrocks
1993 Liberation 21
1996 Casanova 19 4
1997 A Short Album About Love 22
2001 Regeneration 7
2004 Absent Friends 38 7 10 37 19
2006 Victory For The Comic Muse 43 20
Singles
1996 The Frog Princess 24
1996 Something For The Weekend 38 9
1998 Generation Sex 31 4
2006 A Lady of a Certain Age 99
2010 At the Indie Disco 49

All-Time-Charts

Liberation

Kompilationsbeiträge

  • 1996 There Is A Light That Never Goes Out auf The Smiths Is Dead
  • 1997 im Film Shooting Fish
  • 1998 im Film Ceux Qui M'aiment Prendront Le Train
  • 2001 im Film Gangster No. 1
  • 2001 im Film When Brendan Met Trudy
  • 2001 im Film Die fabelhafte Welt der Amélie

Referenzkasten

Trivia

  • Neil Hannon singt am Ende des Films "Per Anhalter durch die Galaxis" den Song "So long and thanks for all the fish"
  • Für die britische Comedyserie The IT Crowd komponierte Hannon die Titelmusik und trat auch in einer Folge als Elton John auf.

Referenzbands

Coverversionen

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Videoclips

Videos

Weblinks