The Cowboys

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The Cowboys
Herkunft: Seattle, Washington, USA
Aktiver Zeitraum: 19791986
Genres: Power-Pop
Labels: Crossroad Records Inc., Golden Pheasant Records, Exploding Records, Chuckie-Boy
Homepage: Profil bei MySpace
Line-Up:
Ian Fisher: Gesang
Ernie Sapiro: Gitarre, Gesang (1983-1986)
Jack Hanan: Bass
Mark Guenther: Schlagzeug (1983-1986)
Paul Brownlow: Keyboards, Gesang (1985-1986)
Ehemalige Mitglieder:
Dean Helgeson: Schlagzeug (1979-1981)
Marty Wyhcoff: Schlagzeug (1981-1983)
Jeff Cerar: Gitarre (1979-1983)

The Cowboys waren eine Power-Pop-Gruppe aus Seattle, die Anfang der 1980er Jahre zusammen mit ihren Rivalen von The Heats zu den bekanntesten Bands der Region gehörten.

Bandgeschichte

Um 1975, als die Grenzen zwischen Under- und Overground in der embryonalen Musiksubkultur von Seattle noch nicht klar gezogen waren, entstand die Grundlage für eine ihrer populärsten Bands der frühen 1980er, nämlich The Cowboys. Deren Geschichte ist wiederum eng mit ihren Rivalen von The Heats verbunden, die ebenso wie die "Kuhjungs" eine energetische, aber sehr eingängige Variante selbstgemachter Rockmusik spielten, die gemeinhin als Power-Pop bezeichnet wird. Das Lineup der Cowboys stand schließlich im Jahr 1979, als Springteufel Ian Fisher am Mikrofon, Jeff Cerar (zuvor bei Jim Basnights The Moberlys) an der Gitarre, Jack Hanan (ebenfalls mit Basnight in The Luvaboys) am Bass und Dean Helgeson (zuvor bei den Punk-Pionieren The Telepaths) am Schlagzeug mit vereinten Kräften losspielten. Gemeinsam mit The Heats erspielten sie sich eine begeisterte (und vornehmlich weibliche) Anhängerschaft und trugen maßgeblich dazu bei, dass die bisher die Live-Spielstätten dominierende Coverband-Szene gegenüber lokalen Bands mit eigenem Repertoire zurückweichen musste. Dadurch wurden schließlich auch der sich mittlerweile formierenden "True-Punk"- und Hardcore-Punk-Szene die Türen zur verstärkten Livepräsenz geöffnet, obwohl diese Bands wie die Cowboys oder die Heats für ihre professionelle Einstellung gegenüber dem Musikmachen fast verachtete. Dessen ungeachtet veröffentlichten die Cowboys 1980 ihre erste Single zwischen Powerpop und Ska mit dem passenden Titel "Rude Boy" auf ihrem eigenen Label, die auf positive Reaktionen in der Region Seattle stieß und der Band auch Touren außerhalb ihrer Heimatstadt ermöglichte. 1981 erschien eine erneut in Eigenregie veröffentlichte, selbstbetitelte 4-Track-EP, gefolgt von diversen Änderungen im Lineup und nach wie vor mangelndem Interesse der großen Plattenfirmen an der Band. Daran konnte auch die 1985 erschienene LP "How the West Was Rocked" nichts ändern, die vom jungen Terry Date (später Alternative-Metal-Produzentenguru mit Acts wie Pantera, White Zombie und Soundgarden) produziert wurde. Schließlich warfen die Cowboys 1986 – nur wenig später nach The Heats, die sich 1984 aufgelöst hatten – das Handtuch.

Danach gab es zwar vereinzelte Reunions der Band, doch starb zuerst Ur-Drummer Dean Helgeson im Jahr 1986, und 2007 folgte ihm Sänger Ian Fisher, der einem Herzinfarkt erlag. Für ein Tribut-Konzert für den verstorbenen Sänger und seine Band taten sich die alten Weggefährten Jack Hanan und Jim Basnight sowie die Ex-Heats-Mitglieder Mark Guenther und Steve Pearson zusammen, woraus später die Allstar-Formation The NW Rivals entstand. 2006 war zudem auf Chuckie-Boy das Gesamtwerk der Cowboys unter dem Titel "Jet City Rockers" erstmals auf CD veröffentlicht worden.

Diskographie

Alben
Singles/EPs
Sonstige

Referenzkasten

  • Die 1981 veröffentlichte The Heats-Single "Rivals" ist auf die freundschaftliche Konkurrenz zwischen den Heats und den Cowboys gemünzt.

Referenzbands

Weblinks