The Breeders

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The Breeders
Herkunft: USA
Aktiver Zeitraum: seit 1988
Genres: Indie-Rock
Labels: 4AD
Homepage: Breedersdigest.net
Line-Up:
Kim Deal
Kelley Deal (seit 1992)
Jose Medeles (seit 2001)
Mando Lopez (seit 2001)
Ehemalige Mitglieder:
Tanya Donelly (bis 1993)
Josephine Wiggs (1989 - 1992)
Britt Walford (1989 - 1992)
Jim MacPherson (1992 - 2001)
Richard Presley (2001)

The Breeders wurden 1988 von Kim Deal und Tanya Donelly in den USA gegründet.

Bandgeschichte

Auf einer Tour in 1988 der Pixies mit den Throwing Muses verabredeten Kim Deal (Bassistin der Pixies) und Tanya Donelly (Sängerin und Gitarristin der Throwing Muses) ein Nebenprojekt zu gründen.

Sie nannten sich The Breeders, stellten ein Demo zusammen, und schickten es zum britischen Label 4AD, bei dem sowohl die Pixies, als auch Throwing Muses unter Vertrag waren.

Von 4AD bekamen sie die Finanzierung für die Aufnahmen und den Produzenten Steve Albini gestellt, mit dem sie zusammen das erste Album Pod aufnahmen. Im Vorfeld suchten Deal, Donelly und Albini noch weitere Musiker. Und so stiessen Britt Walford von Slint am Schlagzeug (auf dem Album als Shannon Dougthon aufgeführt) und Josephine Wiggs als Bassistin zu den Aufnahmen, die im Dezember 1989 in Schottland stattfanden.

Bei den Aufnahmen zur EP Safari teilten sich Walford (diesmal unter dem Pseudonym Mike Hunt) und Jon Mattlock die Arbeit am Schlagzeug und Kim Deals Zwillingsschwester Kelley Deal schloss sich der Band an. Kurz nach der Veröffentlichung im Jahr 1992 verließ Tanya Donelly die Band und gründete Belly. Bald darauf tourten The Breeders mit Jim MacPherson am Schlagzeug als Vorgruppe für Nirvana durch Europa.

Die entgültige Auflösung der Pixies im Jahr 1993 gab Kim Deal die Möglichkeit, sich gänzlich den Breeders zu widmen und im selben Jahr folgte das Studio-Album Last Splash, von dem drei Stücke als Single ausgekoppelt wurden. Besonders der Song Cannonball entwickelte sich zu einem Erfolg und 1994 wurde das Album mit Platin ausgezeichnet.

Als Kelley Deal immer mehr mit Drogenproblemen zu kämpfen hatte, wurde die Band 1995 auf Eis gesetzt. Kim Deal veröffentlichte unter dem Namen The Amps das Album Pacer, während Kelley Deal ein eigenes Projekt namens The Kelley Deal 6000 initiierte.

2001 traten die Deal-Schwestern wieder unter dem Namen The Breeders auf und nahmen mit Steve Albini als Produzent und den neuen Bandkollegen Jose Mendeles am Schlagzeug, Mando Lopez am Bass und Rich Presley an der Gitarre das Album Title TK auf, das 2002 veröffentlicht wurde. Im gleichen Jahr erschien ein kurzer Dokumentarfilm namens The Breeders: The Real Deal.

2008 folgte das Album Mountain Battles und ein Jahr später die EP Face to Fatal.

Diskographie

Alben

Singles/EPs

Charts

Jahr Titel Charts
D US UK A CH SV F NOR FIN NZ
1990 Pod - - 22 - - - - - - -
1993 Last Splash 68 33 5 - - 43 - - - -
2002 Title TK 91 130 - - - - 91 - - -
2008 Mountain Battles - 98 46 - - - 100 - - -
Singles
1993 Cannonball - 44 40 - - - - - - -
2002 Son Of Three - - 72 - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Spex Intro Spex
1990 Pod
-
-
-
15
1993 Last Splash
36
-
-
-
2002 Title TK
39
-
33
-
Singles
1993 Cannonball
1
28
-
-

All-Time-Charts

Pod
Last Splash

Kompilationsbeiträge

Trivia

  • Die Breeders wurden ursprünglich als Seitenprojekt von Tanya Donelly und Kim Deal gegründet, um kreative Energie freizulassen und ihr eigenes Ding ohne Männer zu machen.
  • Kelley Deal erlernte erst während der Aufnahmen zu Last Splash das Gitarrespielen, indem sie Riffs vom ersten Album nachspielte.
  • Den Namen "Breeders" (Bezeichnung für Heterosexuelle im Homosexuellen-Slang) hatten Kim und Kelley schon als Teenager verwendet, als sie zusammen Musik machten.
  • 1994 wurde Kelley Deal wegen Drogenbesitz verhaftet und in eine Reha-Klinik in Minnesota eingewiesen. Kim Deal gründete inzwischen das Seitenprojekt The Amps.
  • Geoff Haba spielte zwei Wochen bei den Breeders Schlagzeug.

Referenzbands

Coverversionen

The Breeders covern...

The Breeders werden gecovert von...

The Breeders werden gesamplet von...

  • MirwaisCannonball auf Disco Science (auf Snatch OST)
  • The Prodigy - S.O.S. auf Firestarter (The Fat of the Land); I Just Wanna Get Along auf World's on Fire (Invaders must die)

Videoclips

Videos

Weblinks