The Band

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The Band
Herkunft: Toronto
Aktiver Zeitraum: 19671998
Genres: Rock, Folk, R&B, Rock & Roll, Country Rock, Americana
Labels: Capitol
Rhino
River North
Homepage: thebandmusic.net
Line-Up:
Rick Danko (Bass, Gesang)
Levon Helm (Schlagzeug, Gesang)
Garth Hudson (Keyboard, Saxophon)
Jim Weider (Gitarre) (ab 1985)
Randy Ciarlante (Bass, Schlagzeug) (ab 1990)
Ehemalige Mitglieder:
Robbie Robertson (Gitarre, Gesang) (bis 1976)
Richard Manuel (Keyboard, Gesang) (bis 1986)
Stan Szelest (Keyboard) (19891991)

The Band war eine amerikanisch-kanadische Rockband, die ursprünglich aus Toronto stammte, aus den 1958 gegründeten Ronnie Hawkins & The Hawks entstand, 1967 zu The Band wurde und für einige Jahre als eine der größten Bands der Musikgeschichte galt.

Bandgeschichte

Die Geschichte von The Band beginnt 1958 als Ronnie Hawkins und Levon Helm zusammen Ronnie Hawkins & the Hawks gründen und im Laufe der nächsten fünf Jahre mit neu dazukommenden und wechselnden Mitgliedern auftreten. 1963 trennen sie sich von Ronnie Hawkins, machen als The Hawks weiter und kommen bald darauf mit Bob Dylan zusammen, der sie als Backingband für seinen neuen elektrischen Sound engagiert. Levon Helm steigt 1965 vorzeitig aus und Dylan nimmt mit der Gruppe sein Album The Basement Tapes auf (das erst 10 Jahre später erscheint). Erst danach bekommt die Gruppe einen eigenen Plattenvertrag, nennt sich in The Band um und veröffentlicht 1968, jetzt wieder mit Helm, ihr Debütalbum Music From Big Pink. Das Album macht sie, trotz eher moderaten kommerziellen Erfolg, berühmt. Die Konstellation der Gruppe erscheint bis dahin so einzigartig wie ihr Stil, mehrere Bandmitglieder schreiben die Songs, fast alle singen. Auch die Verbindung zu Dylan, der das Cover des Debüts malt, trägt zum Bekanntheitsgrad bei.

Nach einigen Konzerten folgt 1969 das zweite, selbstbetitelte Album, dessen Songs hauptsächlich von Robbie Robertson verfasst werden und knackt die Top 10. Das dritte Album Stage Fright verkäuft sich 1970 noch besser, doch der immense Erfolg, anhaltender Tourstreß, zunehmender Drogenkonsum und Robertsons Dominanz bringen das Bandgefüge ins Schwanken. Das vierte Album Cahoots schafft es 1971 nicht mehr in die Top 20 und danach gibt es erstmal eine Auszeit. 1972 erscheint ein Livealbum und das 1973er Album Moondoog Matinee besteht nur aus Coveraufnahmen von Songs, die seit Jahren live gespielt werden. Die Kritiken und die Verkäufe sind schlecht, eine Tour gibt es in diesem Jahr auch nicht, stattdessen folgen 1974 und 1975 gleich drei Alben mit Bob Dylan, die sich dank Dylans führendem Namen sehr gut verkaufen. Die Gruppe reitet zwar wieder auf der Erfolgswelle, doch die Größe und Qualität der Anfangsjahre scheint erloschen.

Das nächste Album Northern Lights – Southern Cross ermöglicht ihnen nochmal so was wie ein Comeback, doch die verschiedenen Interessen der einzelnen Mitglieder verhindern eine wirkliche Zusammenarbeit. Nach einem Best Of-Album erscheint 1977 das letzte vertragsverpflichtende Album Islands, das sich wieder schlecht verkäuft und zu dem es keine Tour gibt, so dass das Ende der Band besiegelt ist. Es gibt ein Abschiedskonzert mit vielen bekannten Gastmusikern, das Album dazu ist noch mal ein Hit und Regisseur Martin Scorsese dreht dazu einen Dokumentarfilm.

Es gibt viele Wiedervereinigungsversuche im Laufe der nächsten Jahre, doch 1986 begeht Richard Manuel Selbstmord und vor allem Robertson hat eine erfolgreiche Solokarriere, was beides eine richtige Neuauflage von The Band lange verhindert. 1993 gibt es dann mit Jericho tatsächlich noch ein neues Album (das aber nur aus Coverversionen besteht), dem 1996 High On The Hog folgt, auch ihr 30-jähriges Jubiläum erlebt die Gruppe noch 1998 mit dem Album Jubilation. Doch 1999 stirbt auch noch Rick Danko, so dass mit weiteren Aktivitäten der Band nicht mehr zu rechnen ist.

Kollaborationen

mit Bob Dylan:

  • 1974 Planet Waves
  • 1974 Before The Flood
  • 1975 The Basement Tapes

Diskographie

Alben

Singles/EPs

Live

Compilations

Charts

Jahr Titel Charts
D US UK A CH S F NOR FIN NZ
1968 Music From Big Pink - 30 - - - - - - - -
1970 The Band - 9 25 - - - - 15 - -
1970 Stage Fright - 5 15 - - - - 9 - -
1971 Cahoots - 21 - - - - - 20 - -
1972 Rock Of Ages - 6 - - - - - - - -
1974 Before The Flood (mit Bob Dylan) - 3 - - - - - 6 - -
1974 Moondog Matinee - 28 - - - - - - - -
1974 Planet Waves (mit Bob Dylan) -
1
- - - - - - - -
1975 The Basement Tapes (mit Bob Dylan) - 7 - - - - - 5 - -
1976 Northern Lights-Southern Cross - 26 - - - - - - - -
1976 The Best Of The Band - 51 - - - - - - - -
1977 Islands - 64 - - - - - - - -
1978 The Last Waltz 13 16 - 23 - 24 - 15 - -
1993 Jericho - 166 - - - - - - - -
Singles
1968 The Weight - 63 21 - - - - - - -
1970 Rag Mama Rag - 57 16 - - - - - - -
1970 Time To Kill - 77 - - - - - - - -
1970 Up On Cripple Creek - 25 - - - - - - - -
1971 Life Is A Carnival - 72 - - - - - - - -
1972 Don't Do It - 34 - - - - - - - -
1973 Ain't Got No Home - 73 - - - - - - - -
1976 Ophelia - 62 - - - - - - - -

All-Time-Charts

Music From Big Pink
The Band
The Weight (Song)
The Night They Drove Old Dixie Down

Kompilationsbeiträge

Trivia

  • Rick Danko, Levon Helm und Richard Manuel wurden mit dem Song „Acadian Driftwood“ von 1975 in die Liste 100 Great Voices des britischen Magazins Mojo gewählt (1994).

Referenzbands

Coverversionen

The Band covern...

The Band werden gecovert von...

Filme

Weblinks