Terry Lee Hale

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Terry Lee Hale
Terry Lee Hale 2007
Terry Lee Hale 2007
Herkunft: Seattle, Washington, USA
Geboren: 12. Mai 1953 (64 Jahre)
Aktiver Zeitraum: seit 1972
Genres: Singer-Songwriter, Folk, Country
Instrumente: Gesang, Gitarre
Labels: Normal Records
Glitterhouse
Blue Rose Records
Borderdreams
Homepage: TerryLeeHale.com
Bands:
The Ones
Hardpan
Tunnel Tree

Terry Lee Hale ist ein Sänger und Songwriter, der seit den frühen 1970er Jahren Musik macht. Er arbeitete außerdem mit geistesverwandten Bands und Künstlern wie den Walkabouts zusammen und lebt heute in Paris.

Biographie

Terry Lee Hale ist gebürtiger Texaner und aufgewachsen in der Nähe von Seattle, hat während seiner fast vierzigjährigen musikalischen Laufbahn aber schon fast überall in den USA und anderswo gelebt. Nachdem der mit Hank Williams, Fats Domino und Johnny Cash sozialisierte junge Mann mit siebzehn Jahren anfing, eigene Songs zu schreiben und damit live in Seattle aufzutreten, lebte er in den 1970er Jahren unter anderem in San Francisco, Maine, Seattle, Colorado, Michigan und Chicago. Dort sammelte er weitere Erfahrungen als Livemusiker, heiratete zum ersten Mal und formierte 1977 mit seiner Frau Rebecca Sarow das Country/Folk-Duo "Hale & Sarow". Deren Debütalbum "Happy Songs" wurde 2013 als Tour-Edition auf CD wiederveröffentlicht. 1980 trennte sich Hale von seiner Frau und zog zunächst nach Mexiko, um die dortige Musikkultur auf sich wirken zu lassen. 1984 kehrte er jedoch nach Seattle zurück, wo er den Rest der Dekade in der langsam aufblühenden Musikszene verbringen sollte. Terry Lee Hale trat sowohl solo als auch in Bands auf, von denen die erste ein Trio namens "The Ones" war, bei dem Chris Adams Schlagzeug spielte und der zukünftige Grunge-Gottvater Jack Endino – noch vor der Gründung von Skin Yard – den Bass zupfte. Hale spielte unter anderem im Vorprogramm von Soundgarden, Screaming Trees, Young Fresh Fellows, Skin Yard und den Walkabouts, wobei ihn vor allem mit letztgenannten Folkrockern eine langjährige persönliche und künstlerische Freundschaft verbinden sollte. 1988 steuerte er auch einen Track zur wegweisenden Sub Pop-Kompilation "Sub Pop 200" bei und produzierte seine erste von insgesamt vier Cassetten im Selbstvertrieb. Als um 1992 der Grunge-Hype um Seattle immer heftiger zu werden begann, sah sich Hale nach Alternativen um und fand eine in der europäischen Musiklandschaft. Die deutschen Labels Normal Records und Glitterhouse waren auf den Singer-Songwriter aufmerksam geworden und veröffentlichten ab 1993 Alben des Musikers auf CD, wobei das Debüt "Oh What a World" mit Hilfe von Chris Eckman und Carla Torgerson von den Walkabouts eingespielt wurde. 2002 schloss Hale sich mit den Songwritern Joseph Parsons, Todd Thibaud und Chris Burroughs zur Gruppe Hardpan zusammen, die ein Album und eine Live-CD/DVD veröffentlichten. 2003 erschien eine Doppel-CD-Best-Of des Künstlers, gefolgt von den Soloalben "Celebration What For" und "Shotgun Pillowcase". "Proof of a Promise" erschien 2010 im Eigenvertrieb und enthielt ausschließlich Instrumentalstücke. 2013 arbeitete Hale dann mit der norwegischen Band Tunnel Tree zusammen und veröffentlichte eine limitierte 7"-Single mit den Songs She Makes Me und Shadow, im Herbst des Jahres gefolgt von seinem Soloalbum "The Long Draw", das erstmals auch auf Vinyl erschien.

Terry Lee Hale lebt heute mit seiner zweiten Frau in der Nähe von Paris.[1]

Solo-Diskographie

Alben
Sonstige
  • 1995 The Wilderness Years (CD-Re-Issue von alten Tapes, Glitterhouse)
  • 2002 Frozen (Live-CD, Glitterhouse)
  • 2003 Tender Loving Hell – The Best of Terry Lee Hale (Best Of, Glitterhouse)

Kollaborationen

mit Rebecca Sarow
  • 1977 Happy Songs (LP, CD-Re-Release 2013 auf Glitterhouse)
mit Hardpan
  • 2002 Hardpan (CD, Blue Rose Records)
  • 2003 Live (Live-CD, Blue Rose Records)
mit Tunnel Tree

Kompilationsbeiträge

Referenzkasten

  • The Sad Ballad of Muley Graves auf "The Long Draw" bezieht sich auf eine Figur aus John Steinbecks "Great Depression"-Roman "Grapes of Wrath" (dt. Die Früchte des Zorns).
  • In The Central auf "The Long Draw" berichtet Hale von seiner Zeit als Booker und Solokünstler im Seattle der mittleren bis späten Achtzigerjahre, wo er in der "Central Tavern" mit zahlreichen später berühmten Acts auftrat.

Referenzbands

Coverversionen

Terry Lee Hale covert...

  • Train to Mercy von The Walkabouts (auf "Where the Air Is Cool and Dark - Music from the Motion Picture", 1997)

Weblinks

Quellen

  1. Biographie auf TerryLeeHale.com [1]