Sub Pop

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Label aus Seattle, Washington

Genres

Grunge, Indiepop, Indierock

Info

Die Geschichte des Labels Sub Pop begann mit einem Fanzine namens "Subterranean Pop", das von Bruce Pavitt 1979 in Olympia, Washington veröffentlicht wurde. Ab der zweiten Ausgabe hiess es nur noch kurz Sub Pop. Insgesamt wurden neun Ausgaben veröffentlicht, drei davon (#5,#7 & #9) waren Kassetten mit Indie-Bands aus dem ganzen Land. Sub Pop wurde ab 1983 als eine Kolumne in der Zeitung The Rocket aus Seattle fortgesetzt. Ausserdem gab es ein wöchentliches Radio-Programm. 1986 zog Pavitt nach Seattle und veröffentlichte die Zusammenstellung Sub-Pop-100. Darauf folgte 1987 die EP Dry as a Bone von Green River. Im selben Jahr traf er Jonathan Poneman in einem Matratzen-Laden und die beiden beschlossen, zusammen die Debüt-EP "Screaming Life" von Soundgarden zu veröffentlichen.

Es folgten weitere Veröffentlichungen von u.a. Mudhoney, Tad und Nirvana. Diese stellten mit dem Coverfotos des Hausfotografen Charles Peterson und dem Sound des Hausproduzenten Jack Endino ein einheitliches Bild des "Sound of Seattle" dar, der später als Grunge-Sound in die Geschichte einging. Ab November 1988 starteten sie den Sub Pop Singles Club. Als Mitglied bekam man für einen halbjährlichen oder jährlichen Beitrag jeden Monat eine neue Single aus dem Hause Sub Pop zugeschickt. Im selben Jahr erschien mit Sub-Pop-200 der zweite Labelsampler. 1989 luden sie einen britischen Journalisten vom Melody Maker ein, um die Szene zu pushen. 1991 kam der Erfolg von Nirvana. Das Label traf dies wie ein Schlag und sie mussten weitere Leute anstellen.

1992 kamen die ersten Gerüchte auf, dass Sub Pop pleite wäre. Sie übernahmen sich, flogen Bands ein für Show-Cases, organisierten Europa-Tourneen und wollten mit den grossen Labels konkurrieren. Einige Bands verließen Sub Pop, teilweise, weil sie nicht genügend bezahlt wurden. 1995 verkauften sie 49 Prozent der Anteile an Warner Bros.. 1997 verließ Bruce Pavitt das Label.

In der ersten Hälfte der 2000er erlebte das Label seinen zweiten Frühling durch das Revival der The-Bands und des Post-Punk.

Bands

Label-Compilations

Diskographie

Die Sub-Pop-Diskografie hat einen eigenen Artikel.

Vertrieb

In Deutschland wird SubPop über Cargo vertrieben. In Österreich über Trost.

Weblinks

Offizielle Homepage