Stephin Merritt

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Biographie

Stephen Merritt wurde 1966 als Sohn des Folk-Sängers Scott Fagan, der bald die Familie verließ, und einer deutsch-irischen Anhängerin der 60er-Jahre-Hippiekultur und Amateur-Sängerin/Songwriterin geboren, die ihn in Kommunen im Geiste des Buddhismus aufzog. Bis zum Alter von drei Jahren litt er unter Epilepsie. 1971 traf er im Syracuse University Children’s Museum auf Yoko Ono und John Lennon bei einer Installation. Nachdem er die Musik von Abba (bis heute seine Lieblingsband) entdeckt hattte, begann er 1976, eigene Songs zu schreiben. Themen waren Dinge, über die er überhaupt nichts wußte, wie z.B. Eheprobleme vor dem Hintergrund europäischer Geschichte.

In den 1980ern nahm er auf seinem ersten Vierspur-Tonbandgerät seine Songs mit Gitarre und Synthesizer auf. Er reiste mit seiner Mutter viel umher, überwiegend im Nordosten der USA und lebte zeitweise sogar in West-Berlin. Mitte der 80er Jahre gründet er mit Claudia Gonson (die er im Sommerferienlager kennengelernt hatte), Johnny Blood und Sam Davol seine erste Band, The Zinnias.

1989 zog er nach Boston, wo er die Harvard University mit Claudia Gonson, Sam Davol und John Woo besuchte. Mit ihnen gründete er die Band The Magnetic Fields, benannt nach einem Buch des Surrealisten André Breton. 1994 zog Merrit ins New Yorker East Village, arbeitete als Musikkritiker für das Magazin Time Out und als Lektor für Spin. 1996 erschien unter dem Bandnamen The 6ths eine Cover-CD. 1997 veröffentlichte Merritt gleich mit zwei neuen Bandprojekten Platten: Memories Of Love von den Future Bible Heroes und The New Despair von den Gothic Archies.

1999 erreichte Merrit mit den 69 Love Songs von Magnetic Fields höchste Anerkennung bei den Musikkritikern und wurde als einer der größten lebenden Songwriter bezeichnet.

Bands

Solo-Diskographie

Compilations

Kompilationsbeiträge

Referenzkasten

  • Momus - "Girlie Action" Look at Dawn, she's strapped on / An extra-long Stephin Merrit nose (see how it glows). [1]

Referenzbands

Trivia

  • Merritt begann in den 80ern, die Schreibweise seines Namens für verschiedene Züge seiner Persönlichkeit zu verändern, und um die Quellen von Werbebriefen zurückverfolgen zu können. "Stephin" war die Schreibweise für ihn als Musiker, und dabei blieb er.
  • Er schrieb unter dem Pseudonym "Madame Cheva" eine Zeitlang Horoskope für ein Lesben-Magazin.
  • Merritt hat einen Chihuahua namens Irving, benannt nach Irving Berlin.
  • Unter Musikjournalisten gilt er als unmöglich zu interviewender Misanthrop.
  • Merritt benannte eine Pantone®-Farbe: Carolyn Eve Green, PANTONE® 7498: I named this color for my friend, Carolyn Eve. She lives in the pine-addled Rocky Mountains. However dark things grow, she is still green. If vegetables were Carolyn Eve Green, children would be happier to eat them. This is a good color for camouflage, carpet, a wristwatch or the book jacket of a collection of Russian writings, for example, Chekhov's plays. It is not advisable for lampshades, eyeshadow or milk cartons. Using it in stripes on a field of pale salmon (PANTONE® 197@50%) could be quite shocking. It would be great for biotech business cards. [2] [3]

Coverversionen

Stephin Merritt covert...

MP3s

Weblinks