Spiritual Beggars

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Spiritual Beggars
Spiritual Beggars beim Roadburn-Festival 2013
Spiritual Beggars beim Roadburn-Festival 2013
Herkunft: Halmstad, Schweden
Aktiver Zeitraum: seit 1992
Genres: Stonerrock, Psychedelic Rock
Labels: Wrong Again Records, Music for Nations, Inside Out Music, Regain Records, SPV, Metal Mind Productions, Froghouse Records, Southern Lord, Trooper Entertainment
Homepage: Spiritual Beggars bei Facebook
Line-Up:
Michael Amott: Gitarre
Apollo Papathanasio: Gesang (seit 2010)
Sharlee D'Angelo: Bass (seit 2005)
Per Wiberg: Keyboards (seit 1998)
Ludwig Witt: Schlagzeug (seit 1993)
Ehemalige Mitglieder:
Christian "Spice" Sjöstrand: Gesang, Bass (1993–2001)
Roger Nilsson: Bass (2001–2004)
Janne "JB" Christoffersson: Gesang (2002–2010)

Die Spiritual Beggars sind eine schwedische Psychedelic-Stonerrock-Band, die Anfang der 1990er Jahre vom Carcass-Gitarristen Michael Amott ins Leben gerufen wurde.

Bandgeschichte

Dreh- und Angelpunkt der Spiritual Beggars ist der in England geborene, aber im südlichen Schweden aufgewachsene Gitarrist Michael Amott. Dieser spielte ab Ende der 1980er Jahre in der wegweisenden Grindcore-Band Carcass mit denen er bis 1996 mehrere Alben veröffentlichte. Zuvor aber startete er um 1992 ein eigenes, deutlich mehr am psychedelischen Riffrock der Siebziger orientiertes Projekt, dem sich mit Ludwig Witt am Schlagzeug und Christian "Spice" Sjöstrand am Bass und Mikrofon bald weitere Musiker anschlossen. Der selbstbetitelte Erstling erschien 1994, als trotz Kyuss und Monster Magnet noch niemand so recht von Stonerrock sprechen wollte. Album Nummer zwei, "Another Way to Shine", erhielt 1996 sehr positive Kritiken, wurde für einen schwedischen Grammy nominiert und bildete auch klanglich einen Gegensatz zum Death Metal von Carcass sowie Amotts neuer Nebenband Arch Enemy. 1998 war der Stoner-Hype dann bereits ins Rollen geraten, und das Album "Mantra III" – seit dem auch Keyboarder Per Wiberg zum Beggars-Lineup zählt – erschien zum richtigen Zeitpunkt, wie sich auch die Tour mit den geistesverwandten Fuzz-Fetischisten Fu Manchu als glückliche Kombination erwies. (Zuvor waren die Beggars auch schon auf der als Stoner-Initialzündung betrachteten Compilation "Burn One Up! Music for Stoners" mit dem Titel Monster Astronaut vertreten gewesen.) "Ad Astra" aus dem Jahr 2000 markierte dann einen vorläufigen Karrierehöhepunkt, verkaufte sich sehr gut und ermöglichte es den Spiritual Beggars, mit Größen wie Iron Maiden, Monster Magnet oder Queens of the Stone Age auf Tour zu gehen. "On Fire" von 2002 wies verstärkte Bombastrock-Elemente auf; gleichzeitig quittierte Bassist und Sänger "Spice" den Dienst und wurde von Roger Nilsson am Viersaiter sowie Janne "JB" Christoffersson am Mikrofon ersetzt. Tourmates für das Album waren unter anderem Clutch und Dozer. Letzter Longplayer vor einer längeren Bandpause war "Demons" aus dem Jahr 2005, das zunächst nur in Japan, später aber auch in Europa veröffentlicht wurde. Lediglich Reissues der ersten Beggars-Alben kamen in der folgenden Zeit heraus.

Erst 2010 gaben die Spiritual Beggars bekannt, wieder an neuen Songs zu arbeiten, die schließlich im Album "Return to Zero" resultierten. Darauf war erstmals der neue Sänger Apollo Papathanasio zu hören, ebenso wie Sharlee D'Angelo am Bass. Begleitet wurden Album und Tour von einer Liveplatte mit dem Titel "Return to Live: Loud Park 2010". Der jüngste Release nach über zwanzig Jahren Bandgeschichte ist schließlich das Album "Earth Blues", das im April 2013 herauskam und mit dem die Beggars hoffen, im Zuge des um sich greifenden Retrorock-Hypes um Bands wie Kadavar oder die Blues Pills ebenfalls wieder an Popularität zu gewinnen. Erste Rezensionen sprachen dann auch bereits vom besten Beggars-Album seit "Ad Astra"; auch die Liveauftritte der Band (u.a. beim Roadburn-Festival) fanden großen Anklang.

Diskographie

Alben
Singles/EPs
Sonstige

Kompilationsbeiträge

Referenzbands

Weblinks